Sers
Wie kann man eigentlich die Kraft berechnen, mit der sich zwei Magneten anziehen bzw. abstoßen? Die Kraft auf bewegte Ladungsträger is klar, aber wie siehts mit ungeladen Dingern aus?
Ich versuch nämlich grade, das Prinzip einer Railgun zu kapieren und hab versucht, Berechnungen azustellen, jedoch gelang es mir nicht, die Abstoßungskraft zu berechnen
Thx for response
P.S.: Weiß irgend jemand, nach welchem Prinzip eine Railgun funktioniert?
Railguns (zum PS)
Moin
P.S.: Weiß irgend jemand, nach welchem Prinzip eine Railgun
funktioniert?
Man hat 2 Schienen mit grossen Spannungsunterschied. Dazwischen bau sich ein Magnetfeld auf (=> Platten-Kondensatoren).
Zwischen die Schienen schiesst man einen leitenden Körper. Er löst einen „Kurzschluss“ aus. D.h. der Körper wird von einem starken Strom durchfluss (Leiter mit viel Amp). Solche starken Störme erzeugen selbst ein Magnetfeld. Da die 2 Felder sich abstossen wird der Körper beschleunigt.
Der Körper drauf nur nicht nach dem Elektroschweissprinzip an den Schienen hängen bleiben, sonst ist Essig.
cu
Kein Stromfluss -> kein Magnetfeld.
Man hat 2 Schienen mit grossen Spannungsunterschied.
Dazwischen bau sich ein Magnetfeld auf (=>
Platten-Kondensatoren).
Kein Stromfluss -> kein Magnetfeld.
(ausser beim Dauermagnet)
MfG
C.
Man hat 2 Schienen mit grossen Spannungsunterschied.
Dazwischen bau sich ein Magnetfeld auf (=>
Platten-Kondensatoren).
Kein Stromfluss -> kein Magnetfeld.
(ausser beim Dauermagnet)
Hallo Crannmer.
Das stimmt auch so nicht wie es da beschrieben ist. Mit Plattenkondensator hat das gar nichts zu tun.
Wir haben das früher verwendet um Regelkreise für Beschleunigungssteuerungen zu untersuchen.
Stell Dir eine lange, halboffene Röhre mit einem Querschnitt wie ein aufrechtstehendes großes ‚C‘ vor, von dem der linke, senkrechte Teil ein vertikal orientierter Dauermagnet ist und die beiden Rundungen die Polschuhe sind. Du hast jetzt im offenen Teil des ‚C‘ ein vertikales Magnetfeld. Jetzt liegen zwei leitende Schienen parallel zu der C-Röhre derart, daß eine innerhalb und eine außerhalb des Cs liegt. Zwischen Diesen Schienen liegt eine Gleichspannung. Legt man nun z.B. eine leitende Kugel auf die Schienen, so fließt über diese ein Strom quer durch das Magnetfeld. Dieser Strom erzeugt im Schwerpunkt der Kugel eine elektromotorische Kraft, die diese bewegt. Mit einer Stromumkehr erreicht man eine Richtungsänderung der Bewegung.
Für größere Kräfte wird die Sache kritisch. Das bedeutet auch größere Ströme und die machen Schwierigkeiten an den fast punktförmigen Kontaktstellen der Kugel. Die will man aber haben zur Reibungsminimierung. Geht man zur Linienberührung über, wird die Rollreibung größer. Bei Schießspielzeugen mag das funktionieren. Eine bessere Variante ist, die beiden Schienen in einem Plexiglasrohr unterzubringen und die Kugel durch einen großen Quecksilbertropfen zu ersetzen.
Für die Untersuchung von Beschleunigungssteuerungen war die Anordnung als Wippe im indifferenten Gleichgewicht ausgebildet und die Kugel mußte an einer beliebigen Stelle zur Ruhe gebracht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim.
Moin
dein Weg ist nicht der einzige. Für richtig hohe Geschwindigkeiten (und wenn man die Richtung nicht umkrehen muss…) gehts auch anders:
http://www.powerlabs.org/railgun.htm
cu
Ok, ok, bevor es zu sehr ausartet
Ja, es geht mir zwar um die Railgun, ich wollte jedoch nur bestätigt haben, dass ich kapiert habe, wie das Prinzip dieses DIngs funktioniert.
Mir gehtes primär darum, die Anziehungs- bzw. Abstoßungskräfte zwischen zwei Magneten zu berechnen!