Hi
Hab mich gerade mal im Nezt wegen Nachtspeicheröfen schlau gemacht und hab auf einer Seite gelesen, dass ständige regulieren der maximalen Ladung am Gerät besonders viel Strom verbrauchen soll? Wie kommt das denn zustande?
Hier die Seite: http://nachtspeicherheizung.info/stromsparender-betr…
Hallo fragewurm,
Hab mich gerade mal im Nezt wegen Nachtspeicheröfen schlau
gemacht und hab auf einer Seite gelesen, dass ständige
regulieren der maximalen Ladung am Gerät besonders viel Strom
verbrauchen soll? Wie kommt das denn zustande?
Das Problem ist die Funktionsweise.
Der Speicher wird Nachts für den nächsten Tag geladen und dies auf Grund der (Verbrauchs-)Werte des vergangenen Tages.
Wenn es über Nacht kälter wird, reicht die Ladung am nächsten Tag nicht ganz aus, am übernächsten würde es dann aber passen.
In dieser Situation stellen die Leute dann gerne die Ladung höher, wodurch dann der Speicher mehr geladen wird als nötig, was zu einem höheren Stromverbrauch als nötig führt.
Das Einregeln ist eine längerwährende Geschichte und es geht am einfachsten, wenn über längere Zeit eine konstante Aussentemperatur vorhanden ist.
MfG Peter(TOO)
Hi
Hab mich gerade mal im Nezt wegen Nachtspeicheröfen schlau
gemacht und hab auf einer Seite gelesen, dass ständige
regulieren der maximalen Ladung am Gerät besonders viel Strom
verbrauchen soll? Wie kommt das denn zustande?
Wenn der Thermostat am Nachtspeicherofen hoch eingestellt wird ist es ganz klar das mehr Strom für die hohe Ladetemperatur verbraucht wird.
Der Satz: „Nachtspeicherheizungen sind Witterungsgesteuert, wenn es draussen besonders kalt ist wird die Heizung also auch länger aufgeladen.“ ist so falsch. Es sollte heißen: „Es gibt Nachtspeicherheizungen die sind Witterungsgesteuert…“. Weil nicht jede Nachtspeicheranlage Witterungsgeführt ist.
Auch das im Winter eine mittlere Einstellung reicht ist falsch. Bei den derzeitigen Temperaturen in Teilen Deutschlands von -5° C (Tag) bis zu -15° C (und kälter) in der Nacht ist dann ganz schnell der Ofen und damit auch die Bude kalt.
Das Heizen mit Nachtspeicheröfen verlangt ein bisschen Übung. Ich halte auch nichts von der Witterungsgeführten Steuerung. Diese kennt die derzeitige Temperatur aber nicht die Wettervorhersage. Am besten ist es den Wetterbericht zu verfolgen und dementsprechend die Öfen zu laden und einzustellen. Aber halt nur volle Ladung wenn die Wetterlage es verlangt.
Wenn die Öfen zu heiß aufgeladen sind bekommt man auch sehr schnell Schweiß auf die Stirn.
Gruß
Holger
Hallo Peter,
Die Aufladezeit ist bei mir sowieso begrenzt!
Der Nachtstrom ist nur 6 Stunden eingeschalten und ich muss daher am Abend mit Tagesstrom noch 2 Stunden aufladen bei diesen hohen minus Temperaturen, sonst kühlt der Raum zu stark aus!
Mfg. Willi
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Hallo Peter,
Die Aufladezeit ist bei mir sowieso begrenzt!
Der Nachtstrom ist nur 6 Stunden eingeschalten und ich muss
daher am Abend mit Tagesstrom noch 2 Stunden aufladen bei
diesen hohen minus Temperaturen, sonst kühlt der Raum zu stark
aus!
Hast Du (in Österreich) eine andere Ladezeit als die üblichen 22:00 - 6:00 Uhr (in Deutschland)?
Meine Nachbarin über mir (die als einzige im Haus noch Nachtspeicher hat) kommt bei -15°C ohne Nachladen der Öfen hin. Natürlich bei voller Ladung (Stufe 3) der Nachtspeicheröfen. Könnte es sein, das der Ventilator in deinen Öfen immer läuft?
Für gewöhnlich sind die Öfen aber bereits nach 6 Stunden voll geladen und schalten die Ladung dann selbst ab auch wenn die Ladeschaltung noch eingeschaltet ist.
Gruß
Holger