Frage zu Wohnwagen-Elektrik

Hallo!

Ich stelle das mal hier ein, da ich hier auch die entsprechenden KfZ-Elektrik-Profis vermute.

Mein Wohnwagen verfügt über:

  • 220V Außenanschluß
  • 220V -> 12V Trafo (er gibt 220V für Innenbeleuchtung, Steckdosen und Kühlschrank sowie 12V vermutlich für die beiden Wasserpumpen ab)
  • keine Batterie, Strom gibt´s also nur bei Versorgung mit 20V von aussen.
    Das ist die Standard-Ausrüstung, mit der er ausgeliefert worden ist. Typ Hymer Eriba von ca. 1983.

Ich möchte nun eine Autobatterie einbauen, welche eine 12V Versorgung auch unabhängig von einem Netzanschluß ermöglicht.

Was ich dazu habe:

  • Batterie von kleinerem Auto, ich denke um die 46 Ah
  • Universal-Polklemmen
  • Batterie-Ladegerät für den Einbau in Wohnwagen 220V -> 12V. Das habe ich nun an die Verteilung der 220V Außenversorgung angeschlossen.
  • 12V Beleuchtung, 2x, LED, sehr sprsam. Ich dachte, ich baue einfach zwei zusätzliche Lampen ein, da die vorhandenen Beleuchtungseinrichtungen alle auf 220V laufen.
  • 12V Steckdose, Format „Zigarettenanzünder“, 3 Steckplätze

Was mir fehlt:

  • Welche Kabelquerschnitte brauche ich, um das nun alles zusammen zu stöpseln? Ich möchte die Verkabelung für die 3 o.g. 12V Verbraucher an die Batterie anschliessen. Ausserdem möchte ich eine Verbindung vom Ladegerät zur Batterie herstellen. Bislang gibt es einfach 3 Kabel, die vor dem Ladegerät hängen…

Das Ladegerät verfügt über keine Anschlußkabel, sondern lediglich über Klemmen mit Kreuzschlitzschrauben, die offenbar eher für kleinere Kabel gedacht sind. Diese sehr dicken Kabel, die man im Auto an der Batterie dindet, könnte man da niemals anschliessen. Welche Kabel nutze ich nun, um das zusammen zu bekommen? Z.B. hätte ich hier ein 3-adriges Kabel für die 220V Hauselektrik.

  • Wie kann ich eine elektrische Verbindung, optimalerweise über die Anhängerkupplungs-Elektrik, zum Zugfahrzeug herstellen, so dass während der Fahrt die Batterie im Wohnwagen mit aufgeladen wird?
    Gibt es da einen freien Pol, den man verwenden kann? Wo läuft in einem Hymer Eriba Wohnwagen aus den 80ern normalerweise der Kabelbaum im Innenraum?

  • Der Kühlschrank kann mit Gas, 220V und 12V versorgt werden. 12 V wird gerade nicht genutzt. Das würde ich natüprlich auch gerne ändern. Welche Kabel brauche ich hierfür?

Hierfür gibt es doch sicherlich bereits standardisierte Lösungswege, ich freue mich auf Euren Input!

Danke Euch und viele Grüße,
M.

Hi

Ich habe das mal alles gelesen , könnte alles beantworten , aber dazu habe ich im moment mal nicht die Zeit , melde mich später nochmal .

aber 2 Grundlegende Sachen :

die 46 AH ist zu schwach für das was da beabsichtigt wird , besser eine 63 - 66 AH vom Schrotty , die ist auch nicht viel teuerer , durch die Abwrackprämie stehen soviele alte Diesel und soviele V6 Modelle rum , so das man auch diese Batterien günstig bekommt .

des weiteren sollte dann unbedingt eine Elektronic dazwischen geschaltet werden , die eine tiefentladung der Batterie verhindert , ansonsten gibt es alle paar Wochen eine neue .

wenn der Kühlschrank UNBEDINGT mit dran soll , ist auch die 66 AH zu schwach , dann sollte man 2 dieser Batterien nehmen .

Ich vermute das der Wohnwagen einen 7 Poligen Stecker hat , dann ist kein freier Kontakt vorhanden , beim 13 Poligen Stecker ist ein Dauer-Plus dabei .

den Rest im laufe des späten Nachmittags , ich bitte um verständniss

gruss

Toni

Hallo!

