Frage zu Katzen

Hallo,

ich hab keine Erfahrung mit Katzen, allerdings ist meine neue Mitbewohnerin gerade in Urlaub gefahren und hat mir ihren Kater dagelassen. Er ist knapp zwei Jahre alt und kastriert und darf nicht raus. Er hat einen Herzfehler (vermutlich überzüchtet) und meine Mitbewohnerin hat zum einen Angst, dass er in Kämpfe gerät, zum anderen, dass irgendjemand ihn niedlich findet und mitnimmt, was leicht wäre, da er auch sehr zutraulich ist.

Genau genommen, ist er nicht nur zutraulich sondern sehr anhänglich. Ich dachte immer, Katzen seien so eigenständig, aber dieser Kater will die ganze Zeit beschäftigt werden. Zugegebenermaßen ist er den ganzen Tag allein zu Hause, meine Mitbewohnerin kommt abends normalerweise früher nach Hause als ich und spielt dann auch intensiv mit ihm.

Tja, ich fürchte, das fehlt ihm jetzt. Er ist völlig außer Rand und Band. Vorgestern Abend ist er mir auf den Schoß gesprungen (normalerweise mag er nicht auf den Schoß) hat dabei direkt Fäden aus meiner neuen Anzugshose gezogen. Gestern Morgen durfte ich in der Küche Scherben von einem Glas auffegen. Ich mein, ich räum schon alles weg, aber das Glas hatte ich leider vergessen. Abends ist er mir beim Wäsche Aufhängen auf den Wäscheständer gesprungen.

Meine Mitbewohnerin hat es geschafft, ihn so ein bisschen zu erziehen. Das heißt, wenn sie anwesend ist, springt er z.B. nicht auf den Esstisch. Bei mir oder wenn sie nur nebenan ist schon eher. Wenn man dann mit einer Zeitung wedelt, geht er sofort runter. Lieber wäre es mir natürlich, wenn er gar nicht auf den Tisch springen würde. Kann man ihm das irgendwie begreiflich machen?

Ich nehme an, dass er dadurch, dass er nicht raus darf, völlig unterbeschäftigt ist. Gibt es vielleicht bessere Katzenspielzeuge?
Oder wird er zu sehr verwöhnt?

Zu mir ins Zimmer lasse ich ihn nicht mehr, seit er einen Bilderrahmen runtergeworfen hat. Außerdem ist da noch ein kleines Kabuff mit dem Boiler, da ist er schon mal rein, und da ist der Hozboden nicht überall komplett, dann kann er in den Zwischenboden und in irgendwelche Dachhohlräume (ich wohne auf dem Speicher). Nun miaut er aber laut, wenn ich schlafen gehe, weckt mich morgens, wenn er meint, dass es Zeit ist, sich wieder um ihn zu kümmern. Müssen Katzen so sein?

Das um die Beine Streifen kann man ihm vermutlich erst recht nicht abgewöhnen, richtig?

Vielleicht könnt ihr mir ja ein paar Tipps geben.

Viele Grüße,
foo

Hallo,

ich hab keine Erfahrung mit Katzen, allerdings ist meine neue
Mitbewohnerin gerade in Urlaub gefahren und hat mir ihren
Kater dagelassen. Er ist knapp zwei Jahre alt und kastriert
und darf nicht raus. Er hat einen Herzfehler (vermutlich
überzüchtet) und meine Mitbewohnerin hat zum einen Angst, dass
er in Kämpfe gerät, zum anderen, dass irgendjemand ihn
niedlich findet und mitnimmt, was leicht wäre, da er auch sehr
zutraulich ist.

Genau genommen, ist er nicht nur zutraulich sondern sehr
anhänglich. Ich dachte immer, Katzen seien so eigenständig,
aber dieser Kater will die ganze Zeit beschäftigt werden.
Zugegebenermaßen ist er den ganzen Tag allein zu Hause, meine
Mitbewohnerin kommt abends normalerweise früher nach Hause als
ich und spielt dann auch intensiv mit ihm.

