Frage zu math. allgemein Wissen

Hi!

Was gehört eigentlich zum math. allgem. Wissen? Muss man nur die Definitionen auswendig kennen und das nötige Handwerkzeug um den Rest dann (mehr oder weniger spontan) herleiten zu können?

Oder entscheidet sich dass aus dem eigenen Anspruch?

Oder kennt man die Sachen, die in seinem Fachgebiet liegen bzw. die an denen man arbeitet, auswendig?

Beispiel (Damit man wenigestens ein bischen verstehen kann, was ich meine!): Muss man wissen, was eine Lemniskate ist?

Sirach

Hallo Sirach

Was gehört eigentlich zum math. allgem. Wissen? Muss man nur
die Definitionen auswendig kennen und das nötige Handwerkzeug
um den Rest dann (mehr oder weniger spontan) herleiten zu
können?

NEIN, du musst es ANWENDEN können !!!
Einfach nur „Aufsagen“ können nützt da nicht viel, du musst vielmehr ein Problem LÖSEN können.

Sicher sollte man die Grundrechnungs-Arten beherrschen und verstanden haben (Addition bis Potenzieren). Das scheint heutzutage schon für viele ein Problem zu sein.
Kreis und Dreieck (Fläche/Umfang …) Damit kann man dann auch komplizierte Flächen berechnen (finite Elemente).

Oder entscheidet sich dass aus dem eigenen Anspruch?
Oder kennt man die Sachen, die in seinem Fachgebiet liegen
bzw. die an denen man arbeitet, auswendig?

Zumindest wenn du deine Ausbildung abgeschlossen hast, wirst du diejenigen Formeln die du täglich benötigst, mit der Zeit auswendig kennen, diejenigen, welche man seltener braucht kann man dann nachschlagen aber auch das Nachschlagen will gelernt sein.

Beispiel (Damit man wenigestens ein bischen verstehen kann,
was ich meine!): Muss man wissen, was eine Lemniskate ist?

Kommt etwas drauf an: Wenn’s an einer Prüfung gefragt wird ist’s schon besser man weiss es (Ich musste das jetzt auch zuerst im Lexikon nachschlagen :wink: ).

MfG Peter(TOO)

Hallo Sirach,

Oder kennt man die Sachen, die in seinem Fachgebiet liegen
bzw. die an denen man arbeitet, auswendig?

schenau!!!
Besser gesagt aus dem Anspruch, de sich aus dem Fachgebiet ergiebt, auf dem man arbeitet.
Als theoretischer Physiker sollte man in der lage sein, eine differentialgleichung zu lösen, dito als planender Ingenieur.
Ein Sozialarbeiter braucht sich mit so was eher selten rumzuplagen

Beispiel (Damit man wenigestens ein bischen verstehen kann,
was ich meine!): Muss man wissen, was eine Lemniskate ist?

Wenn man in einem Gebiet arbeitet, das von der Algebra durchseucht ist sollte man das wissen, im allgemeinen aber ist es keine Schande, wenn man zu einem Fachbuhc oder Lexikon greifen muß.

Gandalf

Hallo Peter!

Was gehört eigentlich zum math. allgem. Wissen? Muss man nur
die Definitionen auswendig kennen und das nötige Handwerkzeug
um den Rest dann (mehr oder weniger spontan) herleiten zu
können?

NEIN, du musst es ANWENDEN können !!!
Einfach nur „Aufsagen“ können nützt da nicht viel, du musst
vielmehr ein Problem LÖSEN können.

Das denke ich auch und meinte es mit dem „Handwerkszeug“ (z.B. beweisen können etc.)

Sicher sollte man die Grundrechnungs-Arten beherrschen und
verstanden haben (Addition bis Potenzieren). Das scheint
heutzutage schon für viele ein Problem zu sein.
Kreis und Dreieck (Fläche/Umfang …) Damit kann man dann auch
komplizierte Flächen berechnen (finite Elemente).

Ich hoffe, dass ich darüber noch mal hinauskom (Forscher werden!)

Zumindest wenn du deine Ausbildung abgeschlossen hast, wirst
du diejenigen Formeln die du täglich benötigst, mit der Zeit
auswendig kennen, diejenigen, welche man seltener braucht kann
man dann nachschlagen aber auch das Nachschlagen will gelernt
sein.

Das klingt sehr vernünftig. Also muss man nicht alle möglichen trigonometrischen Grenzwerte kennen (z.B.: lim (sin(x))/x für x->0 dafür kenn ich nur eine Stelle wo man ihn braucht…).

Muss man wissen, was eine Lemniskate ist?

Kommt etwas drauf an: Wenn’s an einer Prüfung gefragt wird
ist’s schon besser man weiss es

Klar. Im konkreten Fall…

THX. Das bringt mir auf jeden Fall mehr Klarheit. Ich werde also mehr das Handwerkzeug (Anwendungen, Herleitungen, Beweisen etc.) üben!

Sirach

Hallo Gandalf

Besser gesagt aus dem Anspruch, de sich aus dem Fachgebiet
ergiebt, auf dem man arbeitet.
Als theoretischer Physiker sollte man in der lage sein, eine
differentialgleichung zu lösen, dito als planender Ingenieur.

Das heißt doch dann auch, dass man sich beim Anfang eines neuen Forschungsprojektes in die vorhandenen Ergebnis und relevanten Methoden einarbeitet, oder?

Beispiel (Damit man wenigestens ein bischen verstehen kann,
was ich meine!): Muss man wissen, was eine Lemniskate ist?

Wenn man in einem Gebiet arbeitet, das von der Algebra
durchseucht ist sollte man das wissen

Mir ist es eher in der Analysis begegnet… (Polarkoordinaten und Parametrische Kurven)
Hast du, als „forscher Forscher“ auswendig gewust, was das ist?
:wink:

THX.

Sirach (weiß jetzt konkreter, was ich lernen/üben soll)

Hi Sirach,

Das heißt doch dann auch, dass man sich beim Anfang eines
neuen Forschungsprojektes in die vorhandenen Ergebnis und
relevanten Methoden einarbeitet, oder?

Beim Start eines neuen Projekt heißt es meist:
Büffeln und Literatut ‚machen‘

Aber das macht neue Projekte für mich auch so interessant!

Hast du, als „forscher Forscher“ auswendig gewust, was das
ist?
:wink:

Zufälligerweise; aber auch nur, weil ein Freund vor einiger Zeit damit kam und ich in einem Lexikon nachgeschaut hab :wink:

Gandalf

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