Hallo
Mir ist in Filmen und Berichten öfters aufgefallen, das im Ausland die Zimmertüren (oder auch Eingangstüren) mit anderen Türbändern aufgehängt sind. Mit meinem Wortschatz würde ich sagen, das es sich eher um Scharniere handelt.
Bei uns bekommt man beim kauf einer Tür die Beschläge gleich mit. Die jeweiligen Abstände sind wohl genormt und lassen sich fast überall in moderne Zargen einbauen.
Somit wird die Tür in die Zarge gehängt, wobei das Türband von einer Seite aus sichtbar bleibt.
Bei ausländischen Filmen und Dokus sehe die Bänder aber nur, wenn die Türen geöffnet sind. Sie befinden sich also innerlich im Rahmen. Ich kann mir dabei schlecht vorstellen, das die Türen auch hier nur eingehängt sind. Ich gehe also davon aus, das die Türbander mit Zarge und Tür verschraubt sind.
Nun zu meiner Fragen:
Aus welchen Gründen werden bei uns oder den anderen Nationen, andere Systeme zum bewegen der Tür verwendet und welche Technik ist dabei die bessere (oder modernere) ?
Gruß Nino
Hallo Nino,
ein Grund könnten die Dichtunge in den Rahmen und Türblättern sein.
Gruß Wolfgang
Hallo Nino
Der Grund für diese Differenz ist in der Geschichte zu suchen.
In bestimmten Gebieten, so auch bei uns, war es besser, feste Türen mit festen Angeln zum Selbstschutz einzubauen. Das hat sich auch in verminderter Form allgemein verbreitet.
Die in Deutschland verbreitete Türbefestigung wird immer noch Angel genannt, weil sie aus einem Winkelstück, der eigentlichen Angel und der Öse besteht.
Einfachere Türbefestigungen waren früher Lederbänder, an denen besonders die in südlicheren Ländern leichteren Türen befestigt wurden.
Aus diesen Lederbändern wurden dann die von Dir erwähnten metallischen Türbänder.
Speziell für den nordamerikanischen Raum sind dafür die Einflüsse der spanischen, niederländischen und französischen Einwanderer maßgeblich, in deren Heimatländern diese Türbefestigung üblich ist.
Die Passgenauigkeit dieser Türen ist auch miserabel, nur bei diesen Türen kann man mit Kreditkarten das Schloss öffnen.
Gruß
Rochus