Eine betagte Dame möchte ihre medizinisch notwendigen, aber langweiligen Spaziergänge dadurch aufpeppen, dass sie ihre Fremdsprachen-Lern-CDs auf einen mp3-Spieler abhören kann.
Gesucht wird also ein Gerät mit
einfachster Bedienung und
der Möglichkeit, nach dem Ausschalten und am nächsten Tag wieder Einschalten an der Stelle fortzusetzen, an der man am Tage vorher aufgehört hat.
Es sollte also möglichst vermieden werden, dass die technisch eher gering talentierte Dame sich durch einen Haufen von Menüs und Ordnerstrukturen hangeln muss um endlich zu dem zu kommen, was sie hören will.
Kann mir jemand da eine Empfehlung geben?
Zusatzfrage: Apple I-Pods gelten ja meines Wissens als besonders „gut“. Habe allerdings gehört, dass man als XP-User zur Erstellung von I-Pod-fähigen mp3s da noch mit i-tunes oder sonstigen Apple-Geschichten (Quick-Time ??) 'rumfriemeln muss. Was hat es damit auf sich?
Zusatzfrage: Apple I-Pods gelten ja meines Wissens als
besonders „gut“. Habe allerdings gehört, dass man als XP-User
zur Erstellung von I-Pod-fähigen mp3s da noch mit i-tunes oder
sonstigen Apple-Geschichten (Quick-Time ??) 'rumfriemeln muss.
Was hat es damit auf sich?
mp3s für den iPod kannst Du erstellen womit Du willst. Wenn Du sie allerdings vom PC auf den iPod transferieren willst, brauchst Du iTunes (oder zumindest rudimentäres technisches Verständnis, um iTunes zu umgehen).
Zur eigentlichen Frage: die Sache mit dem Weiterspielen an der Stelle wo man vorher war, können praktisch alle Player.
Es gibt im Prinzip 2 Arten von mp3-Playern. Es gibt auch Mischformen, darauf will ich jetzt nicht eingehen.
einfacher Player, i.d.R. nichts anderes als ein besserer USB-Stick. Man befüllt sie per drag&drop im Windows-Explorer. Die Dinger spielen die Dateien nach einer durch ihr Betriebssystem vorbestimmten Reihenfolge. Das kann nach Dateiname sein, nach id3-Tag, nach Mondphase … Einige sind „Ordnerfähig“, d.h. man kann zumindest pro Album/Buch einen Ordner machen und dann das Abspielen auf diesen Ordner einschränken. Kann also super klappen mit den Hörbüchern, kann aber auch in die Hose gehen, je nachdem.
Playlist-fähiger Player
Dieser Player wird mit einem Hilfsprogramm befüllt, iTunes, Windows Media Player, MediaMonkey usw. Dieses erfordert eine gewisse Beschäftigung mit dem Thema. Die gesammelte Musikbibliothek wird eingelesen und indiziert. Playlisten werden angelegt und auf den Player synchronisiert. Was nicht in der Playlist ist, spielt der Player (praktisch) nicht, selbst wenn man es per Explorer draufkopiert. Reihenfolge folgt der Playlist in Kombination mit vorgegebenen Einstellungen am Player (random, repeat, play all … unterschiedlich je nach Player, was es da gibt). Diese Art von Player hat viel mehr Möglichkeiten, aber es kann auch viel mehr Ärger geben, weil das Befüllen ein Synchronisationsprozess ist.
Danke für Deine Antwort.
Den „datentechnischen“ Aufwand (Rippen, Überspielen, Ordnerstruktur, Tagging etc.) würde ich eh übernehmen, wichtig wäre eben eine „deppensichere“ Bedienung und schnelle Auffindbarkeit von Titeln (z.B. von CD Nr. 2 das 3. Kapitel der 4. Lektion).
Da helfen mir die Stichworte „Playlist“ und (wenns denn sein soll) „I-Tunes“ schon weiter.