neulich bin ich mit einem Auto mit Tempomat gefahren und war ein wenig entaeuscht.
Das Tempomat hat den Nachteil dass es die Geschwindigkeit konstant haelt, d.h. wenn ich an einem Huegel fahre beschleunigt der Motor was natuerlich nicht gut fuer den Verbrauch ist und auch nicht praktisch da die Autos vor mir am Berg natuerlich langsamer werden. In einem vorherigen Auto hab ich einfach das Gaspedal festgebunden (mit einem stufenlosen Fahrradschalthebel) und konnte so mit konstanten Gasfuss fahren - kann man es bei einigen Autos mit Tempomat evtl. irgendwie einstellen dass es anstatt eines konstanten Tempos immer gleich viel Gas gibt?
Wozu soll das gut sein?
Die Anpassung an die anderen Fahrzeuge kriegst du nie hin, weil unterschiedliche Leistungen und unterschiedliche Fahreigenschaften eine Synchronisation über die Pedalstellung unmöglich machen.
Außerdem ist es absolut kontraproduktiv, am Berg oder bei Gegenwind einfach langsamer zu werden, die Anderen werden sich bedanken.
In einem vorherigen Auto hab ich einfach das Gaspedal festgebunden
Dazu sage ich jetzt mal lieber nichts!
Die Idee kann ja wirklich nur von Dir kommen?!
Aber stimmt, im hügeligen Gelände ist ein Tempomat oft unsinnig, da er nicht mitdenkt und daher anders Gas gibt, als es ein normal denkender Mensch machen würde.
Da hilft es nur, vor einer Steigung manuell mehr Gas zu geben, also quasi Schwung zu holen (sofern es der Verkehr bzw. die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zulassen). Und wenn man auf einen langsameren Wagen aufläuft, überholt man den entweder oder man tippt kurz mal das Kupplungs- oder Bremspedal an, um den Tempomat auszuschalten.
Das Tempomat hat den Nachteil dass es die Geschwindigkeit
konstant haelt,
Eigentlich ist das genau der VORTEIL und Zweck eines Tempomats.
d.h. wenn ich an einem Huegel fahre
beschleunigt der Motor was natuerlich nicht gut fuer den
Verbrauch ist und auch nicht praktisch da die Autos vor mir am
Berg natuerlich langsamer werden.
Bitte was? Wenn der vorher fahrende Fahrer pennt und den „Hügel“ nicht rechtzeitig durch mehr Gasgeben ausgleicht, oder wenn es schlechtes Verhältnis von Motorleistung zum Gewicht gibt kann das sicher mal vorkommen, aber die Regel ist das nicht. Und das ist auch gut so. Bin froh, dass ich solchen Blödsinn hier in der Gegend (und hier gibt’s wahrlich viele „Hügel“) in der Regel nicht erlebe. Das würde von mir als folgendes Fahrzeug garantiert mit einem netten Schallsignal quittiert werden (nicht unbedingt StVO- konform… ist mir bewußt).
Ich hab echt nichts dagegen, Sprit zu sparen. Das sollte aber nicht zur Behinderung des Verkehrsflusses führen. Und der bleibt bei konstanter Geschwindigkeit nun mal am flüssigsten.
In einem vorherigen Auto hab
ich einfach das Gaspedal festgebunden (mit einem stufenlosen
Fahrradschalthebel) und konnte so mit konstanten Gasfuss
fahren
Mal davon ab das das in meinen Augen extrem gefährlicher Blödsinn ist (nicht umsonst schalten Tempomaten bei Betätigung von Kupplung oder Bremse automatisch ab), was hat dir das gebracht? Bei einer Steigung bist du langsamer geworden, beim anschließenden Gefälle evtl. wesentlich zu schnell. Mal davon ab das das den Verkehrsfluss stört, zweifle ich doch an, dass du damit wirklich mehr Sprit sparst als mit konstanter Geschwindigkeit zu fahren.
kann man es bei einigen Autos mit Tempomat evtl.
irgendwie einstellen dass es anstatt eines konstanten Tempos
immer gleich viel Gas gibt?
