Frage zu Anatomie

Hallo allerseits,

zur Zeit bereit ich mich auf mein Gehirn-Testat in Anatomie vor und bin gerade bei den verschiedenen Rindengebieten des Telencephalons.
Dabei bin ich über die supplementären Rindengebiete gestolpert.
Meine Frage ist nun: Fallen supplementäre Rindengebiete bereits mit Assoziationszentren zusammen oder kann man da noch eine Grenze festlegen? Und was bedeuten die Begriffe unimodales bzw. multimodales Assoziationszentrum?

Obwohl ich mit sehr vielen verschiedenen Anatomie-Büchern lerne, habe ich auf diese Fragen keine Antwort gefunden. Ich freue mich über jede Antwort.

Danke im voraus, Sandrinchen!

Liebes Sandrinchen,

Sinnesmodalität = Die einem Sinn zugeordneten Empfindungen.
Beispiel: Alle Empfindungen, die Du haben könntest,
wenn Du die unterschiedlichsten Speisen zu Dir nähmest,
jedoch bei (hypothetisch) ausgeschalteten Sinnen,
die sonst noch am Schmecken i. w. S. beteiligt sind, z. B.
Geruchssinn, taktiler und thermischer Sinn in der Mundhöhle,
Sehsinn (das Auge isst mit).
Zentren, die die zu diesen Empfindungen führenden Afferenzen
verarbeiten, sind unimodal.

Wie Du aus eigener Erfahrung weißt, schmeckt alles anders,
wenn man Schnupfen hat, das Essen kalt ist oder die Cornflakes
pappig sind. Fazit, die Empfindungen beim Essen sind multimodal.
Die Zentren, die die zu diesen Empfindungen führenden Afferenzen
verarbeiten, sind multimodal.

Aber Vorsicht! Dafür kann ich keine Gewähr geben.
Solltest Du irgendwo anderslautende Erklärungen finden,
wäre ich für eine Information dankbar.
Hoffe, es hilft Dir trotzdem.

Dein Karsten.