Ist ein langer Text udn der Fall hat sich genau so zugetragen.
Der damalige Anwalt des AN ist recht bekannt und angeblich gut.
Ist viel Text, nahezu schon ein Roman.
Für Antworten währe ich sehr dankbar.
Gemäß dem Fall einer Person hat ein Arbeitsverhältnis bei einer Firma angenommen und befindet sich in der Probezeit.
Im Vertag festgehalten ist ein geringes Gehalt mit der Zusage das es sich nach der Probezeit erheblich steigert. Als mündliche Begründung wurde angegeben das die Firma schon Mitarbeiter hatte die mit den ihnen aufgetragenen Antworten überfordert waren oder nicht zu Recht kommen und das die Firma erst einmal in der Probezeit sehen möchte ob man dies gewachsen ist.
Der AN ist in dieser Firma als Programmierer tätig. Bekommt für seine Arbeit einen völlig unzureichenden schlechten Laptop. Arbeitet deshalb oft lieber mit seinem Privaten Gerät.
Leider sehr oft hat der Mitarbeiter Zeit damit zu verbringen den Firmenlaptop am Laufen zu halten.
Der AN bekommt ein Firmenhandy.
Der AN stellt schnell fest dass sich in der Firma niemand um etwas kümmert. Sein bitten au einen neuen Laptop wird einfach ignoriert. Auf die Bitte nach Werkzeug und Arbeitskleidung wurde gesagt dass er AN dieses kaufen soll und die Rechnung im Büro abgeben.
Die Anderen AN und der AG kommen und gehen in der Firma wie sie lustig sind und sind hier auch oft einige Tage nicht zu sehen.
Der AN wird mit eine Projekt vertraut und bekommt eine 14 tätige Schulung für die Software bei dem Mutterkonzern in Finnland.
Der Flug wurde so schlecht gewählt und hatte dann auch noch sehr viel Verspätung das der AN von SO früh 8:00 Uhr bis Montag früh 4:00 Uhr auf Trab war. Der AN trudelt also nach etwas schlaf erst um 12:00 Uhr bei der Firma ein. Eine feste Zeit war nicht ausgemacht.
Der AN stellt leider schnell fest das die Personen in der Firma kein deutsch reden, sehr schlechtes bis kein englisch und der AN selbst kann kein finnisch.
Der AN ist Jung und äußerst Ehrgeizig, fragt sich hier stark durch das Programm und die Schulung durch und drängt die Leiter immer wieder dazu in verständlichen englisch zu reden.
Schnell stellt sich heraus das 2 Wochen für eine so umfangreiche Software niemals ausreichen und das es generell nicht möglich ist bei deren kauderwelsch was zu lernen.
Am 3, Tag in Finnland ging wieder einmal der Laptop des AN kaputt. Ohne diesen kann er die Schulung nicht weiter teilnehmen da hierauf ja das Programm lief und sich darauf seine andere Software in Deutsch und Englisch befindet. Der AN hat schon mehrfach den AG vermittelt das mit diesen Gerät nicht zu arbeiten ist. Der AN ruft mit den Firmenhandy einen bekannten der in der Computerbranche als Leiter einer Serviceabteilung tätig ist an und sie gehen gemeinsam 2 Stunden lang schritt für schritt alles bei dem Laptop durch bis sie diesen zum Laufen bekommen (CD Rom war kaputt und deswegen ging der ganze Laptop nicht *grmbl*) . Der Service von den Bekannten ist umsonst, die Handyrechnung war aber enorm, fast 1000 DM.
Die Mutterfirma in Finnland findet 1 Tag vor Ende der Schulung eine Satz Ordner in englisch für die Software (8 dicke voll gepackte Leitzordner! ) . Die Firma meint das dauert in der Regel 2 Jahre bis man sich da eingefunden hat. Der AN bekommt ohne zu fragen von der Mutterfirma Arbeitskleidung, da sie wissen das die Firma in Deutschland keimen hat.
