Frage zur Kostenübernahme wichtiger Behandlung

Hallo,
hat hier schon einmal jemand einen „Magen-Ballon“ eingesetzt bekommen, wenn ja - welche Erfahrungen hat er damit gemacht und
ganz wichtig:
Hat die gesetzliche Krankenkasse diese Kosten für die Einsetzung des Magen-Ballons VOLLSTÄNDIG oder teilweise oder überhaupt nicht übernommen - hier geht es um die BARMER? Wenn bei Antragstellung abgelehnt wurde, habt Ihr Widerspruch eingelegt - mit welcher Begründung.

Derjenige, für den ich frage ist bei 1,75 ca. 185 kg schwer und männlich.
Würde mich über Tipps, Ratschläge, Hilfen und Vorschläge sehr freuen.

Vielen Dank

Marie

Hallo Marie,

warum auch immer Du Dich für den Betreffenden erkundigst: Wurde denn bereits mit einem Arzt bzw. einer entsprechenden Klinik geklärt, dass die Maßnahme für DIESEN Menschen möglich ist und geeignet?

Zunächst muss also Dein Bekannter SELBST zu einem Arzt und/oder in eine Klinik - dort erfährt er auch, wie es mit der Kostenübernahme vor sich geht . . . (Das muss er allerdings selbst tun und W O L L E N - Du oder jemand anderes kann das nicht!).

Hallo,
danke für die Antwort.

warum auch immer Du Dich für den Betreffenden erkundigst

-weil ich mir größere Sorgen mache-

Wurde denn bereits mit einem Arzt bzw. einer entsprechenden
Klinik geklärt, dass die Maßnahme für DIESEN Menschen möglich
ist und geeignet?

-nein, der Termin steht nächste Woche an

dort erfährt er auch, wie es mit der

Kostenübernahme vor sich geht . . .

Hast du eine Ahnung, ob die Krankenkasse das (unter welchen Bedingungen) übernimmt?

Vielen Dank

Viele Grüße
Marie

Hallo Marie,

ich habe da noch was im Ohr, das ich kürzlich gehört oder gesehen habe.
Darum habe ich gegoogelt und bekam sofort diverse Treffer:

http://www.chirurgie-portal.de/chirurgie/plastische-…

Es ist also tatsächlich so, dass vor der Kostenübernahme der OP erst sämtliche herkömmlichen Abnehmversuche ohne Erfolg geblieben sein müssen.

Da Dein Bekannter sich möglicherweise selbst aufgegeben hat oder angesichts des Übergewichtes resigniert, wäre vielleicht auch eine psychologische Beratung/Therapie sinnvoll.

Angelika

Hallo Marie,

Hast du eine Ahnung, ob die Krankenkasse das (unter welchen
Bedingungen) übernimmt?

wenn es eine verlässliche Möglichkeit gäbe, das von außen zu beurteilen, würden die KK die nutzen, um Arztkosten zu sparen :wink:

Ob DIESE Methode Deinem Bekannten dauerhaft hilft, vermag auch im Vorfeld niemand zu sagen - er selbst (UND SONST NIEMAND - AUCH DU NICHT) hat es in der Hand, sein Leben so zu ändern, dass er noch einige Zeit unter uns weilt - andernfalls dürfte es bei seinem BMI (> 60!!!) kaum angenehm sein und vermutlich auch nicht mehr allzu lange halten . . .

Wie Angelika schreibt, gilt es vor Magenband, Magenballon, operativer Magenverkleinerung oder Magenbypass andere Ansätze der Gewichtsreduzierung zu versuchen. Deren Erfolg hängt natürlich von der Bereitschaft des Übergewichtigen ab, sein Leben (incl. Ernährung) zu ändern. Auch mit Magenband oder -ballon kann man weiter zunehmen . . .

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Hallo,
vielen Dank für die Antwort und den Link.

Viele Grüße
Marie

Hallo,
danke für die Antwort. Dafür ein Sternchen.

