Liebe/-r Experte/-in,
Hallo,
da ich seit einem Spielplatzunfall, seit mehreren Jahren ein Knieproblem habe, bin ich mal wieder zu einen Orthopäden.
Dieser gab dann den Befund: „Patellalaterlisation und Gleitlagerdysplasie“. Habe auch ungefähr verstanden was das ist.
Nach zahllosen Physiotherapien und Einlagen die mir die vorherigen Orthopäden verschrieben haben (alles ohne Erfolg) sagte mir mein jetziger Arzt das eine „Frage As lateralem Release“ mehr Erfolg bringen könnte (Steht so in meiner Überweisung).
Dies könnte arthroskopisch gemacht werden. Einiges hat mir mein Arzt erklärt was gemacht wird, aber ich würde gerne mehr über den Ablauf wissen. Z.B: wird das ambulant oder stationär gemacht? wie lange danach kann ich mein Knie nicht „benutzen“, gibt irgendwelche Risiken?
Und eine kleine Frage noch, was heißt das „AS“ vor dem lat. Release?
wäre super wenn Sie weiter helfen könnte! danke
Hallo,
Schuld ist sicher nicht der Spielplatzunfall, sondern entweder eine erbliche Veranlagung oder noch häufiger Übergewicht und X-Beine.
AS heisst: Arthroskopie
Eine solche kann ambulant oder stationär gemacht werden.
An Ihrer stelle würde ich mir noch eine Zweitmeinung einholen.
Ist die Patella nur ein wenig seitlich ausgelenkt hilft das lateral release. Springt die Kniescheibe häufiger heraus, ist es damit nicht getan.
Möglicherweise kann man Ihnen statt mit einem lateral-release besser mit einer OP am MPFL helfen.
Das MPFL (mediales patello-femorales Ligament) ist ein Band, welches die Kniescheibe an der Oberschenkelinnenseite befestigt und ein Herausgleiten zur seite verhindert. Ist das Band geschädigt läuft die Kniescheibe eher nach außen bei Beugung im Knie.
MfG
F.S.
hallo,
vielen Dank für die Antwort. werde mir jetzt noch eine zweite Meinung bei einen anderen Orthopäden einholen.
Da meine Kniescheibe tatsächlich ziemlich oft raus springt, werde ich die andere Operation in Betracht ziehen.
As vermute ich als abkürzung für arthroskopisch, wobei dies meist eher als ask abgekürzt wird. Andere abkürzung fällt mir erstmal nicht ein. Alle anderen fragen sollten sie den operierenden kollegen stellen, denn dies ist individuell sehr unterschiedlich (abhängig von ihren befunden und der infrastruktur vor ort und dem setting des operateurs).
Eine genaue beantwortung ist somit unmöglich.