Bei der Heimreise stellt der AN fest das er ganze 29 KG übergewicht an Gepäck hat. Und muss dafür ca. 130 DM zahlen. Für Benzin für den Wagen während der Schulung hat er ca. 200 DM ausgegeben. Für ein CD Laufwerk extern ca. 200 DM.
Wieder zurück ( Der AN war bisher 2,5 Monate angestellt) Stellte er fest das kein Lohn auf sein Konto überwiesen wurde und reklamierte dies beim AG. Das Geld kam dann innerhalb 1 Woche. Jedoch ohne seine Auslagen und sonstige Vergütungen und Überstunden etc.
Die nächsten 2 Wochen arbeitete der AN sehr viel an den Projekt, oft mehr als 12 Stunden.
Da keimen Zeitliche Vereinbarung war Kahm er oft erst 10 Uhr morgens in die Firma und verließ diese um 0 – 2 Uhr.
Der AN musste einmal zum Arzt und legte eine Bescheinigung das er beim Arzt von der und der Zeit war in das Büro des AG da dieser nahezu nie anzutreffen war.
Der AN beschwerte sich oft und wies darauf hin dass er das Projekt nicht allein machen könne, das es zu unfangreich sei und das die Schulung hierfür zu wenig war.
Der AG reagierte nicht darauf sondern halste den AN noch weitere Arbeiten auf wie die Erstellung eines kompletten Handbuchs für eine Maschine in Englisch und Korrespondenz mit Kunden. Der AN wies darauf hin das er keine Ahnung habe wie man ein Handbuch schreibt, machte sich aber dennoch an die Arbeit hierfür und stellte sie auch mit sehr viel harter arbeit gut zusammen.
Der AG war angeblich 2 Wochen in Urlaub. In dieser Zeit ging mal wieder der Firmenlaptop diesmal unwiederbringlich kaputt. Der AN hatte große Probleme die Daten nun von diesen abzuspielen und stellte mürrisch seinen eigenen Laptop zur Verfügung, dies hat ihn allerdings 2 Arbeitstage gekostet und Arbeit von 2 Tagen war verloren.
Da keimen festen Arbeitszeiten vereinbart waren und der AN nahezu jeden Tag 12 Stunden arbeitet, niemand für einen Urlaubsantrag erreichbar war. Entschloss sich der AN also an einen schönen Sommertag an dem seien Freundin Geburtstag hatte einen Tag (Freitag) überstunden abzufeiern. Der AG war angeblich immer noch im Urlaub. Der AN versuchte auch telefonisch mehrmals in der Firma anzurufen ob nicht doch irgendjemand erreichbar ist. Schickte dann ein Fax in die Firma, bin heute Familiär verhindert bin Mo. 10:00 Uhr in der Firma.
Am Montag morgen um 8:00 Uhr als der AN sich auf den Weg in die Firma machte bekam er von der Post ein Einschreiben von der Firma mit einer Fristlosen Kündigung ohne Angabe von Gründen.
Da der AN wusste das die so nicht rechtskräftig sein kann fuhr er in die Firma und wollte seien Arbeit solange weiter machen bis er der Firma verwiesen wird. Der AN stellte fest das das Schloss seines Büros ausgetauscht wurde! Er also keimen Zugang zu seien Arbeitsplatz hatte und im Gebäude auch niemand war. Der AN wartet von 9:00 – 15:00 Uhr vor der Firma
Da er ja gerne Arbeiten möchte aber halt nicht an seinen Arbeitsplatz kann.
Da der AN in seien Bekanntenkreis als recht fleißig und sehr gut in seine Bereich bekannt ist erfuhr er am selben Abend von eine Bekannten gleich einen neue Stelle die er umgehend haben könnte. Der AN schrieb ein Einschreiben an seien AG in dem er sein Geld forderte, darauf hinwies das er weiter seien Arbeit verrichten möchte aber ausgesperrt ist, das er die Kündigung so nicht akzeptiert und legte Firmenunterlagen, bzw. seinen nun nicht mehr gültigen Schlüssel bei. Er forderte in den Brief das sich der AG umgehend bei ihm telefonisch zuhause oder auf den Firmenhandy melden sollte,
Der AN arbeitet am nächsten Tag schon in der neuen Firma, wovon aber sein altre AG nichts wusste und sah hier gleich wie es in einer ordentlichen richtigen Firma zu geht. Dort war alles Top.
