Frage zu mobilen DVB T Fernsehern

Hallo,

ich wollte mal fragen, ob es diese tragbaren DVB T-Fernseher (nicht diese USB Sticks oder diese DVD Player!) auch mit einem analogen Anschluss gibt, falls man mal keinen DVB T Empfang hat.

Mit Dank voraus !

Hallo,

ich wollte mal fragen, ob es diese tragbaren DVB T-Fernseher
(nicht diese USB Sticks oder diese DVD Player!) auch mit einem
analogen Anschluss gibt, falls man mal keinen DVB T Empfang
hat.

Ja, sogar mit Hyperbandtuner für Analogkabel. allerdings: Kein Stereoton verfügbar.
Falls du konkrte geräte suchst, schreib mal ne e-Mail. Nicht jedes Gerät hat aber einen solchen Tuner!

Hallo Namenloser

ich wollte mal fragen, ob es diese tragbaren DVB T-Fernseher … auch mit einem analogen Anschluss gibt.

Falls Du damit meinst:„analoger Empfang über Antenne“, dann ist die Antwort NEIN!

Das würde wenig Sinn machen, da analoges Fernsehen über Antenne seit der vollständigen Einführung von DVB-T nicht mehr ausgestrahlt wird.

Die Sendefrequenzen werden nämlich für DVB-T benötigt, und außerdem würde das auch keinen Sinn machen, da die Qualität bei DVB-T um Klassen besser ist als Analog über Antenne.

Gruß merimies

da die Qualität

bei DVB-T um Klassen besser ist als Analog über Antenne.

Gruß merimies

Hi

Das ist ja wohl völlig unkorrekt !

Auf jeder ehemaligen Sendefrequenz hängen 3 Sender .
2 davon werden mit einer Bitrate so knapp gehalten , das man schon bei einem normalen 70 cm 50 Hz Röhren Tv die Klötzchenbildung sieht .

des weiteren ist entgegen der allgemeinen Phrase der Störunempfindlichkeit und des Überall TV’s , schon teilweise bei 10 km entfernung zum Sendemast der empfang sowas von gestört , das es keinen Spass macht fern zu sehen.

Beispielweise in Erftstadt , da steht der Sendemast auf der anderen Seite der Autobahn , entfernung kaum 5 km .
Fernsehschauen je nach Lkw , Auto , Motorrad nur mit Störungen

bei weiteren entfernungen , beispielweise wo ich wohne , ca 60 km Luftlinie zum grossen Feldberg , ist der Empfang von DVB-T nur mit Verstärker Dachantenne überhaupt möglich , sofern man dann den Sendemast sehen kann .
eine Ortschaft weiter , ein kleines bischen im Tal , beginnt für ein Radius von rund 50 km der weisse Fleck in der Landschaft , heisst da geht gar nichts .

Toni

Die Sendefrequenzen werden nämlich für DVB-T benötigt, und
außerdem würde das auch keinen Sinn machen, da die Qualität
bei DVB-T um Klassen besser ist als Analog über Antenne.

Da ist fahlgraue Theorie, denn dazu muss man DVB-T erst einmal empfangen können - aus dem „Überallfernsehen“ ist aber ein Fast Nirgends Fernsehen geworden, ein gigantischer Flop. Nur Grossstädte sind brauchbar versorgt, und der weitere Ausbau ist wohl längst aufgegeben worden.

Und selbst wenn der Suchlauf was findet, dann oft nur öffentliches 1. 2. und 3. Programm wie im vorigen Jahrhundert.

Gruss Reinhard

Hallo Toni

da die Qualität bei DVB-T um Klassen besser ist als Analog über Antenne.

Das ist ja wohl völlig unkorrekt! … des weiteren ist entgegen der allgemeinen Phrase der Störunempfindlichkeit und des Überall TV’s , schon teilweise bei 10 km entfernung zum Sendemast der empfang sowas von gestört , das es keinen Spass macht fern zu sehen.

Wenn Du solch einen Vergleich ziehst, dann musst Du etwas näher auf die Randbedingungen des Vergleichs eingehen.

Du kannst z.B. nicht den analogen Fernsehempfang über eine aufwändige Dachantenne (oder vielleicht sogar über Kabel?) nicht mit dem DVB-T Empfang über eine Zimmerantenne, vielleicht mit einem vergleichsweise primitiv aufgebauten Antennenverstärker, vergleichen.

Ich erinnere mich aus der Zeit, als analoger Empfang über Dachantenne noch üblich war, an Geisterbilder und Bildverzerrungen sowie bei vielen Programmen an Schnee auf den Bildern. Außerdem waren halbwegs akzeptabel sowieso nur 4 Programme (=Sender) zu empfangen.

Als bei uns dann auf analoges Kabel umgestellt wurde, hat sich das Programmangebot auf ca 25 Programme vergrößert, die Bildqualität war aber trotzdem in einigen Fällen bescheiden.

Heute empfange ich TV auf zwei Wegen.

  1. analog per Kabel über einen PC mit 22" LCD-Bildschirm und eingebautem Kabeltuner - der Empfang ist gut, nur einige Programme (z.B. SWF) zeigen einen leichten „Grauschleier“ und unscharfe Konturen.

  2. DVB-T über eine selbstgebaute unverstärkte Koaxialantenne, welche mitten in der Stadt in 4m Höhe an einer Hauswand montiert und über 15m Kabel mit einem USB-Tuner an einem zweiten PC verbunden ist - 19 Programme (darunter allerdings auch so überflüssige wie „Bibel-TV“). Die Bildqualität ist wesentlich besser als über analoges Kabel. Die für mich relevanten zwei Sender stehen in 9km und 15km Entfernung jenseits einer ca 50m hohen Bodenerhebung.

Ein großer Unterschied zwischen DVB-T und analogem Antennenfernsehen besteht darin, dass bei DVB-T der gleichzeitige Empfang der gleichen Frequenz über zwei (oder mehr) verschiedene Sender nicht wie bei analogem TV zu gegenseitiger Beeinträchtigung (Geisterbilder, Fading) führt, sondern den Empfang wesentlich sicherer macht und dass die digitale Übertragungstechnik mit allen Möglichkeiten der digitalen Fehlererkennung und Fehlerkorrektur längst nicht so aufwändige und leistungsfähige Antennen benötigt. Das allerdings veranlasst den Handel, seine DVB-T-Empfänger mit mikrigen Stabantennen als Zimmerantennen auszuliefern und damit vollmundig zu werben. Ein Wunder ist in diesem Zusammenhang nicht, dass diese Antennen, da sie oft im Grenzbereich der Empfangsfeldstärke arbeiten, schlechte Empfangsergebnisse liefern, sondern das Wunder besteht darin, dass bei DVB-T selbst diese Antennen in vielen Fällen gute Empfangsergebnisse bieten.

Fest steht jedenfalls, dass Du Deinen Vergleich zwischen analogem TV und DVB-T Fernsehen fairerweise nur dann ziehen kannst, wenn Du in beiden Fällen die gleiche (Dach-)Antenne zugrundelegst, bei DVB-T ggf. auf die dort oft (nicht immer) vertikale Polarisation des Signals ausgerichtet.

Gruß merimies

Guten Tag,

meinte eigentlich die Anschlussmöglichkeit eines Kabels für den analogen Empfang !

Aber trotzdem Danke für die Bemühungen !