Na, wenn Deine Mitbewohnerin mit ihm spielt und es nun nicht macht, fehlt ihm natürlich etwas und ihm wird langweilig. Gerade weil er so viel alleine ist, sollte man sich auch mit dem Tier beschäftigen, wenn man nach Hause kommt, gerade auch deshalb, weil sie nur 1 Katze hat und nicht 2, was aber nicht heißen soll, dass man bei 2 Katzen diese nicht beschäftigen muss! :wink:

Tja, ich fürchte, das fehlt ihm jetzt. Er ist völlig außer
Rand und Band. Vorgestern Abend ist er mir auf den Schoß
gesprungen (normalerweise mag er nicht auf den Schoß) hat
dabei direkt Fäden aus meiner neuen Anzugshose gezogen.
Gestern Morgen durfte ich in der Küche Scherben von einem Glas
auffegen. Ich mein, ich räum schon alles weg, aber das Glas
hatte ich leider vergessen. Abends ist er mir beim Wäsche
Aufhängen auf den Wäscheständer gesprungen.

Katzen haben nunmal Krallen und bei Stoffhosen, Pullovern … kommt es nunmal leider vor, dass sie mit einer Kralle wo hängen bleiben und Fäden ziehen. Ist ärgerlich, lässt sich aber nicht ändern. Böse sein darfst Du ihm deshalb nicht. Das mit den Gläsern kenne ich, meine kleine schmeisst auch permanent was runter. Das macht sie aber immer nur dann, wenn ihr was nicht passt oder Aufmerksamkeit zu bekommen. Gar nicht doof im Prinzip. Da kannste eigentlich nur zerbrechliche Sachen in Sicherheit bringen, denn oft passiert sowas Nachts und da kriegt man das eh nicht mit. Wenn Du glaubst, du könntest ihn am morgen dafür bestrafen, würde das auch nichts bringen, weil er absolut nicht wüsste weshalb.

Meine Mitbewohnerin hat es geschafft, ihn so ein bisschen zu
erziehen. Das heißt, wenn sie anwesend ist, springt er z.B.
nicht auf den Esstisch. Bei mir oder wenn sie nur nebenan ist
schon eher. Wenn man dann mit einer Zeitung wedelt, geht er
sofort runter. Lieber wäre es mir natürlich, wenn er gar nicht
auf den Tisch springen würde. Kann man ihm das irgendwie
begreiflich machen?

Weiterhin fleißig mit der Zeitung wedeln und vielleicht noch ein lautes „Nein“ oder „Stop“ beibringen. Das könnte helfen.

Ich nehme an, dass er dadurch, dass er nicht raus darf, völlig
unterbeschäftigt ist. Gibt es vielleicht bessere
Katzenspielzeuge?
Oder wird er zu sehr verwöhnt?

Jeder Katze hat andere Vorlieben an Spielzeug. Die einen mögen Fellmäuse, die anderen Bälle, andere Papierknäule und andere mögen gerne hinter etwas herrennen (Stab mit Band und Spielzeug dran). Einfach ausprobieren. Mach manchmal kleine Kugeln aus Alufolie, die finden meine klasse.

Zu mir ins Zimmer lasse ich ihn nicht mehr, seit er einen
Bilderrahmen runtergeworfen hat. Außerdem ist da noch ein
kleines Kabuff mit dem Boiler, da ist er schon mal rein, und
da ist der Hozboden nicht überall komplett, dann kann er in
den Zwischenboden und in irgendwelche Dachhohlräume (ich wohne
auf dem Speicher). Nun miaut er aber laut, wenn ich schlafen
gehe, weckt mich morgens, wenn er meint, dass es Zeit ist,
sich wieder um ihn zu kümmern. Müssen Katzen so sein?

Das um die Beine Streifen kann man ihm vermutlich erst recht
nicht abgewöhnen, richtig?

Sei doch froh! Der Kater mag Dich!! :smile:

Viel Grüße, Phytia

Vielleicht könnt ihr mir ja ein paar Tipps geben.

Viele Grüße,
foo

Hallo,

willkommen in der Welt der Katzenverrueckten =:wink: Jetzt bekommt dieses Wort doch eine vollkommen neue Bedeutung fuer dich, oder?

