Frage zur Bewerbung

Guten Morgen,

also ich habe da mal eine Frage und zwar habe ich letztes Schuljahr ein Berufskolleg nach 7 Wöchiger Krankheit abgebrochen. Erst hatte ich Pfeifferisches Drüsenfieber und lag gute 4 Wochen im Bett davon 1 Woche im Krankenhaus. Dummerweise hab ich mich wohl schon zu gesund gefühlt und bin nach den 4 Wochen wieder in die Schule leider Gottes habe ich mir dann gleich eine Lungenentzündung eingefangen, da lag ich wieder 3 Wochen flach. In der Zeit wo ich gefehlt habe (Dezember+Januar) wurden sehr sehr viele Klassenarbeiten geschrieben und sogar 2 Zwischenprüfungen. Nach einem Gespäch mit meinem Klassenlehrer habe ich dann dummerweise beschlossen die Schule vorzeitig zu beenden. So mein Problem ist jetzt das das im Lebenslauf nicht gut aussieht. Da wäre es fast besser gewesen ich hätte die Schule mit schlechten Noten abgeschlossen.
Wie kann ich es denn machen, dass der Schulabbruch nicht so sehr ins negative fällt? Soll ich das ins Anschreiben bringen oder auf eine „Dritte Seite“ in der Bewerbungsmappe? Oder das einfach bei einem Vorstellungsgespräch „klären“ ? Aber wie hoch ist die Chance dass ich eingeladen werde? Als Beispiel ich habe dieses Jahr 250Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz geschrieben und ganze 3 Vorstellungsgespräche gehabt :frowning: Ok ich glaube daran ist auch die Tatsache schuld das ich eine 5 in Mathe habe. Aber wie dem auch sei ich hoffe es hat jemand Tipps für mich…

LG Giulia

Hallo Giulia,

indem du deine gesamte Energie auf den „dunklen Fleck“ in deinem Lebenslauf konzentrierst, entwickelt sich daraus vielleicht deine Angst? Diese macht dich im Bewerbungsgespräch vielleicht schwach und unsicher? Vielleicht wirkt es auf die Entscheider auch so, als wolltest du dich für alles rechtfertigen?

250 Bewerbungen erscheinen mir sehr viel. Das ist viel zu viel Energie, die du in Papier umsetzt. Vielleicht solltest du deine Strategie ändern?

Vielleicht hilft es dir auch schon, wenn du anfängst, dich auf deine Stärken zu besinnen und dich an diesen aufzurichten - Selbstwertgefühl zu entwickeln?

Herzliche Grüße
Sven Reinhardt

also ich habe da mal eine Frage und zwar habe ich letztes
Schuljahr ein Berufskolleg nach 7 Wöchiger Krankheit
abgebrochen. Erst hatte ich Pfeifferisches Drüsenfieber und
lag gute 4 Wochen im Bett davon 1 Woche im Krankenhaus.
Dummerweise hab ich mich wohl schon zu gesund gefühlt und bin
nach den 4 Wochen wieder in die Schule leider Gottes habe ich
mir dann gleich eine Lungenentzündung eingefangen, da lag ich
wieder 3 Wochen flach. In der Zeit wo ich gefehlt habe
(Dezember+Januar) wurden sehr sehr viele Klassenarbeiten
geschrieben und sogar 2 Zwischenprüfungen. Nach einem Gespäch
mit meinem Klassenlehrer habe ich dann dummerweise beschlossen
die Schule vorzeitig zu beenden. So mein Problem ist jetzt das
das im Lebenslauf nicht gut aussieht. Da wäre es fast besser
gewesen ich hätte die Schule mit schlechten Noten
abgeschlossen.
Wie kann ich es denn machen, dass der Schulabbruch nicht so
sehr ins negative fällt? Soll ich das ins Anschreiben bringen
oder auf eine „Dritte Seite“ in der Bewerbungsmappe? Oder das
einfach bei einem Vorstellungsgespräch „klären“ ? Aber wie
hoch ist die Chance dass ich eingeladen werde? Als Beispiel
ich habe dieses Jahr 250Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz
geschrieben und ganze 3 Vorstellungsgespräche gehabt :frowning: Ok
ich glaube daran ist auch die Tatsache schuld das ich eine 5
in Mathe habe. Aber wie dem auch sei ich hoffe es hat jemand
Tipps für mich…

LG Giulia

Hallo Giulia,

wie mein Vorredner schon sagte: 250 Bewerbungen erscheinen mir sehr viel zu sein, vor allem wenn jedes Werk individuell auf die Firma abgestimmt ist. Wenn Du magst, stell doch mal ein Anschreiben (samt Stellenangebot, so vorhanden) hier rein. Vielleicht kriegst Du dann noch ein paar Tips.

Und dann noch ne andere Frage: Die Schule hast Du ja im Februar aufgegeben - was tust Du denn derzeit?
Und siehst Du eine Chance, jetzt noch in die Schule weiter einzusteigen? Denn „ausgestiegen“ bist Du ja im Dezember, so dass Du jetzt eigentlich nahtlos weitermachen könntest. Meinst Du, dass das ginge?

Um aber Deine Frage zu beantworten: ich täte im Lebenslauf schreiben (Achtung: alle Daten zufällig gewählt)

Juni 2005: Realschulabschluss (Note so erwähnenswert)

September 2005 - Januar 2006: Besuch der Dingsda-Schule, krankheitshalber abgebrochen

seit Februar 2006: Job als Kassierin bei Aldi, intensive Jobsuche, Weltreise, Weiterbildung zur Diplom-was-auch-immer, Berufspraktikum bei Firma x, y und z.

Weiter täte ich das gar nicht erwähnen, einzig im Vorstellungsgespräch so Du danach gefragt wirst. Und dann auch nur mit der Kernaussage „und nun ist alles wieder gut und ich bin 100% gesund“

Zum Mathe-Fünfer: den wirst Du natürlich am elegantesten los, wenn Du einen „höherwertigen“ Abschluss machst. Wie gesagt, vielleicht ein Wiedereinstieg ins Berufskolleg? Oder ein „normales“ Gymnasium?

*wink*

Petzi