Hallo zusammen,
ich kenne mich ja ganz passabel mit Computern aus, aber in Sachen Notebook, WLAN & Co. bin ich absolutes Greenhorn, also schon mal vorab Entschuldigung für meine dummen Fragen. (Ich habe DSL und habe eine Netzwerkkarte, die mit dem Splitter verbunden ist)
Ich möchte mir ein Notebook zulegen und parallel auch eine Fritzbox, die sowohl WLAN-Router als auch Telefonzentrale (analog/VoIP) ist.
Jetzt meine Fragen:
- kann ich davon ausgehen, dass die Übertragungsrate (DSL 1000) auch von Router und WLAN-Karte im Notebook geschafft werden ?
- Ist es für den „Empfang“ innerhalb der Wohnung egal, wo der Router steht (z.B. hinter dem Schrank) ?
- Ist es beim Notebook vorteilhafter, eine eingebaute W-LAN-Lösung zu nehmen oder lieber eine Steckkarte mit kleiner Antenne ? (wobei ich bein den fest eingebauten Karten nicht weiss, wo da die Antenne sein soll)
- Wenn ich das alles richtig verstanden habe, ermöglicht die W-LAN-Funktion mir das Surfen zuhause (in der Nähe meines Routers) oder in der Nähe von entsprechenden Hotspots in Cafes oder Hotels.Wenn ich in Cafes oder Hotels bin und dort eine Hutspot-Verbindung aufbauen will, brauche ich keine zusätzliche Software, sondern werde beim Aufbau einer Verbindung evtl. nach einem Passwort gefragt. Richtig ?
- Nun gibt es ja auch Laptop-Steckkarten von Vodafone. Verstehe ich das richtig, dass ich damit auch kabellos (über eine Mobilfunkverbindung) surfen kann, wenn kein WLAN greifbar ist (wobei mir klar ist, dass das nicht so schnell ist wie DSL) ?
- Gibt es da eine „Automatiklösung“, die das selbst erledigt ? (also prüft, ob Hotspot vorhanden, dann WLAN, wenn nicht, dann GSM)
Vielen Dank für eire Geduld und die Antworten
Gruss Hans-Jürgen
***
Jetzt meine Fragen:
- kann ich davon ausgehen, dass die Übertragungsrate (DSL
- auch von Router und WLAN-Karte im Notebook geschafft
werden ?
Ja. DSL 1000 = max. 1 MBit/s
Normales WLAN wirbt mit 54 MBit/s. In der Praxis dürfte es die Hälfte oder weniger sein. Ergo: Trotzdem schnell genug.
- Ist es für den „Empfang“ innerhalb der Wohnung egal, wo der
Router steht (z.B. hinter dem Schrank) ?
Nein. Je mehr Hindernise im Weg sind und je weiter der Router weg steht, desto schlechter da Signal.
- Ist es beim Notebook vorteilhafter, eine eingebaute
W-LAN-Lösung zu nehmen oder lieber eine Steckkarte mit kleiner
Antenne ? (wobei ich bein den fest eingebauten Karten nicht
weiss, wo da die Antenne sein soll)
Bei den fest eingebauten Karten ist die Antenne meist im Gehäuse des Displays, also im Deckel. Innerhalb der Wohnung sollte das locker ausreichen.
- Wenn ich das alles richtig verstanden habe, ermöglicht die
W-LAN-Funktion mir das Surfen zuhause (in der Nähe meines
Routers) oder in der Nähe von entsprechenden Hotspots in Cafes
oder Hotels.
Ja.
Wenn ich in Cafes oder Hotels bin und dort eine
Hutspot-Verbindung aufbauen will, brauche ich keine
zusätzliche Software,
Richtig.
sondern werde beim Aufbau einer
Verbindung evtl. nach einem Passwort gefragt. Richtig ?
So ungefähr.
- Nun gibt es ja auch Laptop-Steckkarten von Vodafone.
Verstehe ich das richtig, dass ich damit auch kabellos (über
eine Mobilfunkverbindung) surfen kann, wenn kein WLAN greifbar
ist (wobei mir klar ist, dass das nicht so schnell ist wie
DSL) ?
UMTS gibt es nicht überall und ist nicht billig, GPRS (da wo es kein UMTS gibt - basierend auf dem Handynetz) ist sehr langsam und ebenfalls wohl kaum günstig.
- Gibt es da eine „Automatiklösung“, die das selbst erledigt ?
(also prüft, ob Hotspot vorhanden, dann WLAN, wenn nicht, dann
GSM)
Das dürften diese Vodafone-Karten können.
Moien
ich kenne mich ja ganz passabel mit Computern aus, aber in
Sachen Notebook, WLAN & Co. bin ich absolutes Greenhorn,
Dann merk dir schonmal einen Grundsatz: WLAN ist unsicher und abhörbar. Die Absicherungen zögern das Knacken herraus, mehr nicht.
- kann ich davon ausgehen, dass die Übertragungsrate (DSL
- auch von Router und WLAN-Karte im Notebook geschafft
werden ?