Ich stelle das mal hier ein, da ich hier auch die
entsprechenden KfZ-Elektrik-Profis vermute.

Richtig vermutet :smile:

Mein Wohnwagen verfügt über:

  • 220V Außenanschluß
  • 220V -> 12V Trafo (er gibt 220V für Innenbeleuchtung,
    Steckdosen und Kühlschrank sowie 12V vermutlich für die beiden
    Wasserpumpen ab)
  • keine Batterie, Strom gibt´s also nur bei Versorgung mit 20V
    von aussen.
    Das ist die Standard-Ausrüstung, mit der er ausgeliefert
    worden ist. Typ Hymer Eriba von ca. 1983.

Ich möchte nun eine Autobatterie einbauen, welche eine 12V
Versorgung auch unabhängig von einem Netzanschluß ermöglicht.

Was ich dazu habe:

  • Batterie von kleinerem Auto, ich denke um die 46 Ah

wie schon erwähnt , für das vorhaben zu schwach auf der Brust .

  • Universal-Polklemmen
  • Batterie-Ladegerät für den Einbau in Wohnwagen 220V -> 12V.
    Das habe ich nun an die Verteilung der 220V Außenversorgung
    angeschlossen.
  • 12V Beleuchtung, 2x, LED, sehr sprsam. Ich dachte, ich baue
    einfach zwei zusätzliche Lampen ein, da die vorhandenen
    Beleuchtungseinrichtungen alle auf 220V laufen.
  • 12V Steckdose, Format „Zigarettenanzünder“, 3 Steckplätze

Sinnvoller wären Bordspannungssteckdosen , da viele Kleingeräte diesen Stecker haben und AUCH auf den Zigarettenanzünder passen
( bezugsquelle am Anhang )

Was mir fehlt:

  • Welche Kabelquerschnitte brauche ich, um das nun alles
    zusammen zu stöpseln?

Notfalls für die 12 V Steckdosen 3x 2,5 aus der Hauselektrik , aber 3 x 1,5 ist zu dünn , besser das was im Bezugsquellennachweis erwähnte 2 x 4mm

Ich möchte die Verkabelung für die 3 Stecker

o.g. 12V Verbraucher an die Batterie anschliessen.

Sicherungen nicht vergessen !!!
Bordspannung mit 15 A , Kühlschrank mit 30 A

Ausserdem

möchte ich eine Verbindung vom Ladegerät zur Batterie
herstellen.

2 x 4 mm geht , besser wäre noch etwas dickeres

Bislang gibt es einfach 3 Kabel, die vor dem

Ladegerät hängen…

Das Ladegerät verfügt über keine Anschlußkabel, sondern
lediglich über Klemmen mit Kreuzschlitzschrauben, die offenbar
eher für kleinere Kabel gedacht sind. Diese sehr dicken Kabel,
die man im Auto an der Batterie dindet, könnte man da niemals
anschliessen. Welche Kabel nutze ich nun, um das zusammen zu
bekommen? Z.B. hätte ich hier ein 3-adriges Kabel für die 220V
Hauselektrik.

nur im Notfall , und dann NUR wenn es 3 x 2,5mm ist

  • Wie kann ich eine elektrische Verbindung, optimalerweise
    über die Anhängerkupplungs-Elektrik, zum Zugfahrzeug
    herstellen, so dass während der Fahrt die Batterie im
    Wohnwagen mit aufgeladen wird?

Wie schon erwähnt , nur beim 13 poligen Stecker

Gibt es da einen freien Pol, den man verwenden kann? Wo läuft
in einem Hymer Eriba Wohnwagen aus den 80ern normalerweise der
Kabelbaum im Innenraum?

  • Der Kühlschrank kann mit Gas, 220V und 12V versorgt werden.
    12 V wird gerade nicht genutzt. Das würde ich natüprlich auch
    gerne ändern. Welche Kabel brauche ich hierfür?

das geht auch mit dem 2x 4 mm , allerdings eine eigene Sicherung und einen eigenen Stromkreis bis zur Batterie

Hierfür gibt es doch sicherlich bereits standardisierte
Lösungswege, ich freue mich auf Euren Input!