Meine Mitbewohnerin hat es geschafft, ihn so ein bisschen zu
erziehen. Das heißt, wenn sie anwesend ist, springt er z.B.
nicht auf den Esstisch. Bei mir oder wenn sie nur nebenan ist
schon eher. Wenn man dann mit einer Zeitung wedelt, geht er
sofort runter. Lieber wäre es mir natürlich, wenn er gar nicht
auf den Tisch springen würde. Kann man ihm das irgendwie
begreiflich machen?

Wenn deine Mitbewohnerin nicht gerade zu einem 3jaehrigen Erfahrungstrip in die Anden ausgewandert ist wohl kaum.

Um eine Katze/Kater zu erziehen braucht es Konsequenz und Zeit! Viel Zeit! Und jede kleine Veraenderung macht alles gelernte wieder zunichte: eine Katze kann lernen, nicht auf einen Tisch zu springen. Kaufst du aber einen neuen Tisch, dann musst du ihr das erneut beibringen (ist auf jeden Fall bei unseren so)

Ich kann dir nur zwei Tips geben:

  1. wehr dich nicht! Gib einfach nach und werde auch Katzenbesitzer (wenn du diesen Gedanken schon vorher oefters hattest und du auch bereit bist dich die naechsten 20 Jahre drum zu kuemmern), dann habt ihr zwei Katzen, die sich in gewissem Rahmen auch selbst beschaeftigen koennen.

  2. CatNip-Spielzeug! Da fahren Katzen drauf ab (Katzenminze oder Baldrian gehen genauso)! Musst nur aufpassen, dass du alles Zerstoerbare in der Umgebung wegstellst. Dann noch eventuell einen grossen Pappkarton und der Kleine ist nen bisschen beschaeftigt

Ciao! Bjoern

Das beste Katzenspielzeug das ich kenne,ist ein großer Fuchsschwanz mit Band daran,zum hinterherziehen oder durch die Luft wirbeln

Wegen dem Band aber bitte nicht liegenlassen

Ansonsten kommen bei meinen Verbrechern neue Höhlen im Revier immer gut an
Ein geschlossener Pappkarton mit einem kleinen Loch wo sie gerade so durchpassen oder eine Wolldecke über einen Sessel gelegt

Manchmal wohnt auch der böse Fuchsschwanz in soeiner Höhle ;o)

Der Katzenratgeber (nicht ganz ernst gemeint aber doch viel Wahrheit)

Die meisten Katzen wissen instinktiv, wie man sich richtig benimmt, es gibt aber bestimmt einige, die von den nachfolgenden Tipps profitieren. Denkt daran, dass es nur Vorschläge sind und der jeweiligen Situation angepasst werden können.

  1. Es ist serviert!
    Fresse niemals aus Deiner eigenen Schüssel, wenn Du Essen vom Tisch klauen kannst. Trinke niemals aus Deiner Wasserschüssel, wenn irgendwo ein Glas Wasser (oder besser noch, mit Milch) steht, aus dem Du trinken kannst Jammere niemals vor Hunger bevor die Leute das Futter aus dem Schrank nehmen. Schreie dann aber so, als ob Du seit Wochen nichts mehr zu fressen bekommen hast. Sobald das Futter in der Schüssel ist, sollte es erst mal ignoriert werden und wenn Du Dich herablässt zu essen, was man Dir gegeben hat, vergiss nicht, die Hälfte übrig zu lassen.

  2. Gäste
    Setze eine überraschte und verletzte Miene auf, wenn Du beschimpft wirst, weil Du nach dem Essen auf dem Tisch zwischen dem Geschirr spazieren gehst. Der Ausdruck sollte besagen: „Aber wenn kein Besuch da ist, darf ich das doch auch!“ Wenn Du einen Schoß zum Sitzen aussuchst, achte immer darauf, dass dieser auch einen guten Kontrast zu Deiner Fellfarbe abgibt. Beispiel: eine weiße Katze sollte sich immer auf dunkle Schöße setzen. Begleite Gäste Deiner Untermieter immer zur Toilette. Das gebietet die Höflichkeit. Tu nichts. Setz Dich einfach hin und starre. Falls ein Gast sagen sollte, dass er Katzen liebe, behandle ihn mit hochmütigem Stolz, verhänge Deine Krallen in den Nylonstrümpfen (falls zutreffend), beiße ihn in die Fußknöchel oder wende eine Kombination der ausgeführten Möglichkeiten an. Falls ein Gast sagen sollte, dass er Katzen NICHT mag, beschmuse und beschnurre ihn besonders hartnäckig denn solche Menschen müssen ja vom Gegenteil überzeugt werden. Besondere Freude bereitet es Gästen, wenn Du ihnen eine nassgekaute Fellmaus auf den Schoß legst und sie damit zum spielen aufforderst. Wenn ein einzelner oder nur zwei Gäste erscheinen, ignorier sie. Das gebietet dein Stolz und die Loyalität gegenüber den Untermietern. Wenn einmal eine Party stattfindet, such den Allergiker und weich ihm nicht von der Seite. Am Besten Du erwischt ihn sitzend … spring ihm auf den Schoß …

