Meinung dazu?
Er sollte sich unbedingt absichern.
Art Versicherung gibt.
Ein Makler hat gemeint, Leute die vor dem/mit dem Computer
arbeiten,
sollten eine „Grundfähigkeitsversicherung“ abschließen.
Das ist eine Möglichkeit ja. Dabei werden bestimmte Grundfähigkeiten abgesichert. Gehen diese verloren (Gehört, Augenlicht, bestimmte Bewegungseinschränkungen usw.), dann zahlt die Versicherung unabhängig davon, ob der Versicherte bereits berufsunfähig ist.
Allerdings bietet sich eine solche Versicherung nur dann an, wenn der Versicherungsnehmer keine BUV findet, die ihn auch versichert. Man sollte zuerst existenzielle Risiken absichern. Dazu gehört der Verlust eines regelmäßigen Einkommens aufgrund von Berufsunfähigkeit. Erst wenn das nicht möglich ist oder ich aber weiteren Vorsorgebedarf habe, sollte ich über mehr nachdenken.
Ausserdem
frage ich mich, wie hoch die monatl. Rente im
Versicherungsfall sein
sollte und wie lange die Versicherungsdauer sein sollte.
Die Rente sollte es möglich machen, den Lebensstandard zu halten. Sie sollte also etwas höher sein, als das Nettoeinkommen (abgekürzte Leibrenten müssen versteuert werden, es geht also noch etwas ab). Eine Dynamik und eine Nachversicherungsmöglichkeit sollten angeboten werden. Die Dynamik gleicht die Inflation aus (und normale Gehaltssteigerungen). Und die Nachversicherung gibt die Möglichkeit, sich später ohne Gesundheitsprüfung höher zu versichern, wenn man beispielsweise deutlich mehr verdient.
Die Laufzeit sollte in der Regel bis zum Rentenbeginn gehen. Bei beamten sieht das anders aus, aber die Frage dreht sich hier ja um einen Angestellten.
Habe noch eine zusätzliche
Kapital-Lebensversicherung (Swiss Life) über die Firma laufen,
da
zahl ich und die Firma was ein.
Das ist eien betriebliche Altersvorsorge, die normalerweise nicht zahlt, wenn man berufsunfähig wird.
Hat jemand Erfahrung mit Canada
Life,
den mir der Makler empfohlen hat?
Als BUV? Nein, habe ich keine Erfahrung. Sollte die Gesellschaft auch eine BUV anbieten, prüfe den Vertrag auf die genannten Punkte durch (die abstrakte Verweisung ist heute fast immer eh ausgeschlossen, aber unbedingt drauf achten).
Wichtig sind auch noch die Gesundheitsfragen. Diese sind unbedingt genaustens (!!!) auszufüllen. Und mit genau, meine ich genau. Es muß nur das beantwortet werden, was gefragt wurde, das dann aber vollständig.
Jede Gesellschaft hat andere Fragen. Ich habe schon sehr viele Fragebögen ausgefüllt. Meiner persönlichen Meinung nach, hat die Allianz den „harmlosesten“ Fragebogen. Sollten also relevante Vorerkrankungen vorliegen, lohnt sich ein Vergleich der Antragsunterlagen der verschiedenen Anbieter.
Benni