Hallo,
ich tret Dir jetzt mal bewußt ein klein wenig auf die Füße.
Ich denke Du kannst ds vertragen, da Du ja auch ensprechend mit
Deinem Partner umzugehen weißt. Und der direkte Weg immer noch der
Beste ist
)
habe gerade jemanden kennen gelernt und nun gelernt, dass man
mit jemandem, der seine Gefühle verdrängt (hat einen starken
Willen und viel Disziplin dafür erlernt) nicht reden kann.
Willst Du reden, therapieren oder was willst Du von diesem Menschen, den Du nur kurz kennst und der doch so gar nicht Deinen Vorstellungen gerecht werden kann?
Habt Ihr auch Spaß miteinander?
100 % … 50 % … 2 % Spaß ???
Und wie gefällt Dir das?
Da hast ja den Tipp für die beste Art jemanden zu vergraulen:
Vorwürfe, tiefere Gedanken und Analysen, gleich von vornherein und vor allem fest zu wissen, dass:
… man mit ihm nur über Gefühle nicht reden
kann, also deswegen komplett aneinander vorbeiredet und keinen
Konsens findet.
Warum sollte er ?
Jetzt am Beginn des Anfangs einer Beziehung?
Oder hat er Dich wegen einer Therapie aufgesucht?
Derjenige kann sich vermutlich sofort
(ein :theoretischer Gedanke von mir, es macht aber auch den
EIndruck) nicht festlegen.
Ich denke, wenn man nicht über
Gefühle reden kann, kann man garnicht effektiv, d.h.
verbindlich, kommunizieren. Stimmt das?
ich lese immer „theoretisch“, „Gedanken“, „ich denke“
„verbindlich kommunizieren“
Puh, welche Schwere. Meine Güte, ich seh Euch beide vor mir:
wie ihr da sitzt, den Kopf in den Händen, die Schultern niedergedrückt, Du „laberst“ ihn voll, setzt immer weiter nach.
Er ringt nach Worten. Frau, Du hast es drauf! Wirklich!
Er muss dich wirklich mögen, wenn er noch da ist 
Ich habe bei Dir nichts gelesen von Liebe, von Schmetterlingen, von Freude, nichts davon, was er für ein toller Mann ist, dass Du die Zeit mit ihm genießt und den nächsten Tag nicht abwarten kannst. (??)
Auf welcher Seite liegt denn wirklich das Problem?
Außerdem würde ich gern wissen, ob sich dieser Mensch mit
meiner Unterstützung verändern kann (und ob sich das für mich
lohnt, d.h., ob ich mich vor Ausnutzung schützen kann), ich
verstehe sein Problem nämlich besser als er selbst.
Klar doch! „Dieser Mensch“ muss sich ändern, ob er will oder nicht.
Wer wüßte das nicht besser als Du.
Er belügt
sich selbst, er scheitert kontinuierlich im Arbeitsleben, weil
er vor dem (konsequenten) Scheitern Angst hat, er übernimmt
wenig Verantwortung für sein Leben und lässt es von anderen
bezahlen.
Ja dann: Hände weg von diesem Monster !
Ich glaube allerdings ganz fest daran, dass er sich bald ändern wird.
…sich verändern wird. Nämlich weg von Dir. Willst Du das?
PS: Zeig ihm doch mal diese Beiträge hier. Das (!) wäre ein Gesprächsthema. Vermutlich allerdings Euer letztes.