  3. Türen
    Toleriere keine geschlossenen Türen. Um die Türen zu öffnen kann man entweder daran kratzen oder dagegen schlagen. Sobald die Tür geöffnet wird, darf man selbstverständlich nicht durchgehen Nachdem Du befohlen hast, dass eine nach draußen führende Tür für Dich geöffnet wird, stehe auf der Schwelle, halb innen und halb außen, und fange an, über alles mögliche nachzudenken. Das ist vor allem wichtig, wenn es entweder sehr kalt oder sehr heiß ist und während der Schnaken-Hochsaison.

  4. Haushalt
    Setze Dich niemals in den Waschkorb mit dreckiger Wäsche, sondern warte, bis alles sauber ist und vielleicht gar warm vom Trockner. Dieses ist sehr wichtig, vor allem bei Handtüchern. Helfe stets beim Wäschezusammenlegen. Zeige es den Leuten, wenn sie es Deiner Meinung nach nicht richtig gemacht haben, indem Du die Wäsche rumziehst. Helfe stets beim Bettenmachen. Laken und Bettbezüge müssen angegriffen und gebissen werden, um sie gefügig zu machen. Wenn Dir Dein Mensch die Katzentoilette reinigt, achte darauf, dass dieses sofort danach benutzt wird auch wenn Du Dich noch so anstrengen musst und Dir vor Anstrengung die Augen vor den Kopf treten. Es muss schließlich jedem klargemacht werden, dass dies DEINE Toilette ist. Wenn Du das Kochen überwachst, stell Dich hinter die linke Wade des Kochs. Da kannst Du nicht gesehen werden und die Chance ist groß, dass man Dich tritt, über Dich stolpert und nachher aufnimmt und sehr gut behandelt.

  5. Zusammenleben mit Menschen
    Als allgemeine Regel gilt, dass man sich immer zu dem Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht zu dem, der im Moment nichts tut. Liest einer Deiner Menschen ein Buch oder eine Zeitung, versuche immer, Dich darauf zu setzen. Wenn das nicht möglich ist, so setze Dich zwischen Buch und Gesicht. Falls Dein Mensch strickt, setze Dich ganz brav auf seinen Schoß. Vergiss aber nicht, ab und zu die Stricknadeln anzugreifen. Wenn Dein Mensch beim Briefeschreiben oder ähnlichem ist, setze Dich immer auf die Papiere, auf denen er gerade schreibt. Wenn sie Dich herunterheben, beobachte sie mit trauriger Miene. Pass gut auf, ob vielleicht mit Tinte geschrieben wird. Sobald Du noch feuchte Tinte auf Papier siehst, setze Dich drauf. Nach dem zweiten Hinunterheben musst Du anfangen Kugelschreiber und Bleistifte vom Tisch zu werfen, aber einzeln bitte. Auch Schreibmaschinen sollte der Mensch nicht alleine bedienen müssen. Setze Dich auf den Schoß Deines Menschen und versuche, die Typen zu fangen. Wenn es an der Zeit ist , Papier zu beißen, dann warte, bis der Mensch ein perfekt getipptes Blatt aus der Maschine zieht. Wenn Du zum Tierarzt musst, miaue ganz besonders kläglich. Es muss ja nicht jeder wissen, dass Du nur so leidend bist, weil Dich Dein Mensch von der Couch geholt hat und Du den Krimi versäumst. Wenn jemand Deinen Napf füllen will, zeig Dich interessiert: häng Deinen Kopf hinein. Er wird Dich dann streicheln, bis der Napf von Dir freigegeben wird. Untermieter brauchen Konzentrationstraining. Wenn z.B. im Wohnzimmer diese Schäpperkiste läuft und Dich keiner beachtet, der Fressnapf schon 10 Minuten leer ist und Du schon zweimal „Jeck, Jeck.“ oder „Jipp, Jipp“ gesagt hast, geh zum Ledersofa, wirf Dich davor und krall in Rückenlage einmal kräftig in das Ding … zieh Dich dann mit weiteren Hieben über einen Meter weit. Es steht bestimmt jemand auf. Sieh zu, dass Du schnell hinter den Tisch kommst und warte bis es wieder ruhig ist. Dann führe den zweibeinigen Untermieter langsam zum Futternapf. Er wird seinen Fehler erkannt haben und Deinen Napf füllen. Weise den Weg. Wenn ein Untermieter durch die Wohnung geht sie zu dass du pfeilschnell seinen Weg kreuzt. Mach das so oft wie möglich und besonders im Dunkeln oder wenn er einen Wäschekorb oder sonst etwas trägt. Sieh zu, dass Du tagsüber schläfst und des Nachts viel Power hast. Untermieter schlafen zu viel. Spring daher viermal pro Nacht ins Bett. Tritt über den ersten Untermieter und leg Dich auf den zweiten. Möglichst so, dass er keine Chance hat sich zu rühren. Putz Dich nie woanders als auf einem schlafenden Untermieter.

