Frage zur Bildauflösung

Hallo

Ich hätte da mal wieder eine Frage, die vielleicht nicht wichtig ist, aber für mich sehr interessant.

Die verschiedensten Kameras prahlen mit ihr „X Millionen Pixeln“. In einem Prospekt gab es eine mit 12,5 Millionen. Jetzt Frage ich mich, wie hoch müßte die Pixelanzahl sein, bei einem realen Vergleich 1:1. Also Foto zum Original.

Das würde mich mal interessieren.

Gruß Nino

Die verschiedensten Kameras prahlen mit ihr „X Millionen
Pixeln“. In einem Prospekt gab es eine mit 12,5 Millionen.
Jetzt Frage ich mich, wie hoch müßte die Pixelanzahl sein, bei
einem realen Vergleich 1:1. Also Foto zum Original.

Wie hoch müsste die Pixelzahl im Vergleich zu was sein?
Ansonsten sagt die Pixelauflösung noch lange nichts darüber aus, wie viele Details das Bild enthält.
Negatives Beispiel sind hier die Superkompaktknipsen…die Miniobjektive liefern eh nicht genug Auflösung für die Minisensoren die so stark rauschen, dass manche Fotos eher Aquarellen gleichen. Da sind die 10 Megapixel dann eher eine Marketinggag, da Fotos einer 5 Megapixelkamera auf 10 Megapixel skaliert vermutlich genauso „gut“ und Detailreich aussehen.

Hallo

Wie hoch müsste die Pixelzahl im Vergleich zu was sein?

War meine Fragestellung so schlecht formuliert?

…bei einem realen Vergleich 1:1. Also Foto zum Original.

Also, eine weitere Erklärung: Wieviel Pixel benötigt eine Kamera, um alle Darstelleungspunkte eines realen Bildausschnitts, (in echt) eins zu eins darzustellen. Z.B. ein Baum auf der Wiese.

Die benötigte Kamerasoftware oder das Täuschen des Auges wird ausgeschlossen.

Gruß Nino

Hallo

Wie hoch müsste die Pixelzahl im Vergleich zu was sein?

War meine Fragestellung so schlecht formuliert?

Ja. Da fehlt nämlich irgendie was.

…bei einem realen Vergleich 1:1. Also Foto zum Original.

Also, eine weitere Erklärung: Wieviel Pixel benötigt eine
Kamera, um alle Darstelleungspunkte eines realen
Bildausschnitts, (in echt) eins zu eins darzustellen. Z.B. ein
Baum auf der Wiese.

Was sind für dich Darstellungspunkte?
Vielleicht bin ich nur dumm, aber ich weiß immer noch nicht genau, worauf du hinauswillst. Und dass mehr Pixel nicht unbedingt eine Merzahl von Informationen bedeuten, ist ja auch so ein Thema.

Also, eine weitere Erklärung: Wieviel Pixel benötigt eine
Kamera, um alle Darstelleungspunkte eines realen
Bildausschnitts, (in echt) eins zu eins darzustellen. Z.B. ein
Baum auf der Wiese.

So wie du fragst, gehört die Frage eher ins Brett Medizin oder Biologie :smile: Ein 10m hoher Baum 100m entfernt hat bei einem Menschen mit 100% korrigiertem Visus eine ganz bestimmte Auflösung - ich weiß sie nicht. Es gibt da eine Skala der Sehschärfe mit Linien, die man aus einer bestimmten Entfernung als getrennt erkennen muß etc. Ich glaube aber, daß kein Foto/Bildschirm die Welt so genau darstellen kann wie wir sie sehen. Unsere Auflösung ist enorm. (Ein Adler hätte allerdings um etliches mehr…)

Also frag mal im anderen Brett… Würde mich auch interessieren.

Gruß
d.

Hallo Nino,

Jetzt Frage ich mich, wie hoch müßte die Pixelanzahl sein, bei
einem realen Vergleich 1:1. Also Foto zum Original.

die Frage äßt sich so nicht beantworten!
Ein Blauwal 1:1 abzubilden dürfte eher problematisch werden.

Oder man geht den Weg der (theoretischen) Physik.
Dann müßte man mit Plankgrößen jonglieren und auch das ergibt eher größere Bilddateien.

Was Du wahrscheinlich meinst ist eine Auflösung, daß Du Abzüge von 18 X 24 oder mehr anfertigen lassen kannst, ohne in den Pixeln zu versaufen. Liege ich da richtig?!