Nicht das ich wüßte…macht auch keinen Sinn. Das Ding heißt schließlich „TEMPOmat“ und nicht „GASomat“
verstehe nicht dein Problem. Dazu gibt es doch Radar am Auto, der automatisch den Abstand hält. In Kombination mit dem Tempomaten ist das eine schöne Erfindung.
Und sicherer als dein Gaspedalfestbindelösung. Wie kommt man auf solche Ideen? Willst du den Darwin-Award 2012 gewinnen?
Ich hab echt nichts dagegen, Sprit zu sparen. Das sollte aber
nicht zur Behinderung des Verkehrsflusses führen. Und der
bleibt bei konstanter Geschwindigkeit nun mal am flüssigsten.
Das ist für mich aber kein Grund, mit Vollgas unnötig viel Kraftstoff zu vernichten, nur um nicht ein paar km/h langsamer zu werden. Denn letzteres lässt sich - wenn man nicht gerade mit viel zu hoher Kraftreserve durch die Lande fährt - oft nicht vermeiden.
Wobei ich mit meinem zugegeben mager motorisierten PKW i.d.R. die Möglichkeit habe, vor dem Hügel entsprechend Schwung zu holen. Das sieht z.B. mit einem Anhänger schon anders aus.
Am Berg langsamer werden …
das bekommen die hier in der Gegend auch ohne Tempomat hin .
Ich bin letztens mal mit einer Fahrgemeinschaft , 4 Personen und Tagesgepäck mit einem Ford Fusion mit 68 PS mitgefahren , der schaffte es dann mal eben auf der A3 zwischen Bad Camberg und Limburg , unter Einheimischen das Werschauer Loch genannt , oben mit knapp 90 unter Vollgas anzukommen .
Das Tempomat hat den Nachteil dass es die Geschwindigkeit
konstant haelt,
Also diesen Halbsatz muss ich erstmal in Ruhe sacken lassen.
d.h. wenn ich an einem Huegel fahre
beschleunigt der Motor was natuerlich nicht gut fuer den
Verbrauch ist
Je langsamer, desto geringer ist der Verbrauch - ganz grob gesagt. Richtig.
Warum willst du ausgerechnet am Berg langsam fahren?
Für den Verbrauch wäre es noch besser, auch in der Ebene langsamer zu fahren.
Wenn ich verbrauchsoptimierend fahren will, dann entscheide ich mich zuerst mal für die Geschwindigkeit, mit der ich fahren will.
Dann kann ich sagen:
OK, 110km/h will ich.
Mit Tempomat stellst du die ein und fährst sie konstant.
Oder du fährst ohne Tempomat in der Ebene 130km/h und am Berg 90km/h.
Nur ist das eben nicht sparsam.
Die höhere Geschwindigkeit in der Ebene, die zur Bergauffahrt dann nötig ist, kostet dich deutlich mehr als Bergauffahrt mit mehr Gas.
und auch nicht praktisch da die Autos vor mir am
Berg natuerlich langsamer werden.
Tja, solche Leute gibt es.
Manche können die GEschwindigkeit nicht halten, manche pennen halt.
In einem vorherigen Auto hab
ich einfach das Gaspedal festgebunden (mit einem stufenlosen
Fahrradschalthebel) und konnte so mit konstanten Gasfuss
fahren
Je langsamer, desto geringer ist der Verbrauch - ganz grob
gesagt. Richtig.
Warum willst du ausgerechnet am Berg langsam fahren?
Für den Verbrauch wäre es noch besser, auch in der Ebene
langsamer zu fahren.
Wenn ich Zeit habe und die Autobahn eh voll ist fahre ich eben ueberall langsam und bleibe einfach auf der rechten Spur hinter einem LKW - aber mit Tempomat (ohne Abstandsbegrenzer) geht das eben nicht weil dieser am Berg eben langsamer wird.
Wenn ich verbrauchsoptimierend fahren will, dann entscheide
ich mich zuerst mal für die Geschwindigkeit, mit der ich
fahren will.