  6. Computer
    Sehr schön sind Computer. Warte, bis das Telefon klingelt und der Mensch den Computer verlässt und spiele „Katze auf der Tastatur“. Du wirst staunen, was Du alles auf dem Bildschirm sehen kannst. Wenn jemand am Computer sitzt, rette ihn vor Verspannungen. Schleich Dich heran, streck Dich von hinten an die Lehne und zieh die Krallen einmal knackend ins Leder. Er springt auf, Du wirst beachtet und er ist vor Verspannungen bewahrt.

  7. Übelkeit
    Taburisieren wir es nicht länger. Es kommt halt doch des öfteren vor: Wenn Du Dich übergeben musst, ist es wichtig, dass Du schnell machst. Es sei denn Du liegst bereits im Bett. Ansonsten versuch schnell ins Bett zu kommen. Bekanntlich kotzt es sich dort am Besten. Falls die Zeit nicht reicht, versuch auf einen Teppichboden zu kommen. Orientteppiche tun es auch. Ansonsten schafft man es meist noch schnell auf einen Sessel oder ein Sofa zu kommen - auch gut. Bedauernswert sind die, die sich im Badezimmer, der Küche oder auf einem sonstigen kalten, gefliesten Boden übergeben müssen. [Ganz schlimm, wenn es einen auf dem Katzenklo erwischt. Aber Gott sei Dank die totale Ausnahme!] Sieh in jedem Fall zu, dass Deine Pfütze die Größe eines nackten, menschlichen Fußes hat und dass Du es möglichst ungesehen erledigst.

  8. Hygiene
    Wir Katzen wissen um die Wichtigkeit der Hygiene und verwenden einen großen Teil des Tages mit der akribischen Pflege unseres Felles, unsere fast nackten Schutzbefohlenen jedoch sind arm dran, ihre Zunge ist degeneriert und eignet sich nicht mehr zur Reinigung, so versuchen sie tapfer mit anderen Hilfsmitteln, wie künstlichen Zungen, auch Waschlappen genannt, unter der missbräuchlichen Verwendung von Wasser (das trinkt Katze doch
    höchstens) ihren nahezu haarlosen Körper sauber zu halten, es ist unsere Aufgabe sie dabei zu unterstützen und ihnen so unsere tiefempfundene Fürsorge zuteil werden zu lassen, regelmäßiges Gesichtabschlecken ist also unumgänglich, am einfachsten geht es, wenn sie schlafen, da halten sie meist still.

Das waren einige Richtlinien, Du kannst weiter improvisieren. Denke daran, dass eine erfolgreiche Katze immer gut ausgeruht ist; schlafe deshalb fast den ganzen Tag damit Du nachts um 3 Uhr fit bist, um auf dem Bett Bergsteigen oder Mäusefangen zu spielen.

