auf die Gefahr hin, dass ich einer von vielen bin, die regelmäßig immer wieder diese Frage stellen, aber ich verstehe den Hintergrund des FAQs nicht wirklich.
Weil, ich sehe keinen Unterschied zwischen „Kann mir jemand bei meinem Rechtsproblem helfen?“ und „Angenommen, jemand hätte folgendes Rechtsproblem.“. Es ist doch offensichtlich, dass in beiden Fällen jemand ein Problem hat, und hofft, einen Hinweis darauf zu bekommen, wie man das Problem löst, und sich dabei die Anwaltskosten sparen will.
Kaum ein Artikel hier oder in anderen Foren wird von einem rein ausgedachten Fall sprechen.
Oder ist das letztendlich nur deutsche Bürokratie, deutsche Pingeligkeit, dass man jemandem, der o.a. letzteres schreibt, nicht nachweisen kann, dass er ein Rechtsproblem hat?
Ich hoffe auf Lösung meines ganz persönlichen Nicht-Rechtsproblems
Was ist an dem Satz aus den FAQ nicht zu verstehen:
Bedenke, daß eine konkrete Rechtsberatung nach dem derzeit gültigen Rechtsberatungsgesetz nicht erlaubt ist ggfs. eine Ordnungswidrigkeit darstellt.
Eine Frage mit konkretem persönlichem Bezug stellt sicher keine Widrigkeit da, eine Antwort darauf aber schon.
Stellst Du also eine Frage mit persönlichem Bezug bzw. rufst hier nach Hilfe dürfte dir keiner Antworten ohne eine Ordnungswidrigkeit zu begehen. Um dieses zu umgehen, weil Ziel ist es ja hier Antworten auf seine Fragen zu bekommen, sind Fragen mit persönlichem Bezug bei w-w-w einfach nicht erlaubt.
Beiträge die einen persönlichen Bezug haben oder z. B. einen persönlichen Hilferuf wie „Wer kann helfen?“ enthalten, sind verboten.
Klar soweit? Darüberhinaus sind wir Mods nicht für das Aufstellen der Regeln verantwortlich - wir haben sie auch nicht gemacht. Wir versuchen nur immer schnellstmöglich alles wegzukehren
Diskussionen dazu also bitte direkt mit dem Team führen und nicht hier im Brett, sonst wird wieder gekehrt!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Es ist doch offensichtlich,
dass in beiden Fällen jemand ein Problem hat, und hofft, einen
Hinweis darauf zu bekommen, wie man das Problem löst, und sich
dabei die Anwaltskosten sparen will.
Das ist mir als Anwalt dann komplett egal. Ich erzähle hier nur allgemeine Dinge. Sobald ich konkreten Rechtsrat erteile, stehe ich mit 500.000 Euro in der Haftung für alle Folgeschäden.
auf die Gefahr hin, dass ich einer von vielen bin, die
regelmäßig immer wieder diese Frage stellen, aber ich verstehe
den Hintergrund des FAQs nicht wirklich.
1000mal diskutiert und nix kapiert:wink:, im Archiv findet man reichlich solche Threads.
Der Ivo schickt mir schon keine Löschbestätigungen mehr
Wieder mal muss der Eingangstext der Gruppe „Internet und Recht“ von xing.com herhalten:
"_WICHTIGER HINWEIS:
Das Rechtsberatungsgesetz verbietet im Wesentlichen eine konkrete Rechtsberatung außerhalb eines förmlichen Mandatsverhältnisses mit einem Rechtsanwalt. Daher können hier im Forum (und nicht nur hier) nur abstrakte Rechtsfragen gestellt und diskutiert werden. Über Sinn oder Unsinn dieses Gesetzes kann man leidlich diskutieren, zumal ob seines geschichtlichen Hintergrundes. Es ist aber nunmal geltendes Recht, und daran muß sich jeder halten.
Bitte stellen Sie daher keine Fragen zu konkreten Fällen, die Sie persönlich betreffen. Vielen Dank._ "
Was ist an dem Satz aus den FAQ nicht zu verstehen:
Bedenke, daß eine konkrete Rechtsberatung nach dem derzeit
gültigen Rechtsberatungsgesetz nicht erlaubt ist ggfs. eine
Ordnungswidrigkeit darstellt.
Nichts. Der ist klar verständlich.
Eine Frage mit konkretem persönlichem Bezug stellt sicher
keine Widrigkeit da, eine Antwort darauf aber schon.
Das heißt eine konkrete Antwort ist eine Rechtsberatung, auch wenn der Antwortende kein Jurist ist? Ist schon bisschen blöd, aber das müssen wir nicht weiter ausdiskutieren.
Klar soweit?
Klar, wobei meine Frage ja nicht wirklich beantwortet ist
Aber ich denk mir halt meinen Teil.
Darüberhinaus sind wir Mods nicht für das
Aufstellen der Regeln verantwortlich - wir haben sie auch
nicht gemacht. Wir versuchen nur immer schnellstmöglich alles
wegzukehren
Logisch
Diskussionen dazu also bitte direkt mit dem Team führen und
nicht hier im Brett, sonst wird wieder gekehrt!
Wenn ich in unserem Hausflur so eine Frage stelle, kommst Du dann kehren, wenn ich Kehrwoche habe? ;-D
zur FAQ hat es Hinweise nun genug gegeben. Selbstverständlich ist das heute bestehende Rechtsberatungsgesetz etwas weiter auszulegen, wie dies teilweise - von interessierter Seite - erfolgt.
In einem Forum gibt es jedoch ein besonderes - weiteres - Problem.
Es kann niemand die Fragen richtig beantworten, weil 99 % der Fragesteller alle die Punkte in einem Mietvertrag vergessen, die in die jeweilige Frage speziell eingreifen.
Die sich ständig veränderte Rechtsprechung läßt selbst bei einer persönlichen Beratung keine verbindliche Auskunft zu, wenn der Mietvertrag nicht vorliegt oder aber der Fragesteller eben auch nicht alles darlegt, wie es zu einem Vertragspunkt gekommen ist.
Wenn eben jemand z.B. eine starre Frist vereinbart bei den Schönheitsreparaturen, aber nachweislich mündlich zugesagt hat, dass er bei Auszug auf jeden Fall renoviert, greift die starre Frist nicht. Es könnte höchtens, wenn die Absprache bestritten wird ein Beweisproblem geben.