Schrödingers Atommodell
Hi Roman
Demnächst schreiben wir ne klausur in der auch die erklärung
des wellenmechanischen Aommodells vorkommt, allerdings
verstehe ich kein bischen.
hm - bei „kein bißchen“ wird es dann wohl auch für eine „demnächst“-Klausur etwas knapp …
Das quantenmechanische Atommodell basiert auf Überlegungen von de Broglie und Heisenberg, bei denen klar wurde, daß Elektronen keine „Bahnen“ im klassischen Sinne haben können …
Schrödinger entwickelte daraufhin sein geniales Atommodell, bei dem der Bahnbegriff aufgegeben wurde und stattdessen zu jedem Elektronenzustand eine „Wahrscheinlichkeitsverteilung“ des Elektronenortes bestimmt werden konnte. Diese Verteilung findet man durch Lösung der Schrödingergleichung mit Hilfe von sog. Kugelfunktionen (die mit Kugeln allerdings wenig zu tun haben).
Wie lässt sich aus dem Periodensystem die Knotenfläche ablesen?
gar nicht. Aus dem Periodensystem kannst du aber zu einem Atom die Elektronenkonfiguration entnehmen, und zu einem bestimmten Elektron eines bestimmten Atoms dann die nötigen Parameter (n,l,m), die in die Kugelfunktionen eingehen …
Woher Weiß ich wann sich ein Elektron auf ner Kugelbahn oder Winkelbhn befindet?
Da gibt es weder Kugelbahnen noch Winkelbahnen - wo hast du das her??
Die Kugel funktionen haben allerdings Knoten und Knotenflächen usw.
Einige Elektronen (z.B. das s-Elektron) haben eine kugelsymmetrische Wahrscheinlichkeitsverteilung (vielleicht meintest du das?). Aber Bahnen gibt es im wellenmechanischen Modell nicht. Das ist ja gerade das Wesentliche daran.
Google mal ein bißchen mit „Atommodell“ + „Kugelfunktionen“, da gibts sicher auch etwas, das deinem Lernzustand konform ist …
Einen Überblick hast du z.B. hier:
http://home.germany.net/101-92989/atom/atom.htm
und zu den Kugelfunktionen gibts z.B. hier was (ziemlich unten)
http://www-eep.physik.hu-berlin.de/~hebbeker/lecture…
interessant ist auch:
http://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/mw1_ge/kap_2/b…
Gruß
Metapher