Frage über das Verlieben

Klar, da schaut jeder rein, was das
für eine Frage ist, gell (–:

Hallo,

für einen Aufsatz zum Titanic-Film brauche ich
ein theoretisches Modell über das Verlieben. Ich hatte da mal
von einem Modell gehört… Verschiedene Stufen des
„sich verliebens“ o.ä. Also was handfest-Wissenschaftliches.
Wer-weiss-was? (–:

Gruß

Oliver

Wer was brauchbares von sich gibt, kriegt Sterne und wird
bei Wunsch erwähnt (Fußnote)

Hallo Oliver,

Klar, da schaut jeder rein, was das
für eine Frage ist, gell (–:

ach, das Stadium habe ich in meiner Entwicklung übersprungen. :wink:
(oder noch nicht erreicht *g*)

für einen Aufsatz zum Titanic-Film brauche ich
ein theoretisches Modell über das Verlieben.

Es gibt etliche Modelle zur Partnerwahl und Partnerschaftsentwicklung. Welche hätten´s denn gern?

Ich hatte da mal
von einem Modell gehört… Verschiedene Stufen des
„sich verliebens“ o.ä. Also was handfest-Wissenschaftliches.

Na ja, Deskription ist aller Wissenschaft Anfang.

Es gibt zur Partnerschaftsentwicklung wohl einige Stufenmodelle. Ein Herr Klein soll sie in einem Sammelwerk von Amelang et al. zusammengefaßt haben. Kurz zusammengefaßt lauten die Stufen:

  1. Stufe der „gegenseitigen Anziehung“: Physische Attraktivität wichtig, „Belohnungswert“ des Partners

  2. Stufe der „wachsenden Familiarität“: Vertrautheit, Partner geben sich offen zu erkennen, Kommunikation auf der Ebene ähnlicher Wertorientierungen. Einstellungen,Bedürfnisse

  3. Stufe der „Interaktion“: „alltagstauglicher“ Austausch , persönliche Vorstellungen werden mit Rollen abgestimmt, gegenseitig akzeptierte Abhängigkeit
    (abgeschrieben bei http://www.psychonomie.de/entwcklg/WS9697.htm - ich habe zwar das Buch, aber mir ist es heute abend zu spät, um es selbst zusammenzufassen).

Detaillierter als diese Zusammenfassung sind die Ausführungen von Eibl-Eibesfeldt in seinem Buch „Die Biologie des menschlichen Verhaltens“ (in der 3. Auflage ab S. 397) und die von Bram P. Buunk in seinem Kapitel „Affiliation: zwischenmenschliche Anziehung und enge Beziehungen“ im Herausgeberwerk von Stroebe, Hewstone und Stephenson. Die Sozialpsychologen sprechen im amerikanischen Jargon gerne von „romantischen Beziehungen“ (passend zum Titanic-Schmalz - ich hab den Film auch - wegen Kate, nicht wegen Leo :wink: Dazu schicke ich Dir per Mail etwas, weil es sonst das Forum sprengt.

Wer was brauchbares von sich gibt, kriegt Sterne und wird
bei Wunsch erwähnt (Fußnote)

Über die Vergütung sprechen wir noch. Jetzt bin ich teurer (vorgezogener Doktortitel reicht also nicht mehr :wink:.

Beste Grüße,

Oliver