Frage zu: Überbiss / Zahnlücken im Oberkiefer

Hallo,

also ich (20) war gestern beim Kieferorthopäden und jetzt möchte ich mal zusammenfassen was mir geschehen ist.
War das letzte mal 2006 (mit fast 18 Jahren) dort und er hat mir damals schon gesagt, dass ich einen Überbiss habe,
Also mein Unterkiefer ist weiter hinten als das Oberkiefer. Jetzt hat er damals schon gesagt,
dass wenn ich ausgewachsen bin eine Operation dies ausbessern könnte, sodass ich eine Spange für ca. 1 Jahr kriegen würde dann eine OP
bei einem Professor in Regensburg und dann noch eine Zeit wieder eine Spange tragen sollte.

So nun gut soweit. Jetzt hat mich dieser Fehlbiss eigentlich nie so wirklich gestört muss ich sagen. War jetzt aber mal wieder bei ihm
zu einer Beratung, was man denn machen könnte gegen Zahnlücken die ich im Oberkiefer habe. Man muss dazu sagen,
dass ich schon als ich ca. 14 Jahre alt war eine lose Zahnspange hatte, und folgend eine feste für 1,5 Jahre ca.
Nun entstanden bei mir komischerweise doch wieder Lücken durch Zahnwanderung.

Jetzt schlug mir der Arzt vor, dass man die OP die er erwähnt hat verbinden könnte mit einer
„kosmetischen“ Sache wie eben die Lücken loszuwerden. Dann würde es billiger kommen, da die Krankenkasse einen Teil übernimmt.

Also das ganze würde dann ca. 1400 Euro kosten meinte er mit einer Zahnspange außen.
Die Innenspange kostet + 2000 Euro,
da dies rein optisch vorteilhaft wäre.

Jetzt wollte ich doch mal wissen, ob da von Euch jemand Erfahrung hat mit so etwas!?
Ich habe des Weiteren vor nächstes Jahr (2010) im März ca. für ein halbes Jahr ins Ausland zu reisen.
Das wäre dann noch ein Hindernis wegen den Kontrollen zu denen man in bestimmten Abständen kommen sollte.

Habe eine Zahnzusatzversicherung über meine Eltern laufen, die werd ich noch anfragen wie es mit einer Teilkostenübernahme aussieht.

Auf was muss man bei so etwas achten?!

Wäre schon ein langer Weg…

MfG und Danke im Voraus!

Hallo!

Ich habe eine ähnliche Behandlung vor mir und mich zu dem Thema auch recht gut eingelesen. Wenn du Erfahrungsaustausch suchst, kannst du mir auf [email protected] mailen.
Für eine fundierte medizinische Auskunft ist natürlich dein Arzt zuständig (eh kloar)

LiGrü
igel

Servus,

das riecht für mich ganz stark nach zweiter Meinung - oder Christian?
Wenn Du eh schon nach Regensburg tendierst, probier’s doch mal da:

http://www.uniklinikum-regensburg.de/kliniken-instit…

Gruß

Kai

Naja also folgendes:
Wenn eine Frontzahnstufe von über 7mm vorliegt kann man auf Krankenkasse behandeln, da der Patient aber schon 18J alt ist wird das nur genehmigt wenn eine kieferorthopädische/kieferchirurgische Kombinationstherapie gemacht wird. Dies hat den Vorteil dass auch das Gesichtsprofil des Patienten positiv beeinflusst wird.
Diesen Überbiss kann man aber auch dadurch schliessen oder reduzieren indem man Lücken im OK schliesst, meistens werden dazu zwei kleine Backenzähne vorher entfernt.
Dem gesichtsprofil tut das aber meist nicht gut da es dann noch etwas „fliehender“ wird.
Will man also wirklich nur die Lücken geschlossen haben reicht eventuell auch nur eine feste Zahnspange im OK aus was man aber privat bezahlen muss.
Will man es richtig machen dann dauert es sehr lang aber es bezahlt auch die Krankenkasse.
Das man die kosmetische Sache mit der OP verbindet ist ja immer so, ich meine bei einer kieferorthopädischen behandlung werden die Zahnlücken ja immer geschlossen auch wenn nicht wegen der Lücken die Behandlung begonnen wurde daher denke ich hat der ragensteller einfach nach der langen Zeit die Dinge etwas falsch verstanden?
Zweitmeinung ist aber nie verkehrt…
LG Christian

Hallo,

da hast Du einen Weg von 1 - 1,5 Jahren vor Dir. Ich (49) habe die Prozedur mit 42 Jahren angefangen.
Also das läuft so ab - erst Spange tragen, damit die Zähne in die richtige Position gebracht werden. Dann wird operiert, bei mir war es der Unterkiefer. Das ist der unangenehme Teil der Geschichte. Ist aber auch zu überstehen. Anschließend trägt man die Spange in der Regel nur noch Nachts, um die Zähne in der gewünschten Position zu halten. Das ist die wichtigste Phase - nicht zu früh aufhören ca. 1 Jahr noch durchhalten. Dann sollte das Problem behoben sein.

Zur Notwendigkeit - klar stört es Dich nicht - Du bist so aufgewachsesn. Aber wenn man sich vorstellt, das die Stellung der Zähne und die Gesundheit der Zähne sich auf den gesamten Organismus auswirken kann, würde ich dazu raten. Bei mir hat die Krankenkasse 80 % der Kosten übernommen. Und die restlichen 20% habe ich selber bezahlt. Wenn Dein Arzt die Notwendigkeit gut begründet, sollte es bei Dir auch so laufen.

Ausland - wohin? Entweder einen guten Behandlungsplan mitnehmen oder bis dahin so weit sein, dass die Zähne schon in der richtigen Position sind und die OP nach dem Auslandsaufenthalt machen lassen.
Das kann aber Dein Arzt besser beurteilen - einfach gleich nachfragen.

Gruß Gaby