Frage zu Mb/s und KB/s

Mich interessiert erstmal ob die folgende Beispielrechnung stimmt:

56 KB/s =
56000 B/s =
448000 b/s

Wenn das stimmt was hat es dann zu bedeuten wenn ein WLAN stick zu 54 Mbps fähig ist? Nutze ich dann etwa weniger als einen halben Prozent seiner Leistungsfähigkeit oder vertu ich mich da ganz dolle?

Warum überhaupt einerseits die Angaben in Mbits und andererseits in Kbytes? Das ist anstrengend es umzurechnen.

Dank von Polo

Hallo,

56 KB/s =
56000 B/s =
448000 b/s

stimmt. Woher haste denn die Zahl?

Wenn das stimmt was hat es dann zu bedeuten wenn ein WLAN
stick zu 54 Mbps fähig ist? Nutze ich dann etwa weniger als
einen halben Prozent seiner Leistungsfähigkeit oder vertu ich
mich da ganz dolle?

54 Mbps = 54 Mb/s = 54000000 b/s = 6750000 B/s = 6,75 MB/s.

oder kurz: 54 Mbps = 54/8 MBps = 6,75 MB/s

Warum überhaupt einerseits die Angaben in Mbits und
andererseits in Kbytes? Das ist anstrengend es umzurechnen.

Schwieriger als das Umrechnen ist es wohl, das nicht zu verwechseln. Man verliest sich leicht mal bei „B“ und „b“ :smile:

mfg
MB

Moien

56 KB/s =
56000 B/s =
448000 b/s

Ja. Wobei B = Byte und b = bit nicht immer und überall stimmt.

Wenn das stimmt was hat es dann zu bedeuten wenn ein WLAN
stick zu 54 Mbps fähig ist?

Also 6.75MB/s maximale theorerische Bandbreiten. Davon geht ab: ein Teil fürs IP-Protokoll, ein Teil für verlorene Packete, Bestätigungen auf WLAN-Niveau + IP-Niveau, Kollisionen usw… bleiben real ~3MB/s unter guten Bedingungen. Das nimmt aber schon durch ein paar Meter Luft wieder ab.

Nutze ich dann etwa weniger als
einen halben Prozent seiner Leistungsfähigkeit oder vertu ich
mich da ganz dolle?

Welchen Durchsatz hast du zwischen welchen Ednpunkten ?

Warum überhaupt einerseits die Angaben in Mbits und
andererseits in Kbytes? Das ist anstrengend es umzurechnen.

Und dann noch KiB und Kib. (Ki = 1024, oder auch das Informatikerkilo genannt).

cu

Hallo,

56 KB/s =
56000 B/s =
448000 b/s

stimmt. Woher haste denn die Zahl?

Bin gerade Fertig mein erstes WLan Netz zu bauen. Nicht einfach als Anfänger (mit Repeater und so). Nu, da es klappt fragte ich mich zum ersten mal warum mein Gigaset WLAn adapter nur 11Mbps hat und mein stick ganze 54. Und ob es da ein Unterschied geben kann was die für mich benötigte Geschwindigkeit angeht.
Also kurz mal die durchschnittliche downloadgeschwindigkeit angesehen und die lag so bei 50-60. Dann umgerechnet denn Download wird ja in KB/s angegeben. Und siehe da nicht mal ein halbes Prozent der Fähigkeit des Sticks. Deshalb ja meine Frage.
Aber Ok, wenn die Distanz das verkleinert muss es ja viel sein wegen dem Abstand zum Connection Point

Moien

Nicht
einfach als Anfänger (mit Repeater und so).

Repeater bremsen ungemein.

Nu, da es klappt
fragte ich mich zum ersten mal warum mein Gigaset WLAn adapter
nur 11Mbps hat und mein stick ganze 54.

Dann werden die 2 sich auf 11 Mbps einigen müssen.

Und ob es da ein
Unterschied geben kann was die für mich benötigte
Geschwindigkeit angeht.

Welches DSL hast du ?

Also kurz mal die durchschnittliche downloadgeschwindigkeit
angesehen und die lag so bei 50-60. Dann umgerechnet denn
Download wird ja in KB/s angegeben. Und siehe da nicht mal ein
halbes Prozent der Fähigkeit des Sticks.

10% des 11Mbps-Systems (wenn gar keine Wände dazwischen sind) und wahrscheinlich 100% des Servers. Ein Download kann nur so schnell gehen wie der Server Daten liefert. Wenn nur 50KB/s aus dem Netz ankommen wird dein WLAN daraus keine 100KB/s zaubern können.

Wenn du einen Gartenschlauch hast und am Hahn nur ein bisschen aufdrehst kannst an der anderen Seite machen was du willst, mehr kommt da einfach nicht.

Trotzdem versteh ich nicht wenn mein PC Signalstärke Sehr Gut
und Übertragungsrate 36MBit/s

Da ist aber kein 11Mbps im Spiel… bist du sicher mit deinen Angaben ?

und das surfen immer noch schneller sein könnte.

Auch da glit das gleiche: dein PC kann die Seiten ncht anzeigen bevor der Server sie überhaupt rausgesucht und abgeschickt hat.

cu

Trotzdem versteh ich nicht wenn mein PC Signalstärke Sehr Gut
und Übertragungsrate 36MBit/s

Da ist aber kein 11Mbps im Spiel… bist du sicher mit deinen
Angaben ?