Der Katzenratgeber (nicht ganz ernst gemeint aber doch viel
Wahrheit)

super, hat viel spaß gemacht das zu lesen!
gruß
dirk

… hast Du das meinem Viech (gerade aufgewacht) gezeigt?

Viele Grüße
HylTox

sehr treffend und amüsant! :wink:

Hallo,

Na, wenn Deine Mitbewohnerin mit ihm spielt und es nun nicht
macht, fehlt ihm natürlich etwas und ihm wird langweilig.

meine Mitbewohnerin ist wieder da, und es hat sich inzwischen herausgestellt, dass der Wochenendkatzensitter besonders intensiv mit ihm gespielt hat. Er hat sich im Laufe der letzten Woche (und mit Hilfe aller Tipps hier) auch wieder etwas beruhigt.

Ist ärgerlich, lässt sich
aber nicht ändern. Böse sein darfst Du ihm deshalb nicht. Das
mit den Gläsern kenne ich, meine kleine schmeisst auch
permanent was runter. Das macht sie aber immer nur dann, wenn
ihr was nicht passt oder Aufmerksamkeit zu bekommen. Gar nicht
doof im Prinzip. Da kannste eigentlich nur zerbrechliche
Sachen in Sicherheit bringen, denn oft passiert sowas Nachts
und da kriegt man das eh nicht mit. Wenn Du glaubst, du
könntest ihn am morgen dafür bestrafen, würde das auch nichts
bringen, weil er absolut nicht wüsste weshalb.

Neenee, wollte ich auch nicht; deswegen hab ich ja lieber hier Rat gesucht.

Spielzeug dran). Einfach ausprobieren. Mach manchmal kleine
Kugeln aus Alufolie, die finden meine klasse.

Nee, das fand er äußerst langweilig.

Viele Grüße,
foo

Hallo,

willkommen in der Welt der Katzenverrueckten =:wink: Jetzt bekommt
dieses Wort doch eine vollkommen neue Bedeutung fuer dich,
oder?

Ohja!

Wenn deine Mitbewohnerin nicht gerade zu einem 3jaehrigen
Erfahrungstrip in die Anden ausgewandert ist wohl kaum.

Naja, sie bemüht sich ja auch. Und ich bin auch froh, dass sie wieder da ist, denn soviel Zeit hab ich für ihn nicht übrig.

Um eine Katze/Kater zu erziehen braucht es Konsequenz und
Zeit! Viel Zeit! Und jede kleine Veraenderung macht alles
gelernte wieder zunichte: eine Katze kann lernen, nicht auf
einen Tisch zu springen. Kaufst du aber einen neuen Tisch,
dann musst du ihr das erneut beibringen (ist auf jeden Fall
bei unseren so)

  1. wehr dich nicht! Gib einfach nach und werde auch
    Katzenbesitzer (wenn du diesen Gedanken schon vorher oefters
    hattest und du auch bereit bist dich die naechsten 20 Jahre
    drum zu kuemmern), dann habt ihr zwei Katzen, die sich in
    gewissem Rahmen auch selbst beschaeftigen koennen.

Nee, das ist nicht meins. Ich nichts Spezifisches gegen Katzen, aber ich muss nicht selbst eine haben. Davon abgesehen bin ich zu oft verreist und außerdem hab ich Allergiker in der Familie.

  1. CatNip-Spielzeug! Da fahren Katzen drauf ab (Katzenminze
    oder Baldrian gehen genauso)!

Danach werde ich mal schauen.

Dann noch
eventuell einen grossen Pappkarton und der Kleine ist nen
bisschen beschaeftigt

Und das habe ich noch nicht ausprobiert, halte ich aber für eine sehr gute Idee. Erst heute Morgen ist er, als ich den Kleiderschrank geöffnet habe, direkt in ein Fach gesprungen. Kisten liebt er, und ich hab auch noch einen kleinen Umzugskarton, den ich noch nicht audgepackt habe.

Vielen Dank,
foo

Danke
So,

nochmal mein Generaldank an alle; ich habe einiges über Katzen hinzugelernt.

Viele Grüße,
foo