"…ein Loch in den Bauch freuen ist gut … dann hat dein Chef auch eins!
Die Frage kann dir am Besten der Operateur beantworten.
Alle anderen können hier nur spekulieren. Erlaube mir aber einzuschätzen, dass auch bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten 6 Monate ein sehr langer Zeitraum sind. Selbst bei laparotomischer Op (Bauchschnitt) dauert es nicht länger. Bei normalem Heilungsverlauf würde ich die Fehlzeit eher bei 4 Wochen ansiedeln…
Und eine Laparoskopiue ist schon eine minimalinvasive (kleine) Methode…
Leider finde ich die unterschiedlichsten Aussagen von 4Wochen
bis 6 Monate.
hatte selber eine komplikationslose OP. Nach vier Wochen konnte ich max. 4 Stunden am Stück stehen/laufen (dann gabs Schmerzen) und NICHT schwer heben. Ganz weg waren die Schmerzen nach ca. sieben bis acht Wochen.
ich habe diese OP auch schon hinter mir, sie war für mich supergut verträglich. Soll heissen, dass ich am nächsten Tag schon im Park spazieren war und nach drei Tagen zu Hause. Körperlich hatte ich das Ganze nach einer Woche abgehakt. Ich war dann aber zur Reha und konnte mich in der Zeit gut an die neue Situation gewöhnen. Das waren dann in Summe schon etwa fünf Wochen.
Das Heben hat man mir auch „verboten“. Den genauen Zeitraum habe ich nicht mehr im Kopf, es waren aber deutlich über die vier Wochen weg. Entweder drei oder sechs Monate. War aber bei mir zum Glück nicht relevant, weil ich im Job nicht schwer heben muss.
Letzendlich: Frag den Operateur. Die Erklärung hat meines Wissens nichts oder nur kaum was mit der Bauchnarbe an sich zu tun, sondern mit der Senkungsproblematik. Mir wurde gesagt, dass zu frühe Belastung z.B. zu Inkontinenz führen könnte. Und DAS wollte ich nicht ausprobieren.
hallo Peppy, auch meine Antwort ist Dir nicht wirklich eine Hilfe, mein Gyn gab mir vor 2 Wochen die Info, dass es 8 Wochen dauert, um wieder voll einsatzbereit zu sein. MfG BGGMW
ich bin zwar nicht vom Fach, antworte Dir aber trotzdem gerne (aus Erfahrung).
Ich glaube daß es ein großer Denkfehler ist, anzunehmen, weil des ein minimalinvasiver Eingriff, daß auch die Wunde klein ist. Dies trifft zwar für den Aussenbereich zu, nicht aber für das Innere, denn dort ist die OP-Wunde die gleiche wie bei einem Bauchschnitt-so sagte mir mein Gyn.
Das das Heben von schweren Lasten betrifft, richtet sich das nach dem Gewicht des Gegenstandes. Mir wurde folgendes empfohlen: gar nicht 3-4 Wochen nach der OP (Handtäschchen erlaubt), dann nach Befinden max. 10 Kg für mehrere Wochen, volle Belastbarkeit nach ca.6 Monaten. Ich habe auf jeden Fall gemerkt, wenn ich über die Strenge schlug, das Gefühl wie nach 3 Std. sit-ups kann nicht schlimmer sein!
Bist Du jetzt etwas vorsichtig, werden Dich später keine „Nachwehen“ plagen.
Übrigens gab es früher mal eine Richtlinie im Arbeitsschutz, daß Frauen max. 10 Kg heben dürfen. Ob das noch aktuell ist weiß ich allerdings nicht.
Vieleicht solltest Du diese Frage aber auch noch einmal Deinem Arzt bei der Nachuntersuchung stellen, der kann sie am besten beantworten.