Nebenbei.
Pixelanzahl ist noch nicht mal die halbe Miete.
Hast Du hundert Milliarden Pixel und eine miese Optik, hast Du gar nichts.
Hast Du ein zu kleinen Chip für all die vielen Pixel, rauscht es wie bekloppt.
Die Kombination aus schlechter Optik und deftigem Rauschen ist natürlich der Hit. Das gibt es erfahrungsgemäß in den Kameras die viele Pixel für kleines Geld verkaufen.

Gandalf

Hallo Nino
Theoretische Aufloesung eines Kb-Dias 40-60 Megapixel. Praktisch kommt es auf die Filmempfindlichkeit sowie auf die Qualitaet des Objetivs an. Einfaches Standard-Objektiv 10 MP (2700 DPI), Profi- oder Festbrennweiten-Objektiv 20 MP (4000 DPI). Mit einem Filmscanner, der die entsprechende Aufloesung hat, kannst Du es dann in den Computer bringen. Bevor hier jemand Aepfel mit Birnen im Medizinbrett vergleicht; das bezieht sich
auf das gleiche Motif/Bildausschnitt, das man mit der Digicam fotografieren wuerde. Siehe auch;
http://www.filmscanner.info/Aufloesung.html
http://www.filmscanner.info/NikonAufloesung.html
Hoffe, das hilft erstmal.
gruss Wolf

Moin Datafox

ich weiß sie nicht. Es gibt da eine Skala der
Sehschärfe mit Linien, die man aus einer bestimmten Entfernung
als getrennt erkennen muß etc.

Das Auflösungvermögen beim menschlichen Auge liegt unter guten Bedingungen etwas unter einer Winkelminute.
Du kannst also zwei Linien, die einen Millimeter auseinander liegen, noch aus 3-4 m Entfernung erkennen.
BTW, das ist übrigens der Grund, warum die chinesische Mauer, obwohl es manchaml behauptet wird, mit bloßem Auge aus der Erdumlaufbahn nicht gesehen werden kann, sie ist für das Auflösungsvermögen des menschlichen Auges zu schmal.

CU

Axel

Leider macht die Industrie …
… genau das, auf das der (unwissende) Konsument voll abfährt: immer mehr Pixel! Das der Chip noch immer nur fingernagelgroß ist und das Objektiv auch noch das gleiche wie beim Vorgängermodell, wird vergessen.

Eine gute Kompakte kann tolle 30x45-cm-Poster schaffen. Eine billige Kompakte guten Gewissens 20x30cm. Eine digitale Spiegelreflex mit entsprechenden guten Optiken auch 50x75cm. Das sind keine wissenschaftlichen Angaben, sondern soll als Orientierung aus der Praxis dienen (für die, die das gleich widerlegen möchten).

Mit einem 2800-dpi-Film-Scanner bekomme ich aus einem KB-Dia oder -Negativ eine Datei mit ca. 12 Mio. Pixel, die Datei ist durch den RGB-Modus so um die 35MB groß als Tiff. Von einem 100-ASA-Film sehe ich in dieser Datei schon extremes Filmkorn im Himmelsblau. Da ist Digital „ruhiger“ bei gleicher Auflösung. Detailzeichnung bei feinen Baumzweigen ist dagegen beim Film noch etwas besser.

Alles jenseits der 10 Mio Pixel ist in Kompakten mit Verlaub ein Blödsinn, solange ich nicht die Chip-Größe ändere. Mehr Pixel auf der gleichen Fläche bedeutet nämlich mehr Farbrauschen (fehlfarbige Pixelballungen). Die Hersteller versuchen, dies mit software-seitigen Bemühungen in den Griff zu bekommen, mit dem Effekt, dass es oft irgendwie „zuschmiert“, besonders bei Wiesengrün.

Bei der Kompakten sind 7 bis 8 Mio Pixel vernünftig, alles andere ist Marketing-Gag. Wie immer mehr PS beim Auto im Stau, d.h. wenn die anderen Bedingungen nicht passen, überhaupt nix helfen.

Beste Grüße, Artefakt

Ach komm
Na klar weißt du was er will…
Du willst Ihm nur auf subtile Weise klar machen, daß die Frage, so wie sie gestellt ist, Unsinn ist… Klugscheißer :smile: (ist nicht böse gemeint!!)

