Hallo liebe Expertinnen und Experten!
Hier eine neue Fallstudie, zu der mich eure Meinung interessiert.
A mietet eine Wohnung. Beim Einzug fällt im auf, dass die Decke in der Küche mit unglaublich hässlichen Styroporplatten verkleidet ist. Auskunft der Wohnungsverwaltung B: Das sei nunmal so. Zähneknirschend akzeptiert A diesen Mangel, da die Wohung sonst einwandfrei ist.
Fünf Jahre später möchte A gerne wieder ausziehen. Da die Zeit knapp ist, vereinbart er mit dem Nachmieter C, dass gegen die Überlassung einiger neuwertiger Möbel (Kühlschrank, Waschmaschine, etc.) die Renovierung von C übernommen wird. Im Vorabnahme-Protokoll seitens der Verwaltung B war vorgesehen: Wände weißen, Heizkörper reinigen.
Jetzt fand die eigentliche Übergabe der Wohnung statt. Dabei machte C die Verwaltung B darauf aufmerksam, dass die Decke in der Küche mangelhaft sei und er sie zwar in dem Zustand akzeptieren würde, selbst aber nicht für den Zustand verantwortlich gemacht werden möchte.
Daraufhin wendet sich die Verwaltung an A und verlangt eine komplette Renovierung der Decke, da diese nicht zum Mietgegenstand gehöre und daher verputzt und gestrichen übergeben werden müsse.
A ist überrascht, da es im ursprünglichen Übernahmeprotokoll zur Decke keinen Passus gibt und auch bei der Vorabnahme dort keine Probleme bestanden. Er betrachtet die Decke ganz klar als zum Mietgegenstand gehörig. Sonst hätte er sich ursprünglich auch keinesfalls darauf eingelassen.
B verweigert nun die Rückzahlung der Kaution und behält sich vor, bei evtl. höheren Renovierungskosten entsprechende Nachforderungen zu stellen.
Wer hat Recht? Was muss A tun, um ggf. seinen Standpunkt juristisch einwandfrei darzulegen?
Danke & Gruß
Fritze