Frage zum Satz von Taylor

Hallo

Ich blicke den beweis zum Satz von Taylor im Mehrdimensionalen nicht so ganz.

Hier nochmal der satz:

f(x) = \sum (D^\alpha f(a))/(\alpha !) (x-a)^\alpha + Langranges restglied

(ja ich weiß, sehr salop geschrieben).

Der Beweis in meinem Skript geht nun folgendermaßen vor, man betrachtet die Funktion g(t) = f(y(t)) = f(a+t(x-a)) und t läuft von 0 bis 1.

Dann wird g(t) diferenziert und man bekomment nach einigem rechnen heraus, dass g^(k) (t) = d^k f(a+t(x-a), x-a) ist.

Soweit so gut.

Jetzt wird aber behauptet, g(1) (was ja f(x) ist!) sei die Summe von k=0 bis N-1 über g^(k)(0)/k! + g^(N)(\tau)/N! wobei \tau aus dem ofenen Intervall von 0 bis 1 stammen soll.

Wieso???

Mfg
Rainer Endrich

Hallo Rainer!

Der Trick ist folgender: Es wird durch das Einführen der Funktion g das Problem wieder auf ein 1-dimensionales zurückgeführt! Und da ja g eine Funktion einer Variablen ist, kann darauf die Taylorentwicklung angewandt werden. Ist es damit klar?

mfg.

Jap, danke schön.