Hallo,
ich bin ein verzweifelter Vater!
Meine Frau leidet seit dem Tod ihres Vater (vor 15 Jahren) selbst an Hypochondrie. Sie hatte schon jegliche Art von Krebs und lässt sich mind. 2 x pro Jahr Leberflecken entfernen. Da wir „leider“ (in diesem Fall) privat Versichert sind kann sie ohne Probleme ein munteres „Arzthopping“ betreiben. In den letzten Jahren hat sie dieses Verhalten aber auf die Kinder übertragen was jetzt nicht mehr so leicht zu tolerieren ist. Dabei ist es aber nicht so, wie in der klass. Literatur beschrieben, dass sie den Kindern absichtlich Schaden zufügt, sie neigt dazu potentielle Krankheitssymptome völlig zu überbewerten. Unser älterer Sohn (5) leidet öfters unter Bauchschmerzen (er hat wie ich einen Reflux) meine Frau ist aber immer der Meinung etwas viel schlimmeres müsste dahinter stecken. Sie hat das Kind zuerst auf Zöliakie untersuchen lassen (3 Tage Krankenhausaufenthalt) nachdem der Arzt meinte es wäre alles O.K. Hat sie sich auf Morbus Crohn eingeschossen (3 Tage Krankenhaus mit Magen- Darmspiegelung und MRT) Bei diesen Untersuchungen ist ebenfalls nicht herausgekommen, jedoch sagte der Arzt „Es sieht alles gut aus, machen sie sich keine Sorgen. Nächste Woche bekommen wir noch zur Bestätigung die Ergebnisse der Gewebeproben“ Was sie natürlich dazu veranlasst zu glauben, dass die Proben ein schlimmes Ergebnis bringen! Sie ist am Mittwoch (vor drei Tagen) aus dem Krankenhaus gekommen - soeben ist Sie (21.30 Uhr) mit unserem Sohn ins Krankenhaus gefahren, weil er husten bekommen hat und (o.Ton "hohes Fieber (38,3 C). Sie geht davon aus, dass entweder er sich im Krankenhaus eine Lungenentzündung eingefangen hat oder die Ärzte bei der Darmspiegelung den Darm durchstoßen haben.
(Diese Geschichte ist nur eine von unzähligen) Ich habe ca. 3000,- EUR Arztkosten pro Monat die ich immer vorlegen muss.
Aber das Geld ist mir egal - ich mache mir viel mehr Sorgen um meine beiden Söhne. Ich habe ihr schon öfters gesagt, dass ich irgendwann die Notbremse ziehe, worauf sie mir entgegnet, dass die Väter nie das Sorgerecht bekommen (womit Sie ja leider Recht hat). Eine Psychotherapie hat sie vor Jahren (vor den Kindern) einmal begonnen und nach 4 Sitzungen abgebrochen - damals hat sie sie Sitzungen selbst bezahlt, um nicht bei der Krankenkasse aufzufallen und evtl. aus der privaten Vers. zu fliegen.
Ich weiß nicht was ich tun kann? Gibt es irgend einen Experten der einen guten Rat weiß (Freiwillig wird sie nie irgendetwas machen) Sie wirft mir vor, ich würde die „schweren Krankheiten“ der Kinder ignorieren.
Vielen Dank
Andi