Ja die übertragungsrate lag laut PC bei 36 MBit/s. Allerdings beim stick mit 54 MBit/s. Der andere Empfänger hat natürlich nur 11.
Aber warum ist der langsamer als der stick wenn der PC beim transfer doch sowieso nicht annähernd diese Geschwindigkeit nutzen kann?
Download = ca 50 KByte/S
Fähigkeit der Empfänger ist weit höher und wenn so viel für anderes draufgeht sollte man einen Unterschied zw. 11 und 54 Mbps doch gar nicht merken oder? Zumindest eine Downloadgeschwindigkeit von 50 KB/s sollte auch der 11er Empfänger bringen. Der ist aber viel langsamer obwohl er näher am Repeater ist als der 54er.

Gruß, Polo

Hallo Polo,

Mich interessiert erstmal ob die folgende Beispielrechnung
stimmt:

56 KB/s =
56000 B/s =
448000 b/s

Im Prinzip JA…

Warum überhaupt einerseits die Angaben in Mbits und
andererseits in Kbytes? Das ist anstrengend es umzurechnen.

Eigentlich kann man das gar nicht umrechnen, bzw. nur wenn man weitere Angaben hat. !!

Versuche einmal 10 Gramm Brief in Anzahl Buchstaben umzurechnen :wink:
Also die 10 Gr. bestehen aus dem Umschlag, dem Briefpapier und der Tinte. Hinzu kommt noch, dass man einen Bogen Briefpapier einseitig oder beidseitig beschreiben kann und die Schriftgrösse und der Zeilenabstand auch noch unterschiedlich sein können.

Um das Ganze jetzt mal wieder Datentechnisch zu erklären:

Bit/s gibt genau auch das an, unabhängig davon welche Information ein einzelnes Bit überträgt. Dies ist einfach die maximale Übertragungsrate der Übertragungs-Strecke.
Du hast nun das Problem, dass der Empfänger irgendwie erkennen können muss WO ein Datenblock anfängt und WO er Aufhört. Also müssen da noch irgendwelche Zusätzlichen Informationen zusätzlich zu den Nutzdaten mit übertragen werden.

Bei der einfachen Übertragung (Asynchron) über z.B. RS232 (V.24 oder einfach COM- oder Serielle SChnittstelle) Wird zu den Nutzdaten (7 oder 8 Bit) noch ein Startbit und ein Stopp-Bit hinzugefügt, zur Fehlererkennung ist noch zusätzlich ein Paritäts-Bit vorgesehen. Also benötigst du zum Übertragen von einem Zeichen 9 (Da die Amis keine Umlaute kennen, genügen denen 7-Bit für ein Zeichen) bis 11 Bits. Also in den meisten Fällen musst du die Übertragungsrate durch 10 dividieren um auf die Bandbreite in Bytes zu kommen.
Allerdings beschreibt RS232 eigentlich nur die Elektrischen Parameter der Übertragungsstrecke, also die Treiber und das Kabel.

Statt mit Start- und Stop-Bits, kann man Anfang und Ende auch mit bestimmten Bitkombinationen Markieren, welche dann aber unter keinen Umständen im normalen Datenstrom vorhanden sein dürfen.
Ein soches Verfahren ist z.B. die Manchester-Codierung. Hierbei wird sichergestellt, dass ein Datenzeichen nie mehr als 4 aufeianderfolgende Bit mit dem Wert ‚0‘ hat. Beim Senden von z.B. ‚00000000‘ wird einfach eine ‚1‘ eingefügt -> ‚000010000‘ und auf der Empfängerseite wird diese ‚1‘ einfach wieder entfernt. Alles was mehr als 4 aufeinanderfolgende ‚0‘ hat, ist somit ein Steuerzeichen.
Hir wird es nun recht Schwierig die Nutzbandbreite genau zu berechnen, da ja manche Bytes als 9-Bit-Wert übertragen werden. Hier kann also die Nutzbandbreite nur als Durchschnitts-Wert angegeben werden. Weiterhin muss man noch wissen wieviele Steuerzeichen mit übertragen werden.

Desweiteren werden z.B. bei einem 100MBits/s LAN nicht dauernd 100MBits/s übertragen. Die Daten werden in Blöcke unterteilt und versendet. Zudem muss der Empfänger dem Sender bestätigen, dass er einen Datenblock empfangen hat, wozu dieser aber zuierst den ganzen Datenblock auswerten muss. Somit entstehen zwischen den einzelnen Datenblöcken noch Pausen in welchen keine Daten übertragen werden.
Real ist das Ganze noch etwas komplizierter gelöst, um Zeit zu ersparen wartet der Sender nicht unmittelbar auf die bestätigung jedes Datenblocks, sondern er sendet mehrere Blöcke unmittelbar hintereinander und die Bestätigungen können dann zeilich versetzt empfangen werden.

Hinzu kommt jetzt noch, dass die verschiedenen Übertragungs-Schichten deine eigentlichen Nutzdaten „verpacken“, also an die Nutzdaten müssen noch Informationen über den Empfänger, den Absender und noch einige weitere Informationen angefügt werden.

Wie du siehst ist mein Beispiel mit dem 10Gr.-Brief und der Anzahl Buchstaben gar nicht so abwegig :wink:)

MfG Peter(TOO)

Also so ganz kann ich den Berechnungen nicht zustimmen. Ist zwar schon eine Weile her aber…
56 KB/s =
57344 B/s =
458752 b/s
Das hängt ganz einfach damit zusammen, dass…
8 bit = 1 Byte
1024 Byte = 1 Kilobyte
1024 Kilobyte = 1 Megabyte
usw.

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