Frage zu 'Leistungsberechnung Schienentransport'

Hallo Forum,

ich bearbeite gerade eine alte Prüfungsaufgabe zum o.g. Thema. Jetzt zerbreche ich mir gerade den Kopf über „Fahrwiderstände“ beim Gleistransport (im Baubetriebswesen.)
Der Neigungswiderstand W_i = m*g*sin alpha, logisch!
Aber der Krümmungswiderstand W_k und der Rollwiderstand W_r sind in meiner „Formelsammlung“ ohne Einfluss der Neigung. Ist das so wirklich richtig???
Meiner Meinung nach, müsste W_r = mü*m*g*cos alpha sein (also mü * Normalkraft) und nicht W_r = mü*m*g!
W_k wird immer als „vom Hersteller empirisch ermittelt“ angegeben, aber auch hier würde ich mit …* cos alpha rechnen.
Es geht zwar hier nur um Steigungen bis max. 3%, da macht cos alpha nicht viel aus - aber mir gehts ums Prinzip!

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?

Gruß und Danke

Chris

Auch hallo.

…bin gerade bei der ‚beliebten‘ Neuinstallation des SAP WAS 6.40 RC1 *das DRECKDING ver****** auch ständig*

Nun zu der Frage:
Bei der Aufgabe geht es mehr um das Prinzip der ‚schiefen Ebene‘. Bitte Zeichnung besorgen. Die Formeln sehen ja auch sehr freundlich aus:
F(G)=m*g F(N)=F(G)*cos(alpha) F(H)=F(G)*sin(alpha) F(h)=f(h)*F(N) F(g)=f(g)*F(N) F®=f®/r * F(N)
Quelle: Physikalische Formeln und Daten Klett Verlag

Man merkt, dass der Gedankenansatz das Rad neu erfindet :wink:

HTH
mfg M.L.

Hallo Forum,

ich bearbeite gerade eine alte Prüfungsaufgabe zum o.g. Thema.
Jetzt zerbreche ich mir gerade den Kopf über „Fahrwiderstände“
beim Gleistransport (im Baubetriebswesen.)
Der Neigungswiderstand W_i = m*g*sin alpha, logisch!
Aber der Krümmungswiderstand W_k und der Rollwiderstand W_r
sind in meiner „Formelsammlung“ ohne Einfluss der Neigung. Ist
das so wirklich richtig???
Meiner Meinung nach, müsste W_r = mü*m*g*cos alpha sein (also
mü * Normalkraft) und nicht W_r = mü*m*g!
W_k wird immer als „vom Hersteller empirisch ermittelt“
angegeben, aber auch hier würde ich mit …* cos alpha
rechnen.

Hallo Christian,
gut mitgedacht! Prinzipiell hast Du Recht.
Aber unter Berücksichtigung der Ungenauigkeit bei der experimentellen Ermittlung des „mü“ für den Rollwiderstand kann man cos alpha getrost zu 1 setzen.
Als Beleg dafür, dass man in der Praxis solche Ungenauigkeiten akzeptiert : zB in der Kfz-Branche macht man sich’s für den Steigungswiderstand häufig noch einfacher. Da Steigungen idR in Prozent ( entspricht tan alpha) angegeben sind, rechnet man einfacherweise den entsprechenden Widerstand mit Gewicht x % Steigung.
Das genügt für übliche Straßen-Steigungen, sicher nicht jedoch für schweres Gelände.
Gruß
Karl

Es geht zwar hier nur um Steigungen bis max. 3%, da macht cos
alpha nicht viel aus - aber mir gehts ums Prinzip!

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen?

Gruß und Danke

Chris

Danke für eure Antworten
Danke für eure Antworten!

Hatte heute nochmal ein Gespräch mit dem Dozenten!
Also, bei dem Rollwiderstand geht es hauptsächlich um Verluste durch Reibung zwischen dem Lager und Rad - und hierbei ist es in der Tat unabhängig ob eine Steigung vorhanden ist oder nicht!
Der Krümmungswiderstand setzt sich aus sehr sehr vielen Faktoren zusammen (u.a. Gleisquerschnitt, Kurvenradius, Material, Lagerung der Achsen, usw.) und wird i.d.R. empirisch ermittelt, von daher macht die Berücksichtigung der geringen Steigung keinen Sinn.

zB in der Kfz-Branche macht man sich’s für den
Steigungswiderstand häufig noch einfacher. Da Steigungen idR
in Prozent ( entspricht tan alpha) angegeben sind, rechnet man
einfacherweise den entsprechenden Widerstand mit Gewicht x %
Steigung.

Ist bei uns auch der Fall!

Nochmals Danke und Gruß!

Chris