Ganz kurz zur Erklärung: Das Übergewicht entstand durch eine Geschwulst an der Hirnanhangdrüse -längere Geschichte-, dies ist lange behandelt worden und derzeit auf dem Weg der Besserung. Das Übergewicht bleibt aber trotzdem, vieles versucht: Reha, Weight Watchers, Null-Diät, alle erdenklichen Diät-Methoden, Sport-Studio MIT Personal-Trainer, Nordic-Walking, Schwimmen (wurde wegen der Gelenk-Schonung empfohlen) Aqua-Jogging usw.
Half aber alles nicht, weil die Geschwulst noch aktiv war.
Jetzt könnte es evtl. in einem günstigen Verlauf sein, so dass man versuchen könnte, dass er abnimmt - Also, alles nicht ssoo einfach - und ssoo ein Übergewicht kommt nicht immer nur vom (fr)essen - sondern kann manchmal wirklich schwere Ursachen haben - leider.
Aber man kann nun positiver in die Zukunft schauen.

Ob DIESE Methode Deinem Bekannten dauerhaft hilft, vermag auch
im Vorfeld niemand zu sagen - er selbst (UND SONST NIEMAND -
AUCH DU NICHT) hat es in der Hand, sein Leben so zu ändern,
dass er noch einige Zeit unter uns weilt - andernfalls dürfte
es bei seinem BMI (> 60!!!) kaum angenehm sein und vermutlich
auch nicht mehr allzu lange halten . . .

DAS ist der Grund, weshalb ich mir (und nicht nur ich) mir Sorgen mache.

Vielen Dank nochmals

Grüße
Marie

Hallo Marie - noch Mal

Ganz kurz zur Erklärung: Das Übergewicht entstand durch eine
Geschwulst an der Hirnanhangdrüse -längere Geschichte-, dies
ist lange behandelt worden und derzeit auf dem Weg der
Besserung. Das Übergewicht bleibt aber trotzdem, vieles
versucht: Reha, Weight Watchers, Null-Diät, alle erdenklichen
Diät-Methoden, Sport-Studio MIT Personal-Trainer,
Nordic-Walking, Schwimmen (wurde wegen der Gelenk-Schonung
empfohlen) Aqua-Jogging usw.
Half aber alles nicht, weil die Geschwulst noch aktiv war.
Jetzt könnte es evtl. in einem günstigen Verlauf sein, so dass
man versuchen könnte, dass er abnimmt - Also, alles nicht ssoo
einfach - und ssoo ein Übergewicht kommt nicht immer nur vom
(fr)essen - sondern kann manchmal wirklich schwere Ursachen
haben - leider.

das klingt alles sehr dramatisch, aber solange die Ursache nicht beseitigt ist, wäre es (so wie ich Deinen Text verstehe) ein Kampf gegen Windmühlen, weil der Defekt Abnehmen verhindert und ggf. sogar weitere Gewichtszunahme bedingt . . . ?!

Wie genau wirkt die Erkrankung? Isst Dein Bekannter normal (viel) und lagert das Fett ein oder muss er infolge der Erkrankung permanent essen (und ggf. gesüßtes Zeugs trinken)? Isst er außergewöhnlich viel Fettes oder Süßes bzw. trinkt viel kalorienreiche Getränke oder gar Alkohol?

Aber man kann nun positiver in die Zukunft schauen.

Okay - dann hätten also (zumindest) einige der bisher erfolglosen Maßnahmen jetzt Aussicht auf Erfolg?! Wobei man m. E. Diäten, Weight Watchers udgl. bei derartiger Erkrankung ausklammern sollte.

Ich fürchte, dass Dein Bekannter nur dann was an seiner Situation ändern kann, wenn er (radikal) seine Ess- und ggf. Trinkgewohnheiten und letztlich seine gesamte Lebensführung ändert. Dafür gibt es (u. a. als Voraussetzung für operative Eingriffe) sog. Multimodale Programme (z. B. Doc Weight http://www.bdem.de/index.php?page=13).

