Hallo Robby!
ist es zwingend erforderlich in diesem Fall eine „Firma“ zu
gründen oder lässt sich das irgendwie auch als Privatperson
regeln? Was ist in diesem Fall dann der Vorteil einer Firma,
wenn es ihn denn gibt?
Sobald Dein Tun dazu dient, auf Dauer Gewinn zu erzielen, führt an der Gewerbeanmeldung kein legaler Weg vorbei. Vorteil hin oder her, das ist dabei eine ungeeignete Denkkategorie. Der Fiskus verlangt es.
Vor allem ist mir wichtig, das ich vorerst kläre inwieweit die
Firma Einfluss auf mich hat, sprich wenn sie nicht läuft
welche Konsequenzen hat das für mich
Wenn es nicht läuft, wenn die Kosten hoher sind als die Einnahmen, dann zahlst Du drauf. Das ist alles; mehr passiert nicht, so lange Du in der Lage bist, Deinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Andernfalls blüht Dir der gleiche Ärger wie jedem Privatmenschen, der Kosten verursacht, aber nicht bezahlen kann. Wenn das Geschäft nicht läuft, hast Du jederzeit die Möglichkeit, das Gewerbe wieder abzumelden.
Es ist ratsam, möglichst realistisch zu planen und zu schauen, ob die Geschäftsidee überhaupt funktionieren kann. Suche Dir eine Zielgruppe aus. Wen willst Du mit Deiner Dienstleistung beglücken und wie erfahren die Leute davon, daß es Dich mit Deiner Leistung überhaupt gibt. Dann überlege, was den Angehörigen Deiner Zielgruppe der angebotene Dienst wert sein könnte. Schreibe alle voraussichtlich anfallenden Kosten auf, Onlinekosten, Büromaterial, Literatur… Damit hast Du schon ein paar Zahlen, aus denen sich errechnen läßt, wie viele Leute Du als Kunden gewinnen mußt, um wenigstens die Kosten zu decken. Damit läßt sich schon grob einschätzen, ob die Idee finanziell sinnvoll durchführbar sein könnte.
Kurz gesagt: Erstelle einen Geschäftsplan!
Gruß
Wolfgang