Hallo!
Hallo!
Ich wollte mal alle Akademiker und Studenten fragen, was sie
bewogen hat, DAS zu studieren und nichts anderes?
also ich bin Physik-Studentin und warte nur noch darauf, dass mein Prof endlich meine Diplomarbeit korrigiert, dann bin ich fertig *freu*
Gegen Ende der Schulzeit hab ich mir überlegt, ob ich „was mit Sprachen“ oder „was Technisches“ machen soll, weil mir das beides am meisten Spass gemacht hat.
Nach einem kurzen Blick auf die Statistiken bzgl. Berufsaussichten hab ich mich dann recht schnell für „was Technisches“ entschieden… und weil ich fand (immer noch finde) dass Physik die geringstmögliche Willkür bzgl. Definitionssache und Auslegungssache hat, hab ich mich dann dafür entschieden.
Welche Faktoren habt ihr bei eurer Studienwahl mit einbezogen:
Durchschnitt
Notendurchschnitt in der Schule? naja irgendwie schon, weil mir immer alle gesagt haben, Physik ist wirklich schwierig… also wenn ich ein schlechtes Abi gehabt hätte, hätte ich es mir möglicherweise nicht zugetraut (alles im Konjunktiv)
Interesse
wichtig
Art: BA, FH, TU, Uni…
nicht so richtig wichtig…
in München wird Physik an der TU und an der Uni angeboten, und zu Studienbeginn hab ich mir irgendwie eingebildet, dass die TU da einen besseren Ruf hat… hm… ich weiß nicht, ob das wirklich der Fall ist. Allerdings wird Physik an der Uni wohl doch noch etwas mehr zu den Philosophischen Fakultäten gezählt , aber was dann im Studium wirklich passiert hängt vor allem von den Personen ab (dem Lehrkörper).
Geld
war ein Thema insofern als dass ich nicht einfach so in eine andere Stadt hätte gehen können (daheim wohnen ist halt immer noch am billigsten) … aber die kompletten Kosten (d.h. vor allem Einkommensausfall) des Studiums hab ich ziemlich stark unterschätzt! Man entwickelt sich zwischen 19 und 25 
Alter
war vielleicht insofern ein Thema als ich mein Abi mit „normalen“ 19 Jahren hatte (ein bayrisches 13-Jahre Abitur) und mich nicht genötigt sah, mir ein möglichst kurzes Studium rauszusuchen
Was hat euch mehr bewogen zu studieren? Das Interesse an etwas
oder das Studieren an sich?
Das Interesse … in der Schule wurde uns ständig gesagt „ja wenn ihr mehr wissen wollt, als im Lehrplan steht, dann ab an die Uni!“… und das Gefühl, dass es doch schon noch ein bisschen mehr Herausforderung geben sollte als im Leistungskurs 
„Studentenleben“ hatte ich an meiner Massenuni, noch dazu bei den Eltern wohnend, in dem Sinne eh kaum… habe aber eine Menge interessante Leute kennen gelernt, aber das hab ich vorher nicht geahnt.
Warum habt ihr keine Ausbildung gemacht? Gut, da gibt’s den
Spruch: „Ich hab Abi, was will ich mit einer Ausbildung“
genau 
bei mir kam noch dazu, dass ich locker unter den besten 10% in der Schule war (also ohne büffeln), und ich hab mir gedacht, das kann man doch sicher ausbauen… und Reisebürokauffrau fand ich nicht wirklich spannend.
Habt ihr eure Entscheidung bereut und evtl. später eine
Ausbildung begonnen?
Nein, noch nicht… Arbeitssuche steht mir aber noch bevor. Aber das wäre wirklich der einzige Grund, irgendwas zu bereuen (und angeblich sind ja unter Akademikern immer noch deutlich weniger arbeitslos als im Durchschnitt)
Ich beschäftige mich seit einige Zeit mit diesen Fragen, da es
ja immerhin 25% Abbrecher mit durchschnittlich 7,6 studierten
Semestern gibt!
ist wirklich unglaublich 
meiner Meinung liegt das aber vor allem am Geld (fehlende Perspektiven bei Abschluss: Nebenjob ist lukrativer; oder sowieso genug Geld vorhanden: reich geheiratet oder geerbt - so um die 25 rum ist das keine Seltenheit)
Ich freue mich auf eure Antworten.
ich hoffe, ich war ein bisschen behilflich!
schönen Abend,
evanovka