Frage zum senkrechten bez. waagerechten wurf mit l

Hallo Zusammen

Ich sollte eine Gleichung erstellen, komme aber leider nicht mehr weiter… ich hoffe ihr könnt mir helfen!
Also:
Ich versuche einen schiefen wurf mit luftwiderstand hinzubekommen… jedoch in v(x) und v(y) aufgeteilt… Was stimmt afolgenden Formeln nicht?

v(x) = v(x0) - 1/2 * A * c(w) * p * v^2 * t und
v(y) = v(y0) - m*g*t - 1/2 * A * c(w) * p *v^2 *t

Damit berechne ich dann einen Punkt in der Grafik, mit diesem dann den nächsten… usw.

Vielen Dank für eure Hilfe!
mfg

Moin,

spendier doch bitte eine Legende, was welche Buchstaben bedeuten.

Wenn ich A als Fläche interpretiere, irritiert mich, dass sie in x- und y-Achse gleich ist, Du hast aber über die Form des Körpers nichts gesagt.

v(y) = v(y0) - m*g*t - 1/2 * A * c(w) * p *v^2 *t

Wenn m = Masse, g = Erdbeschleunigung und t = Zeit ist, dann ist das Produkt m*g*t keine Geschwindigkeit!

Alles Andere habe ich mir jetzt nicht angesehen, da ich meinen eigenen Kram erledigen muss, sorry.

Gruß Volker

Ergänzung
Auf die Schnelle habe ich noch bei Tante Wiki reingeschaut:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ballistische_Kurve

etwas weiter unten findest Du Infos.

HTH Volker

Hallo,

auf den Körper wirkt die Kraft

\begin{eqnarray}
\vec{F}
&=& m:\vec{g} - \frac{1}{2} A:c_W:\rho:v^2:\frac{\vec{v}}{v}
\nonumber\
&=& m:\vec{g} - m:k:v:\vec{v}
\quad\quad\quad
\textnormal{mit}\quad k := \frac{1}{2 m} A:c_W:\rho
\nonumber
\end{eqnarray}

woraus seine Momentanbeschleunigung a nach Newton (F = m a) resultiert zu

\vec{a}
= \vec{g} - k:v:\vec{v}

Bei entsprechender Wahl des Koordinatensystems (kartesisch, x-Achse nach rechts, y-Achse nach oben) ist

\vec{g} = \left(\begin{array}{c} 0 \ -g \end{array}\right),
\quad
\vec{a} = \left(\begin{array}{c} a_x \ a_y \end{array}\right),
\quad
\vec{v} = \left(\begin{array}{c} v_x \ v_y \end{array}\right),
\quad
\vec{r} = \left(\begin{array}{c} x \ y \end{array}\right)

und es wird

\vec{a} = \left(\begin{array}{c} -k:v:v_x \ -g -k:v:v_y
\end{array}\right)
\quad\quad
(\textnormal{allgemein:}::\vec{a} = \vec{a}(\vec{r}, \vec{v}, t))

Mit diesem Know-How steht der Programmierung des numerischen Integrators nach dem Eulerschen Einschrittverfahren für den Luftwiderstandswurf nichts mehr im Weg (wobei nur die ersten beiden der folgenden Zeilen problemspezifisch sind):

\begin{eqnarray}
a_x &\leftarrow& -k:\sqrt{v_x^2 + v_y^2}:v_x
\nonumber\
a_y &\leftarrow& -g -k:\sqrt{v_x^2 + v_y^2}:v_y
\nonumber\
v_x &\leftarrow& v_x + a_x:dt
\nonumber\
v_y &\leftarrow& v_y + a_y:dt
\nonumber\
x &\leftarrow& x + v_x:dt
\nonumber\
y &\leftarrow& y + v_y:dt
\nonumber\
t &\leftarrow& t + dt
\nonumber
\end{eqnarray}

(„←“ bedeutet Variablenzuweisung) Du musst noch die Zeile(n) mit der Grafikausgabe („setze Punkt (x, y)“) ergänzen und dann nur noch alles in einer Schleife so oft iterieren, bis irgendeine Abbruchbedingung erfüllt ist, z. B. t = 5 s oder y = 0.

Vorher sind noch festzulegen:

• die Systemparameter k und g,
• die Anfangsbedingungen t, x, y, vx und vy, sowie
• den Zeitschritt dt.

Damit berechne ich dann einen Punkt in der Grafik, mit diesem
dann den nächsten… usw.

Genau :smile: Kommst Du damit klar?

Gruß
Martin

:wink: Ich hoffe ich kapiere zwar nich ganz alles aber ich probiere wohl mal :smile:
Vielen Dank!