Kurz auf den Parteiseiten gesucht.
CDU :
"Die Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren, darf auch in Zukunft nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Voraussetzung für die Einführung von Gebühren ist ein breit angelegtes Stipendien- und Darlehenssystem und ein verbesserter Familienlastenausgleich. Wenn diese Vorbedingung gegeben ist, können Studiengebühren ein wettbewerbliches und leistungsförderndes Steuerungselement sein. "
Quelle: http://www.cdu.de:80/projekt21/bildung/leitbild-wiss…
Fazit: Pro Studiengebühr -> Nicht deine Wahl.
FDP:
"Durch die Einführung von Bildungsgutscheinen wird ein gesunder Wettbewerb der Hochschulen um die Studierenden entfacht. Mit differenzierten und unterschiedlich profilierten Studienangeboten werden Hochschulen versuchen, die Studierenden zu gewinnen.
Das System der Bildungsgutscheine garantiert ein gebührenfreies Erststudium. Daher lehnt die FDP die Einführung von allgemeinen Studiengebühren zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab. Die Situation vieler Hochschulen spottet einer Kostenpflichtigkeit von akademischer Ausbildung. "
Quelle:http://www.fdp-bundesverband.de/aktuell/bildung_gesa…
Fazit: Scheinen zumindest das Erststudium kostenfrei halten zu wollen.
SPD:
„Der Grundsatz gilt: Bildung darf kein Privileg für wenige sein. Begabungen müssen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern gefördert und erschlossen werden. Die Voraussetzung dafür bilden die BAföG-Reform, die Freiheit von Studiengebühren für das Erststudium und die Zukunftsinitiative Hochschule. In Deutschland brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Studierende!“
Quelle: http://www.spd.de/servlet/PB/menu/1020610/index.html
Fazit: Ähnliche Position wie FDP.
Grüne:
"Bündnis 90/Die Grünen sind nach wie vor der Meinung, dass ohne ein weitreichendes Stipendiensystem, Studiengebühren sozial ausgrenzend wirken. Der Anteil von Studierenden aus sozial schwächeren Familien ist mit acht Prozent heute schon beschämend gering. Er würde noch weiter zurückgehen. Dies verhindern wir mit der Garantie eines bundesweit gebührenfreien Erststudiums.
Für Bildungsgutscheine
Statt den Studierenden einseitig zur Kasse zu bitten, wollen wir ihre Position gegenüber den Hochschulen stärken. Jedes Bundesland händigt seinen Studienberechtigten Gutscheine für ein Hochschulstudium aus. Die Studierenden lösen diese Gutscheine dann bei einer Hochschule ihrer Wahl ein. Es gibt keine pauschalen Abbuchungen. Nur die wirklich besuchten Seminare werden nach Anzahl der Semesterwochenstunden angerechnet. Ausgenommen von diesen Abbuchungen sind Überblicksvorlesungen und Veranstaltungen des studium generale. "
Quelle:
http://www.gruene-fraktion.de/rsvgn/rs_dok/0,5705,0…
Fazit: Auch dagegen.
PDS: Hat Frank ja schon erwähnt, wieso ihm da NUR die PDS eingefallen ist, weiss ich auch nicht, es zeigt aber doch das er das was er von mir ganz gerne fordert, nämlich sich doch mal die Alternativen anzuschauen, selbst anscheinend nicht immer tut.
Wie du siehst sagen eigentlich alle dass es nicht am Geld scheitern soll. Wobei die Union scheinbar als einzige das kostenfrei Erststudium nicht garantiert. Du wirst dich also noch tiefer mit den Programmen ausseinander setzen müssen um deine Entscheidung zu treffen.
SAN