Die Dosierung richtet sich in erster Linie nach dem Gewicht.
Eine wichtige Rolle spielt aber auch die Enzymausstattung, die z. B. bei sehr kleinen Kindern noch nicht ausgereift ist, weswegen gewisse Wirkstoffe bei Kleinstkindern noch niedriger dosiert werden müssen oder gar nicht angewendet werden dürfen.
Wirkstoffe, die über die Nieren ausgeschieden werden, müssen bei eingeschränkter Nierenfunktion niedriger dosiert werden.
Weiteres/Detaillierteres findest Du auf den Beipackzetteln (oft übermäßig viel…).
Gruß,
Franz
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danke erstmal für Deine Antwort, eine wichtige Frage bleibt allerdings noch offen:
Die Dosierung richtet sich in erster Linie nach dem Gewicht.
Wenn das so ist, wann beginnt für die Medizin rein vom Aspekt Gewicht her dann der „durchschnittliche Erwachsene“, d.h. ab welchem Gewicht gilt die Dosis für Erwachsene, bis zu welchem Gewicht könnte schon die für Kinder ausreichend sein?
Weiteres/Detaillierteres findest Du auf den Beipackzetteln
(oft übermäßig viel…).
…leider nur in Hinblick auf Nebenwirkungen bei Schwangerschaft, eingeschränkter Nierenfunktion, Diabetes etc.
Zur Dosierung allgemein waren die Angaben bisher leider nur spärlich
Wenn das so ist, wann beginnt für die Medizin rein vom Aspekt
Gewicht her dann der „durchschnittliche Erwachsene“, d.h. ab
welchem Gewicht gilt die Dosis für Erwachsene, bis zu welchem
Gewicht könnte schon die für Kinder ausreichend sein?
Tja, da haben wir ein Problem…
Das unterscheidet sich von Medikament zu Medikament (oder gar von Hersteller zu Hersteller?).
Ich habe mir gerade einige Beipackzettel vorgenommen und fand:
Erwachsenendosis ab 15 Jahren/52 kg (Dolormin = Ibuprofen)
Erwachsenendosis ab 12 Jahren (keine Gewichtsangabe; Codeintropfen von ct)
3./4. „“"" ab 12 Jahren (Ambroxol ratiopharm / Ambroxol 30 Heumann)
Schulkinder = halbe Erwachsenendosis (Sinupret)
Erwachsenendosis über 12 Jahren/über 40 kg (PCM Saft Lichtenstein = Paracetamol)
Ich habe dann noch in einer „Gelben Liste“ geblättert. Was ich so auf die Schnelle (ohne Gewähr) fand, war, dass bei unterschiedlichen Wirkstoffen das „Erwachsensein“ bei unterschiedlichen Lebensaltern (zwischen 12 und 15 Jahren etwa) sowie unterschiedlichen Gewichten anfängt.
Daher, wie schon empfohlen, den „Waschzettel“ zu Hilfe nehmen…
Ich habe dann noch in einer „Gelben Liste“ geblättert. Was ich
so auf die Schnelle (ohne Gewähr) fand, war, dass bei unterschiedlichen Wirkstoffen das „Erwachsensein“ bei unterschiedlichen Lebensaltern (zwischen 12 und 15 Jahren etwa) sowie unterschiedlichen Gewichten anfängt.
Da steh ich nun, ich armer Tor und bin so dumm als wie zuvor…
Daher, wie schon empfohlen, den „Waschzettel“ zu Hilfe nehmen…
Klar. Nur, wie gesagt, manchmal steht da nur „Kinder bis 12 soundo, Erwachsene soundso“ - wobei ich den leisen Verdacht habe, daß auch hier das Gewicht nicht ganz unwichtig ist, obwohl nicht angegeben.
Viele Grüße
Diana (die bei der Einnahme von Dolormin noch Kind wäre