Hallo!
Nachdem man ja Depression mittlerweile als „Volkskrankheit“ bezeichnet- das einem wirklich oft „begegnet“-- frage ich mich, ob man das nicht von JEDEM irgendwann mal sagen kann!??
Ich möchte nun mal einen extremes Botenstoff- Missverhältnis im Hirn mal ausschliessen, welches sicher medikamentös behandelt werden muss.
Aber davon mal abgesehen-- ist es nicht so, daß jeder Mensch in eine depressive Stimmung verfallen kann, wenn nur genug geschieht, was ein Mensch als negativ einordnet??
Wer schlechte Zeiten erlebt- wird dadurch belastet…wer belastet wird, kann oft schlechter schlafen, wird anders essen…und wird so auch schöne Dinge einfach anders betrachten!
Nehmen wir nur mal Liebeskummer-- ist der gross genug, wird man sich scher tun in dieser Trauer dann nen Sonnenaufgang zu geniessen!
Und wer lange genug in schlechten Zeiten hängt…und manchmal läuft das Leben eben auch so, daß eines zum nächsten kommt…-- wird doch zwnagsläufig dann länger in einer depressiven Stimmung rumlaufen!!
Mir kommt es so vor, als ob sehr schnell von Depression als Krankheit geredet wird-- aber bei vielen Menschen nur eine Phase vorliegt, in der er ZURECHT mit sich und seinem LEben vielleicht mal hadert- anfängt das Leben auch von anderen Seiten zu erleben ( wo ist ein ganzes Leben schon ohne Schicksalsschläge??)
Ist es also nicht normal, daß fast jeder Mensch mal in solchen Phasen steckt??- und ist es dann in Wirklichkeit gar keine Depression-- sondern nur eine schlechte Zeit, die maximal den Ausdruck „depressive Verstimmung“ verdient???
Kitty

Die Tatsache, dass es Mißbrauch gibt, schließt nicht aus, dass es wirklich schlimme Fälle gibt (wie Du ja auch selbst einräumst)