Irfanview hat ja sehr praktische Bildbearbeitungsfunktionen, wie zum Beispiel Bild mit einem Tastendruck in 90-Grad Schritten drehen. Ich würde das gerne benutzen um die JPGs aus meiner Digitalkamera richtig zu drehen und neu abzuspeichern. Irgendwie habe ich aber den Verdacht, dass das zu Qualitätseinbußen führt. Weiß jemand was näheres?
Irfanview hat ja sehr praktische Bildbearbeitungsfunktionen,
wie zum Beispiel Bild mit einem Tastendruck in 90-Grad
Schritten drehen. Ich würde das gerne benutzen um die JPGs aus
meiner Digitalkamera richtig zu drehen und neu abzuspeichern.
Irgendwie habe ich aber den Verdacht, dass das zu
Qualitätseinbußen führt. Weiß jemand was näheres?
JPG ist ja - wie man wiessen kann aber nicht muss - ein komprimierendes Verfahren, bei dem dem Bild Informationen entzogen werden, um Speicherplatz zu sparen.
Wenn Du nun ein Bild im JPG - Format vorliegen hast, fehlen auf jeden Fall Bildinfos.
Im guenstigsten fall siehst Du davon nichts, weil sich das Auge halt doch ganz gut betruegen laesst.
Wenn Du aber nun ein JPG - Bild oeffnetst, bearbeitest und wieder schliesst und dabei wieder als JPG abspeicherst, wird das Komprimierungsverfahren j wieder angewendet.
Dabei (und natuerlich bei jedem neuen mal, das Du das machst) werden jedes mal wieder Informationen entzogen und die Qualitaet leidet weitere - bis hin in den sichtbaren Bereich.
Fazit: Wenn Du JPGs hast und weiterbearbeiten willst - speicher sie waehrend der Bearbeitung in einem anderen - nicht verlust-komprinierenden - Format ab.
Irfanview hat ja sehr praktische Bildbearbeitungsfunktionen,
wie zum Beispiel Bild mit einem Tastendruck in 90-Grad
Schritten drehen.
Jo das mag ich auch
Ich würde das gerne benutzen um die JPGs aus
meiner Digitalkamera richtig zu drehen und neu abzuspeichern.
Irgendwie habe ich aber den Verdacht, dass das zu
Qualitätseinbußen führt. Weiß jemand was näheres?
Das ist nicht ein Problem von Irfanview sondern vom JPG Format.
Je öfter du JPEGs bearbeitest und neu abspeicherst, desto schlechter wird die Qualität.
Liefert deine Digicam nicht auch Tif ?
Die Dateien sind zwar riesig, aber unkomprimiert, das ist das beste Format um die Rohbilder abzuspeichern und anschliessend dann weiterzubearbeiten und in JPEGs GIFs oder sonstiges zu komprimieren.
praktische Erfahrungen
Hallo,
ich habe gerade mal überprüft, was IRFAN View leistet.
Eine Bilddatei, die ich als JPG mit Corel PhotoPaint
mit einer Komprimierrate von 1:10 abgespeichert habe,
ist als JPG ca. 2,7MB groß. Das originale Bitmap hat
über 27MB. Das Bild habe ich mit IRVAN geöffnet und wieder
als JPG geschlossen. Danach war die Datei noch 1,3MB groß.
Fazit: IRVAN speichert offensichtlich mit ca. 1:20 Komprimierung.
Das ist nun normalerweise kein Problem. Ein Vergleich der
Bildinhalte zeigt fast keine sichtbaren Differenzen.
Erst bei Vergößerung 10-fach kann man geringe Unterschiede
bei einzelnen Pixeln sehen. In Praxis komprimiere ich auch
meist 1:20, aber wenn die Qualität wichtig ist, dann
eben weniger (z.B. 1:10).
Nun ist das Ergebnis allerdings auch vom Bildinhalt abhängig.
Wenn das Bild sehr viel Information enthält (sehr viele kleine Details mit hoher Helligkeits- und Farbdynamik), dann wird
der Qualitätsverlust schneller sichtbar und Komprimierung 1:20
ist zu viel. Ich habe leider keine Einstelloption gefunden,
mit der man die Komprimierrate bei IRVAN einstellen kann.
Bleibt also der Tip: Zwischenergebnisse der Bearbeitung erstmal
als TIF oder BMP abspeichern und erst zuletzt wieder JPG machen.
Gruß Uwi
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