ich möchte gerne wissen, was genau ein Passiv-Swap ist.
Ich habe folgende mögliche Antwort vorliegen, die als richtig oder falsch angekreuzt werden kann:
Der Abschluss eines Passiv-Swap’s (Zahlung Festsatzzinsen gegen Erhalt variable Zinsen) erreicht die Unternehmung eine feste Kalkulationsbasis für die gesamte Swap-Laufzeit.
Stimmt die Antwort oder ist sie falsch? Danke vorab für die Antwort.
ich möchte gerne wissen, was genau ein Passiv-Swap ist.
Also gebräuchlicher ist dafür eigentlich die Bezeichnung Payer-Swap. Ist vom Inhalt her aber das Gleiche.
Der Abschluss eines Passiv-Swap’s (Zahlung Festsatzzinsen
gegen Erhalt variable Zinsen) erreicht die Unternehmung eine
feste Kalkulationsbasis für die gesamte Swap-Laufzeit.
Das kommt jetzt darauf an, wie weit man die Kalkulationsbasis fasst bzw. was man darunter versteht. Wenn man das aber einmal „festgestellt“ hat, dann kann man sich die Frage recht leicht aus der Definition -die Du ja selber schon gegeben hast- ableiten.
Einen Payer-Swap führt man ja dann durch, wenn man in Zukunft von … steigenden oder fallenden Zinsen ausgeht ??? Was meinst Du ? In dem Fall gehe ich davon aus, dass wir selber einen Kredit ausgegeben haben.
danke für die Erklärung. Ich habe zum Thema Passiv-Swap per Google gesucht und folgende Information gefunden:
Payer Swap / Basisswap > Kunde zahlt einen Festzinssatz
* Der Kunde hat ein variabel verzinstes Darlehen und befürchtet
steigende Zinsen und möchte sich daher einen Festzins sichern
* Nach Abschluß des Swap zahlt er insgesamt: Kreditmarge + Swapmarge +
Swapsatz als Festzins
* Vorteile:
o Ca. gleiche Zinsbelastung wie bei einem Festsatzkredit
o Swap ist jederzeit auflösbar im Gegensatz zum Festkredit
o Swapgeschäft und Grundgeschäft können bei verschiedenen Banken
getätigt werden
o Gewinnrealisierung bei sinkenden Zinsen möglich durch Auszahlung
des Mehrwertes des Swaps
o Der Erlös beim Verkauf eines Swaps kann z.B. für eine
Sondertilgung genutzt werden
Demnach wäre doch die mögliche Antwort mit JA zu beantworten, oder?
Gruss
bluewin
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
* Der Kunde hat ein variabel verzinstes Darlehen und
befürchtet
steigende Zinsen und möchte sich daher einen Festzins sichern
* Nach Abschluß des Swap zahlt er insgesamt: Kreditmarge +
Swapmarge +
Swapsatz als Festzins
* Vorteile:
o Ca. gleiche Zinsbelastung wie bei einem Festsatzkredit
o Swap ist jederzeit auflösbar im Gegensatz zum Festkredit
o Swapgeschäft und Grundgeschäft können bei verschiedenen
Banken
getätigt werden
o Gewinnrealisierung bei sinkenden Zinsen möglich durch
Auszahlung
des Mehrwertes des Swaps
Bei sinkenden Zinsen, kann der Barwert des Swaps auch negativ werden!
o Der Erlös beim Verkauf eines Swaps kann z.B. für eine
Sondertilgung genutzt werden
Demnach wäre doch die mögliche Antwort mit JA zu beantworten,
oder?
Die Frage war, ob es eine feste Kalk-Basis ist. Ja, das ist korrekt.