Dann kann ich sagen:
OK, 110km/h will ich.
Mit Tempomat stellst du die ein und fährst sie konstant.
Oder du fährst ohne Tempomat in der Ebene 130km/h und am Berg
90km/h.
Nur ist das eben nicht sparsam.
Warum? Klar, braucht das Auto bei 130 mehr als bei 110 aber wenn ich auf der Ebene 110 fahre und am Berg 90 oder immer 110 (wofuer ich am Berg beschleunigen muss) dann sehe ich die zweite Option als deutlich sparsamer. So lange Berge fahre ich nicht, also so viel spaeter wuerde ich mit der ersten Option auch nicht ankommen.
In einem vorherigen Auto hab
ich einfach das Gaspedal festgebunden (mit einem stufenlosen
Fahrradschalthebel) und konnte so mit konstanten Gasfuss
fahren
Gefährlicher Unsinn!
Wieso soll das Gefaehrlich sein? Die Bremse ist viel staerker als der Motor, man kann jederzeit die Kupplung betaetigen und wenn es nicht ganz so schnell gehen muss hatte ich den „Gasomat“ auch schnell draussen.
Das Tempomat hat den Nachteil dass es die Geschwindigkeit
konstant haelt,
Was seine (von dir nicht verstandene) Aufgabe ist.
In einem vorherigen Auto hab
ich einfach das Gaspedal festgebunden (mit einem stufenlosen
Fahrradschalthebel)
Und wenn ich sowas lese, dann wäre ich geneigt die Rennleitung zur Unterbindung solch schwachsinniger Basteleien hinzuzuziehen.
kann man es bei einigen Autos mit Tempomat evtl.
irgendwie einstellen dass es anstatt eines konstanten Tempos
immer gleich viel Gas gibt?
Nein, weil das überhaupt keinen Sinn ergibt.
Anbetracht des hier gezeigten technischen Sachverstands und der erschreckenden Auffassung vom Straßenverkehr allgemein würde ich aber anraten, dich zukünftig nur noch allein auf dieser rennstrecke fahren zu lassen: http://i.auto-bild.de/ir_img/5/2/6/0/5/7/5ac4948931f…
Da gefährtedst du auch nichts und niemanden, wenn du das Gaspedal festtackerst.
Oder du fährst ohne Tempomat in der Ebene 130km/h und am Berg
90km/h.
Nur ist das eben nicht sparsam.
Warum? Klar, braucht das Auto bei 130 mehr als bei 110 aber
wenn ich auf der Ebene 110 fahre und am Berg 90 oder immer 110
(wofuer ich am Berg beschleunigen muss) dann sehe ich die
zweite Option als deutlich sparsamer.
Wenn du in der Ebene 110 und am Berg 90 fährst, dann kannst du genauso gut konstant z.B. 105 fahren (kommt auf den Anteil der Bergfahrten an). Du bist dann in selber Zeit am Ziel und hast weniger verbraucht.
So lange Berge fahre ich
nicht, also so viel spaeter wuerde ich mit der ersten Option
auch nicht ankommen.
Dann nutze das Mehr an Zeit für konstante, langsamere Fahrt.
naja, für mich ist ein „Hügel“ jetzt etwas, was eine leichte Steigung beinhaltet. Wenn Du, auch mit einem vergleichsweise mager motorisiertem Fahrzeug, Vollgas geben musst, dann ist’s für mich ein Berg und kein Hügel mehr.
Schon klar, dass man bei z.B. 12% Steigung auch mal was an Geschwindigkeit verliert (kommt vor allem gut beim MB 308D: 3,5t voll ausgenutzt und ~75 PS Saugdiesel BJ 1990 -> vmax = knapp 30 km/h bei erlaubten 70).
Ein paar km/h lassen sich oft nicht vermeiden. Wenn nicht genug Motorleistung, auch ok, kann man dann halt nicht ändern. Aber bei ausreichender Motorisierung mal eben >=10 km/h langsamer zu werden „nur“ um Sprit zu sparen ist für mich eindeutig unnötige Behinderung.