In Bremen wird in Kürze ein Kurs beginnen . . .

Aufgrund des extremen Übergewichtes ist bei Deinem bekannten m. E. das Risiko für Experimente viel zu hoch - was gemacht wird, sollte unter ärztlicher Aufsicht und professioneller Begleitung erfolgen.

Hallo,
nochmals danke.

das klingt alles sehr dramatisch,

ja - ist/war es auch…

aber solange die Ursache

nicht beseitigt ist, wäre es (so wie ich Deinen Text verstehe)
ein Kampf gegen Windmühlen, weil der Defekt Abnehmen
verhindert und ggf. sogar weitere Gewichtszunahme bedingt . .
. ?!

Man hofft, dass es derzeit „im Griff“ ist…

Wie genau wirkt die Erkrankung?

Das wäre wieder eine SEHR lange Geschichte, ganz ganz kurze Fassung, beginnende Gewichtszunahme in extremer Form, die durch keine Essenseinnahme gerechtfertigt sein konnte, dass übliche von Arzt zu Arzt -einige dieser Ärzte schauten nicht mal richtig und erklärten: DAS ist eine Willenssache, FDH und Sport, haben auch nichts untersucht usw.

Erst nachdem man erfolglos auch drei Unikliniken besucht hatte, fand man einen niedergelassenen Endokrinologen (bei man auf vielen Umwegen gelandet ist…), der sofort diesen Verdacht äußerte und entsprechende Untersuchungen veranlaßte…
Dabei kam es dann zum Ergebnis: Adenom an der Hypophyse, dieses Adenom hat wohl (bitte frag mich nicht nach der genauen Diagnoseformulierung) irgendwie auf die Hirnanhangdrüse so umklammernd eingewirkt, dass die Diagnose dann endlich gestellt wurde und u. a. das Übergewicht daraus resultierte, aber auch z. B. sehr große hormonelle Probleme… und vieles mehr…

Isst Dein Bekannter normal

(viel)

ja - er ißt ganz normale Portionen - meistens sogar noch viel weniger als z. B. ich selber…

und lagert das Fett ein oder muss er infolge der

Erkrankung permanent essen (und ggf. gesüßtes Zeugs trinken)?

NEIN er ißt nicht permanent und trinkt süßes Zeugs

Dieser Endokrinologe hat auch das untersucht indem man ihm irgendwie was (ich glaube zuckerhaltiges und medizinisch hergestelltes) zu trinken gab und das über mehrere Stunden / Tage kontrolliert wurde WIE das vom Körper verarbeitet wurde -glaube ich.

Isst er außergewöhnlich viel Fettes oder Süßes bzw. trinkt
viel kalorienreiche Getränke oder gar Alkohol?

Alles NEIN

Okay - dann hätten also (zumindest) einige der bisher
erfolglosen Maßnahmen jetzt Aussicht auf Erfolg?! Wobei man m.
E. Diäten, Weight Watchers udgl. bei derartiger Erkrankung
ausklammern sollte.

Ja - im nachhinein hast DU natürlich Recht - aber man wußte DAS ja alles nicht und hat also ALLE Methoden zum abnehmen ausprobiert die es auch nur irgendwie gab = extreme und weniger extreme und nichts führte zu einem wirklichen Erfolg…

sog. Multimodale Programme (z. B. Doc Weight

http://www.bdem.de/index.php?page=13).

Ja auch sowas hat er schon durch, wie gesagt auch in der Reha…
Auch so unter Aufsicht des Arztes usw.
Auch Ernährungsberatung.

Aufgrund des extremen Übergewichtes ist bei Deinem bekannten
m. E. das Risiko für Experimente viel zu hoch -

stimmt wohl…

was gemacht

wird, sollte unter ärztlicher Aufsicht und professioneller
Begleitung erfolgen.

Ja - DAS sehe ich auch unbedingt so!

Vielen lieben Dank für Deine tollen Bemühungen.

Grüße
Marie