Sers
Ich schreibe grad an einer Arbeit über Wellen und bin grade dabei, die Entstehung einer mechanischen Welle zu erklären. Ich habe dabei dieses Dokument als Bildervorlage verwendet: http://www.sfz-bw.de/unterricht/ph/MechanischeWellen…
Ich bin grade an dem Punkt, wo ich erklären will, wieso sich die einzelnen Federn, nachdem sie einmal zusammengedrückt und einmal gestreckt wurden, wieder in ihrer ursrünglichen Position befinden. Ich habs über Kräfte versucht und bin jetzt ein wenig durcheinander. Folgendes: wenn die Feder gestreckt ist, dann müsste doch Rückstellkräfte versuchen, die Feder wieder zusammen zu ziehen. Gleichzeitig aber würde doch die benachbarte zusammengedrückte Feder ebenfalls eine Kraft auf die Feder ausüben (ebenfalls eine Rückstellkraft, die die Feder wieder strecken will), die in dieselbe Richtung wirkt. Jetzt würden aber (bei diesen Linkbildern von S. 2) doch 2 Kräfte auf das rechte Ende einer Feder wirken und müssten es doch über den Ruhezustand hinausschieben. Das ist aber nicht der Fall. Wo ist mein Denkfehler?
Ich bin grade an dem Punkt, wo ich erklären will, wieso sich
die einzelnen Federn, nachdem sie einmal zusammengedrückt und
einmal gestreckt wurden, wieder in ihrer ursrünglichen
Position befinden. Ich habs über Kräfte versucht und bin jetzt
ein wenig durcheinander. Folgendes: wenn die Feder gestreckt
ist, dann müsste doch Rückstellkräfte versuchen, die Feder
wieder zusammen zu ziehen. Gleichzeitig aber würde doch die
benachbarte zusammengedrückte Feder ebenfalls eine Kraft auf
die Feder ausüben (ebenfalls eine Rückstellkraft, die die
Feder wieder strecken will), die in dieselbe Richtung wirkt.
Jetzt würden aber (bei diesen Linkbildern von S. 2) doch 2
Kräfte auf das rechte Ende einer Feder wirken und müssten es
doch über den Ruhezustand hinausschieben. Das ist aber nicht
der Fall. Wo ist mein Denkfehler?
Hallo,
ich weiss nicht, wo du einen Denkfehler siehst! Tatsächlich ist es so, dass die Feder kleiner als ihre Normalgrösse wird. Nur so kann garantiert werden, dass eine Welle entsteht. Dass die Feder komplett entspannt ist, ist eine Wunschvorstellung der Mechaniker, die die Feder berechnen müssen. Praktisch kann es keine Einhügelwelle geben!
Ich glaube aber als Modell ist es leichter die Energie in der Feder zu berechnen. Denn das lässt sich sehr einfach veranschaulichen (anhand einer Welle
).
Gruss, Omar Abo-Namous