hallo zusammen,
die 100 Euro werden von der Versicherungsgesellschaft
eingezogen und nur der Sparanteil deines Beitrages wird dazu
verwendet Fondsanteile zu kaufen. Du musst also von deinem
Beitrag die Risiko-, Verwaltungs- und Abschlusskosten
abziehen, damit du den Betrag erhältst, der tatsächlich in
Fondsanteile investiert wird. Dieser Sparanteil ist je nach
Gesellschaft auf Grund der Kostensätze unterschiedlich hoch.
Du hast sicherlich eine Beispielrechnung erhalten, aus der man
die Kosten in etwa bei einer Wertentwicklung der Fondsanteile
von 0% entnehmen kann.
eine rückschluss ist nur dann möglich, wenn die berechneten zahlen bei 0% garantiert sind. aber auch dann ist es sehr schwierig, die kosten zu errechnen. keine gesellschaft kalkuliert so, die wissen doch alle, dass in 30 jahren nicht 0% rauskommen kann. die durchschnittlichen kosten bei den deutschen versicherungen bewegen sich bei 30% eines jeden gezahlten beitrages… also gehen nur 70% in den spartopf, und nur für dieses geld werden fondsanteile gekauft. diese sind ab 2005 kapitalertragsteuerpflichtig…
Das Austauschen von Fonds während der Laufzeit ist bei fast
jeder Fondspolice möglich. Aber was bringt es dir? Möchtest du
selber entscheiden, welcher Fonds aus deinem Depot rausfliegen
soll und welcher Fonds dazu kommt? Woher willst du wissen, ob
du die richtige Entscheidung triffst? Nimm eine Police mit
aktiver Vermögensverwaltung, bei der Profis entscheiden,
welche Fonds ge- und verkauft werden.
such dir eine police, die gar keine fonds kauft, sondern intern fonds aus einzelwerten bildet. vorteile: breitere streuung möglich, reaktion auf marktentwicklungen schneller (aktien, anleihen geldmarkt), geringere kosten. diese anlagen, sog. luxemburger modell, werden nicht kapitalertragsteuerpflichtig, wenn der handelsplatz nicht deutschland ist…
Ich verkaufe bereits seit 1983 fondsgebundene Verträge und
kann dir aus Erfahrung sagen, dass über 95% der Kunden sich
nicht mehr um ihre Verträge kümmern, wenn sie von ihrem
Vermittler nicht dazu animiert werden!
kann ich bestätigen. wer sich drum kümmert, würde nie eine fondsgebundene versicherung abschliessen. wäre wegen der doppeleten kostenbelastung ja auch quatsch.
Wenn ein Anteil heute 100 Euro kostet und in 30 Jahren 110
Euro, dann ist der Kurs des Anteils in dieser Zeit um 10%
gestiegen. Der Vergleich zwischen Anfangs- und Endkurs sagt
aber nicht viel über die Wertentwicklung deines Vertrages aus,
weil Kurse im Laufe der Zeit nunmal extrem schwanken können
und man eben wissen muss zu welchen Kursen die Anteile
eingekauft worden sind.
Wie eben schon mal erwähnt, hast du sicherlich eine
Hochrechnung erhalten, aus der hervor geht, welche
Ablaufleistungen bei einer bestimmten Wertentwicklung der
Fonds zustande kommen. Poste doch einfach diese Werte, deinen
Beitrag und die Laufzeit des Vertrages, dann kann man dir die
Rendite ausrechnen.
Hier einige Werte als Anhaltspunkte:
100 Euro monatlich bei 3% ergibt nach 30 Jahren 58.018,21 Euro
bei 6% 97.953,09
bei 9% 171.543,03
schöne nettorechnung! es gibt nachweislich in deutschland keine fondsgebundene police, die in 30 jahren mehr als 7,5% netto-rendite erwirtschaftet hat. die zahlen oben kann ich so nicht nachvollziehen… kostet diese anlage nichts? hat da jemand was zu verschenken?
grüsse, maxxler71