2 Wochen lies sein ex AG nichts von sich hören, plötzlich rief dieser an das der AN umgehend an sein Projekt gehen solle und dies ferig stellen, und das der AN dazu alle kosten wie Flug, Übernachtung Arbeitszeit zu tragen habe, da der ex AG ihn sonst verklagen würde.
Der ex AN fragte natürlich ob der AG in der Firma seine was dieser Bejahte, der AN fuhr umgehend in die ex Firma legte den Chef das Handy auf den Tisch zusammen mit einer Aufstellung von 18000 DM (2,5 Monatslöhne, Übersunden, Auslandsvergütung, Auslagen, etc) was der AN noch an Geld bekommt und verneinte ein weiteres Arbeiten nun. Der ex AG drohte mit kosten von 30-40000 DM auf die er den ex AN verklagen wolle, wenn dieser nicht UMSONT und mit tragen der KOSTEN (Flug, Unterkunft etc.) das Projekt fertig mache. Der ex AN verabschiedete sich und verlies.
Wieder 2 Wochen später klagte der ex AG wirklich auf Kosten von gesamt 40000 DM.
Vor dem Arbeitsgericht war der Anwalt des AN eine Vollpfeiffe. Der Anwalt des AG aber sehr gut. Der Richter wollte merklich gar nichts wissen worum es geht, er rechnete einfach 40000 will der AG 18000 der AN, der AN muss 40-18 = 22000 an den AG zahlen.
Da ist der AG halt voll auf die Barrikaden gegangen, wie es sein kann das der AG von einen AN während der Probezeit usw. etwas verlangen kann. Der Richter tat nicht lang rum, sagte einfach so dann müssen sie halt 8000 DM an den AG zahlen.
Nun wendete der der AG eine Trick an und fragte wann den die Kündigung eingegangen sei. Der AN war verunsichert und sagte erst ich glaube am Montag den so und so vielten.
Der Richter fragte nach ob ich es Wisse oder ob ich es glaube. Der AN überlegte und der Anwalt des AG flüsterte diesen zu das er doch sagen solle dass er es wisse, welches er dann auch tad. Der Richter sagte weiterhin er habe hier bei diesen Prozess keine Zeit sich alles anzusehen ( Er hat sich gar nichts angesehen) und er beliebe dabei das der AN den AG 8000 DM zahle. Falls der AN anderer Ansicht ist müssen wir eine weiteren Prozess machen wo er dann mehr Zeit hat und sich alles im Einzelnen ansehen kann!
Der Glaube an ein Rechtsystem war den AN etwas entrückt. Der Hammer war nun der AN hat sich bei den angegebene Termin für den Eingang der Kündigung wirklich vertan.
Der AGT schrieb nun an den Anwalt des AN das er das Urteil mit 8000 DM annehmen müsse oder das er eine Anzeige wegen Falschaussage macht.
Der Anwalt des AN meinte er solle das unbedingt annehmen da dieser dann 90 Tage ins Gefängnis muss und vorbestraft ist.
Der AN verstand die Welt nicht mehr und hörte auf den Rat seines Anwaltes.
Dann kam natürlich die Rechnung des Anwalts, ganze 4700 DM ! für die wenig und schlechte Arbeit.
Der AN also 18000 Kosten, 8000 Soll er zahlen, 4700 Anwaltskosten. Also 30700 DM futsch.
Der AN war damals 24 Jahre alt, das Statement seiner bekannten usw. war. Na jeder muss mal Lehrgeld zahlen und die haben dich ja ganzschön betrogen.
Sagt ihr mal war das alles rechtens, es war so wie hier vorgetragen, nichts verschönt, nichts verschlechtert. Das ganze trug sich etwa 1996 zu.