Grüße Rankin

Hallo

Das Auflösungvermögen beim menschlichen Auge liegt unter guten
Bedingungen etwas unter einer Winkelminute.
Du kannst also zwei Linien, die einen Millimeter auseinander
liegen, noch aus 3-4 m Entfernung erkennen.

Das ist doch schon mal ein Ansatzpunkt. Wie hoch müßte also die Auflösung sein (Mega-Pixel), damit das auf dem Bild erkennbar ist.

Gruß Nino

Hi

Vielleicht meint er es gar nicht so. Manchmal sieht man den Wald voller Bäume nicht. Oder er denkt viel zu kompliziert.

Gruß Nino

Hi

Die Erklärung mit dem Kleinbild Dia oder Negativ, ist auch ein Anhaltspunkt. Der Scanner fällt meiner Meinung nach gar nicht in betracht, da dieser nur von einer Vorlage die Pixel übernimmt. Da kann der Scanner eine Super-Auflösung haben, die nichts nützt, wenn die Vorlage eine geringere Auflösung hat.

Und da setzt meine Frage an. Wie Hoch müßte also die Auflösung sein, damit eine 1 zu 1 Abbildung entsteht. Das was das Auge sieht. Allerdings ohne das Auge auszutricksen. Das enspreche nicht der Natur.

Oder anders gesagt, wenn das Auge sich täuschen läßt, dürfte die Auflösung der Kamera dies nicht und alle Feinheiten sind sichtbar.

Gruß Nino

Sorry, wenn ich mich hier einmische, aber Deine Frage klingt in etwa so wie: Wie voll muss ich mein Glas einschenken, damit mir der Rotwein schmeckt?

Du erwartest eine Antwort auf eine Frage, die wie Du mehrfach schon mitbekommen hast entweder nicht klar gestellt ist oder so nicht beantwortet werden kann. Ein Versuch dieses dennoch zu tun kannst Du oben (Auflösevermögen menschliches Auge) nachlesen.

Du hängst Dich zu sehr an den Pixeln auf und willst wissen, wie viele nötig sind.

Also, das mit dem Auflösevermögen ist soweit geklärt, vielleicht noch als Anmerkung - aus einem Meter Entfernung kann du einen 3/10 mm Punkt noch erkennen.

Was willst Du jetzt wissen?
Wieviele Pixel muss ich auf einen Quadratmeter verteilen, damit ich sie aus einem Meter Entfernung noch unterscheiden kann? Wie groß soll ein Pixel sein? 3/10 mm oder sollen diese 3/10 mm wiederum aus 25 Fotozellen sprich Pixel zusammengesetzt sein? Oder willst Du doch lieber ein 10 x 15 cm Foto aus 40 cm Abstand betrachten? Vielleicht redest Du ja auch über ein 5 x 10 m großes Werbplakat, bei dem Du aus 100 m Entfernung glaubst ein gestochen schrafes Bild zu sehen?

Fragen über Fragen?

Also, wie voll machst Du Dein Glas?

Gruß Jürgen

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Tach Nino,

Oder anders gesagt, wenn das Auge sich täuschen läßt, dürfte
die Auflösung der Kamera dies nicht und alle Feinheiten sind
sichtbar.

entweder ich sethe auf dem Schlauch, oder Deine Frage ist verquert gestellt, denn ich kapier immer noch nicht, was Du möchtest.

Vielleicht das:
Versuch rauszukriegen, wie viele Lichtrezeptoren das Auge hat und das sollte die Auflösung der Kamera sein.
Das wäre aber aus mehreren Gründen eher sinnfrei, weil das Auge zum einen mehrere Sorten lichtempfindlicher Zellen hat, einmal zum Kontrastsehen und zum anderen zum Farbsehen, die zudem inhomogen verteilt sind. Im elben Fleck ist die Dichte sehr hoch, zum Rand hin immer weniger Dicht. Diese weniger dichten Zellen haben aber wiederum eine andere Wahrnehmung. Bewegungen können sie sehr gut wahrnehmen, statische Sachen kaum. Daher kann man das Flimmern eines Monitors aus dem Augenwinkel besser beurteilen als bei direktem Betrachten.

Zum guten SChluß ist das Auge ein absolut schlechtes optisches System, das alle Linsenfehler auf sich vereint.
Nur weil wir zwei Augen haben und einen sehr potenten Prozessor (vulgo Hirn) fält das nicht weiter auf.

Gandalf