Frage zu Gehaltsvorstellung bei Bewerbungen

Hallo,

wie verhält man sich bei der Gehaltsvorstellung in Rahmen von Bewerbungen hinsichtlich des Freibetrages. Dieser beträgt ja x pro Jahr. Wenn man nun einen gewissen Nettobetrag (also Zielgehalt / Monat) errechnet haben will, kann man diesen Freibetrag eingeben oder eben nicht. Gibt man ihn ein, bekommt man einen geringeren Bruttowert raus. Gibt man ihn nicht ein, erhält man also einen höheren Bruttowert. Den Bruttowert gibt man ja bei Bewerbungen für die Gehaltsvorstellung ein.
Welchen Bruttowert nimmt man nun? Den, bei dem der Freibetrag angegeben wurde oder den anderen? Die Frage ist deswegen interessant, weil man ja dann weniger verlangen kann, obwohl man nicht weniger kriegt, und man hat so mehr Chancen gegen Mitbewerber.

Wäre toll, wenn man hier eine Antwort bekäme.

Andreas

Den höheren Betrag, weil der AG bei der Berechnung des Nettolohnes vom vereinbarten Brutto ausgehen wird, und dann den Freibetrag abziehen wird.

Die Frage ist deswegen
interessant, weil man ja dann weniger verlangen kann, obwohl
man nicht weniger kriegt, und man hat so mehr Chancen gegen
Mitbewerber.

Wenn Du weniger verlangst schneidest Du Dir ins eigene Fleisch. Vergleichbar sind nur Bruttogehälter, und wenn Du freiwillig weniger verlangst wird Dich die Firma zwar gern einstellen, aber Du wirst feststellen dass Deine Mitbewerber bei einer anderen Firma mehr bekommen.

Man darf nicht nur das monatliche Netto betrachten, im Endeffekt kommt es auf die Jahresbelastung an, und dafür ist nun mal das Brutto ausschlaggebend. Du hast dann zwar weniger Brutto und zahlst weniger Steuern, hast aber auch weniger Netto…

Und bei einem Freibetrag hat man im Normalfall auch Aufwendungen, die dahinter stehen. Zwar auch wieder weniger Steuern, aber dafür hat man auch Geld ausgegeben.