Hallo ihr Schlauen,
es heißt ja, man habe viel bessere Chancen, wenn man sich nicht aus der Arbeitslosigkeit heraus bewirbt. Daher sollte der folgende Inhalt auch in mein Bewerbungsschreiben, denke ich.
Ich arbeite dieses Jahr nun das 4.te mal saisonal bei meinem Arbeitgeber, meine Arbeit beginnt wieder am 17.3…
Momentan sitze ich an einer Bewerbung für einen Job, der mich SEHR interessiert.
Wie soll/kann ich das nun schreiben?
„Ich arbeite ab dem … da und dort“ - finde ich unpassend, weil ich dann ja gar nicht dort arbeiten will sondern viel lieber bei dem neuen Job.
„Wenn Sie mich nicht nehmen, muss ich wohl wieder …“ mag zwar orginell sein, ist aber mit Sicherheit nicht das richtige.
„Ich arbeite seit dem … dort und dort“ finde ich auch nicht richtig, weil es sich so anhört, als würde ich derzeit dort arbeiten, was ja nicht stimmt.
Da ich keinen Festvertrag habe, sondern jedes Jahr erneut einen befristeten Vertrag erhalte, wäre die Formulierung „bewerbe mich aus ungekündigter Position…“ auch nicht richtig.
Wie könnte ich das nun gut formulieren?
Und noch eine allgemeine Frage: wie erwünscht oder unerwünscht ist es denn, hier ganze Bewerbungsanschreiben mit der Bitte um Rückmeldung von euch zu posten?
Froh, dass es wieder Spaß macht, in w-w-w zu schreiben
und euch für eure Mühe dankend,
grüßt euch zu später Stunde
jeanne
Hi Jeanne,
Hallo ihr Schlauen,
oh, darf ich trotzdem? *fg*
es heißt ja, man habe viel bessere Chancen, wenn man sich
nicht aus der Arbeitslosigkeit heraus bewirbt.
Das ist schon so.
Ich arbeite dieses Jahr nun das 4.te mal saisonal bei meinem
Arbeitgeber, meine Arbeit beginnt wieder am 17.3…
Darf ich nochmal rekonstruieren: Du bist im Moment arbeitslos, hast aber ab 17.3 einen befristeten Vertrag. Und den würdest Du aber sausen lassen, wenn aus besagter Bewerbung was wird.
„Ich arbeite ab dem … da und dort“ - finde ich unpassend,
weil ich dann ja gar nicht dort arbeiten will sondern viel
lieber bei dem neuen Job.
Würde ich in dem Fall rauslassen. Das heisst, hier lieber auf Deine Flexibilität pokern. Also (sinngemäss!) „Da ich derzeit arbeitslos bin, könnte ich schon morgen bei Ihnen anfangen“.
Sollte das mit dieser Bewerbung nicht klappen, und Du musst doch den befristeten Job annehmen, dann kannst das ja erwähnen „Da ich mich derzeit in einem befristeten Arbeitsverhältnis befinde, könnte ich meine Tätigkeit in Ihrem Hause frühestens zum aufnehmen“
Aber die Strategie „wenn B klappt lass ich A fallen wie ne heisse Kartoffel“ würde ich lieber nicht nehmen - das könnte B zu denken geben was passiert, wenn Du auf einmal C noch toller findest.
Und noch eine allgemeine Frage: wie erwünscht oder unerwünscht
ist es denn, hier ganze Bewerbungsanschreiben mit der Bitte um
Rückmeldung von euch zu posten?
Nur her damit
Lass halt alle Eigennamen raus und kopier die Stellenausschreibung rein.
*wink*
Petzi
Hi Petzi,
Darf ich nochmal rekonstruieren: Du bist im Moment arbeitslos,
hast aber ab 17.3 einen befristeten Vertrag. Und den würdest
Du aber sausen lassen, wenn aus besagter Bewerbung was wird.
Bingo!
„Ich arbeite ab dem … da und dort“ -
Würde ich in dem Fall rauslassen.
die Strategie „wenn B klappt lass ich A fallen wie ne
heisse Kartoffel“ würde ich lieber nicht nehmen - das könnte B
zu denken geben was passiert, wenn Du auf einmal C noch toller
findest.
Das ist ein Argument, an das ich überhaupt nicht gedacht habe.
Nun verhält es sich jedoch so, dass die Stellenausschreibung genau den Wünschen und Vorstellungen meiner beruflichen weiteren Laufbahn entspricht, während ich meinen jetztigen Job noch nie gerne gemacht habe (und auch nie wollte).
Soll heißen, es gibt erstmal kein C…
Kann ich das vermitteln, ohne dass es geschleimt, aufgesetzt klingt?
Grüße,
jeanne