Danke Euch und viele Grüße,

Toni

hier noch ein paar wichtige Dinge

Bestellung auf www.pollin.de

Art No 450867 Batterie Klemmen
Art No 260010 Sicherungshalter
Art No 260371 Sicherungen 30 A
Art No 260368 Sicherungen 15 A
( oder 850070 Sicherungsset )
Art No 450202 Bordspannungssteckdosen
Art No 560959 Kabel 2 x 4mm

Ich möchte nun eine Autobatterie einbauen, welche eine 12V
Versorgung auch unabhängig von einem Netzanschluß ermöglicht.

Was ich dazu habe:

  • Batterie von kleinerem Auto, ich denke um die 46 Ah

Ganz schöln wenig.

  • Universal-Polklemmen
  • Batterie-Ladegerät für den Einbau in Wohnwagen 220V -> 12V.

Wieviel A Ladestrom kann das liefern?

Was mir fehlt:

  • Welche Kabelquerschnitte brauche ich, um das nun alles
    zusammen zu stöpseln?

Grob geschätzt:
Für den Zigarettenanzünder würde ich 2x2,5 nehmen und mit 15A absichern, größere Längen erfordern gerade bei 12V dickere Querschnitte.
Für die LEDs würde ich 2x1,5mm² oder 2x1mm² nehmen und an eine 5A Sicherung hängen.
Das Ladegerät muss nur mit einer Leitung angeschlossen werden, die für den vom Ladegerät gelieferten Strom ausreicht.

Ich möchte die Verkabelung für die 3
o.g. 12V Verbraucher an die Batterie anschliessen. Ausserdem
möchte ich eine Verbindung vom Ladegerät zur Batterie
herstellen. Bislang gibt es einfach 3 Kabel, die vor dem
Ladegerät hängen…

Ein Autoakku liefert über 100A, wenn ein Kurzschluss passiert. Dein Wohnwagen brennt dann. Also immer über passende Sicherungen laufen lassen! Die Leitungen immer ruhig etwas dicker dimensionieren.

Das Ladegerät verfügt über keine Anschlußkabel, sondern
lediglich über Klemmen mit Kreuzschlitzschrauben, die offenbar
eher für kleinere Kabel gedacht sind. Diese sehr dicken Kabel,
die man im Auto an der Batterie dindet, könnte man da niemals
anschliessen.

Brauchst Du auch nicht. Wenn das Ladegerät kein 90A Ladestrom liefert, braucht die Verbindungsleitung auch nicht für 90A ausgelegt zu sein.
Ich denke, dass es Sicherungsverteiler geben müsste, also Kästen mit ein paar Sicherungshaltern drin und der Möglichkeit, mehrere einzelne Leitungen anzuschließen.

Welche Kabel nutze ich nun, um das zusammen zu
bekommen? Z.B. hätte ich hier ein 3-adriges Kabel für die 220V
Hauselektrik.

Starre Leitung ist völlig ungeeignet, es kann zu Ermüdungsbrüchen bei Bewegung/Vibration kommen. Dann kann es auch brennen.

  • Wie kann ich eine elektrische Verbindung, optimalerweise
    über die Anhängerkupplungs-Elektrik, zum Zugfahrzeug
    herstellen, so dass während der Fahrt die Batterie im
    Wohnwagen mit aufgeladen wird?

Meines Wissens gibt es bei den Anhängersteckern eine Klemme für Batterie, aber nur beim 13poligen Stecker. Da gibt es eine Leitung Dauerplus (Kl.30) und Ladeleitung B+. Aber frage dazu am besten mal einen KFZ-Elektriker. Auf keinen Fall an die Kl.30/Dauerplus gehen - dann saugt die Anhängerbatterie die vom Auto leer!

  • Der Kühlschrank kann mit Gas, 220V und 12V versorgt werden.
    12 V wird gerade nicht genutzt. Das würde ich natüprlich auch
    gerne ändern. Welche Kabel brauche ich hierfür?

Vor allem einen dickeren Akku. Am besten einen Traktionsakku, da Starterakkus für stetige Entladung eher ungeeignet sind.