Ein 54MBit WLAN schafft runde 3 MB/s, DSL 1000 etwa 0.1 MB/s. Allerdings nimmt die Geschwindigkeit mit der Distanz zwischen Rechner und WLAN-Router ab. Wenn ein WLAN auf 0.1MB/s abfällt ist es sehr nahe am Zusammenbruch.
I.A.: ja.
- Ist es für den „Empfang“ innerhalb der Wohnung egal, wo der
Router steht (z.B. hinter dem Schrank) ?
Nein, nicht ganz. WLAN geht einigermassen durch Wände und Möbel. Aber nicht durch Decken oder Metal. In einer Wohnung hat man hinter 3 Wänden und 15m noch guten Empfang. Hinter einem Stahlschrank aber nicht.
- Ist es beim Notebook vorteilhafter, eine eingebaute
W-LAN-Lösung zu nehmen oder lieber eine Steckkarte mit kleiner
Antenne ? (wobei ich bein den fest eingebauten Karten nicht
weiss, wo da die Antenne sein soll)
Die eingebaute ist meistens effektiver was die Reichweite und den Stromverbrauch angeht. Als Antenne werden meistens eingebaute Kabel rund um das Display verwendet.
- Wenn ich das alles richtig verstanden habe, ermöglicht die
W-LAN-Funktion mir das Surfen zuhause (in der Nähe meines
Routers)
Wenn nicht gerade eine Villa ansteht und die Möbel nicht aus Metall sind hat man eine ganze Etage pro Router abgedeckt. Man kann auch mehrere Router einsetzen…
oder in der Nähe von entsprechenden Hotspots in Cafes
oder Hotels.Wenn ich in Cafes oder Hotels bin und dort eine
Hutspot-Verbindung aufbauen will, brauche ich keine
zusätzliche Software, sondern werde beim Aufbau einer
Verbindung evtl. nach einem Passwort gefragt. Richtig ?
jein: Meistens muss man irgendwas installieren (also 1x pro Systemanbieter). Aber es gibt durchaus Spots die mit der normalen Windowssoftware schon auskommt.
- Nun gibt es ja auch Laptop-Steckkarten von Vodafone.
Verstehe ich das richtig, dass ich damit auch kabellos (über
eine Mobilfunkverbindung) surfen kann, wenn kein WLAN greifbar
ist (wobei mir klar ist, dass das nicht so schnell ist wie
DSL) ?
Ja. Die Karten arbeiten mit UMTS oder GPRS (je nach Model). Sie bauen wie Handies eine Verbindung auf und sollte fast überall funktionieren. Ist aber eher teuer und was für Erreichbarskeitsfanatiker.
- Gibt es da eine „Automatiklösung“, die das selbst erledigt ?
(also prüft, ob Hotspot vorhanden, dann WLAN, wenn nicht, dann
GSM)
Das zu machen ist gefährlich. Umschalten zwischen den 2 Netzen bedeutet u.U. ein Tarfiwechsel von gratis auf sehr teuer. Man braucht 2-3 Klicks um von dem einen System ins andere zu wechseln.
cu
Hi,
Dann merk dir schonmal einen Grundsatz: WLAN ist unsicher und
abhörbar. Die Absicherungen zögern das Knacken herraus, mehr
nicht.
in FAQ:1349 heißt es, dass WPA2 auf AES basiert, was wiederum keine bekannten Schwächen hätte. Stimmt das nicht?
Neugierigen Gruß!
Cornel
Moien
Dann merk dir schonmal einen Grundsatz: WLAN ist unsicher und
abhörbar. Die Absicherungen zögern das Knacken herraus, mehr
nicht.
in FAQ:1349 heißt es, dass WPA2 auf AES basiert, was wiederum
keine bekannten Schwächen hätte. Stimmt das nicht?
Die Verschlüsselung selbst stellt nicht das Problem dar, den Fehler haben sie nur zweimal gemacht (bei WEP und WPA). Wenn bei WPA2 die Verbindung vollständig steht ist alles abgesichert und nach heutigem Stand nicht knackbar.
Problematisch ist der Handshake beim einlogen ins Netz. Der ist gar nicht verschlüsselt. Bei WPA/WPA2 und einfachen Passwörtern braucht ein Hacker nur ein paar Minuten.
Das Passwort muss also _gut_ und _sehr lang_ sein. Dann hat man eine Chance. Oder eben gleich Radius + VPN übers WLAN fahren. Nur das kann fast kein normaler Router von sich aus (Selbst bei WPA2 sieht es teilweise mau aus…).
WLAN ist und bleibt unsicher.
cu
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Hi!
Die Verschlüsselung selbst stellt nicht das Problem dar, den
Fehler haben sie nur zweimal gemacht (bei WEP und WPA). Wenn
bei WPA2 die Verbindung vollständig steht ist alles
abgesichert und nach heutigem Stand nicht knackbar.
Problematisch ist der Handshake beim einlogen ins Netz. Der
ist gar nicht verschlüsselt. Bei WPA/WPA2 und einfachen
Passwörtern braucht ein Hacker nur ein paar Minuten.
Danke für die Erklärung, jetzt habe ich verstanden was du meintest.
Gruß!
Cornel