Hallo,
nochmals danke.
das klingt alles sehr dramatisch,
ja - ist/war es auch…
aber solange die Ursache
nicht beseitigt ist, wäre es (so wie ich Deinen Text verstehe)
ein Kampf gegen Windmühlen, weil der Defekt Abnehmen
verhindert und ggf. sogar weitere Gewichtszunahme bedingt . .
. ?!
Man hofft, dass es derzeit „im Griff“ ist…
Wie genau wirkt die Erkrankung?
Das wäre wieder eine SEHR lange Geschichte, ganz ganz kurze Fassung, beginnende Gewichtszunahme in extremer Form, die durch keine Essenseinnahme gerechtfertigt sein konnte, dass übliche von Arzt zu Arzt -einige dieser Ärzte schauten nicht mal richtig und erklärten: DAS ist eine Willenssache, FDH und Sport, haben auch nichts untersucht usw.
Erst nachdem man erfolglos auch drei Unikliniken besucht hatte, fand man einen niedergelassenen Endokrinologen (bei man auf vielen Umwegen gelandet ist…), der sofort diesen Verdacht äußerte und entsprechende Untersuchungen veranlaßte…
Dabei kam es dann zum Ergebnis: Adenom an der Hypophyse, dieses Adenom hat wohl (bitte frag mich nicht nach der genauen Diagnoseformulierung) irgendwie auf die Hirnanhangdrüse so umklammernd eingewirkt, dass die Diagnose dann endlich gestellt wurde und u. a. das Übergewicht daraus resultierte, aber auch z. B. sehr große hormonelle Probleme… und vieles mehr…
Isst Dein Bekannter normal
(viel)
ja - er ißt ganz normale Portionen - meistens sogar noch viel weniger als z. B. ich selber…
und lagert das Fett ein oder muss er infolge der
Erkrankung permanent essen (und ggf. gesüßtes Zeugs trinken)?
NEIN er ißt nicht permanent und trinkt süßes Zeugs
Dieser Endokrinologe hat auch das untersucht indem man ihm irgendwie was (ich glaube zuckerhaltiges und medizinisch hergestelltes) zu trinken gab und das über mehrere Stunden / Tage kontrolliert wurde WIE das vom Körper verarbeitet wurde -glaube ich.
Isst er außergewöhnlich viel Fettes oder Süßes bzw. trinkt
viel kalorienreiche Getränke oder gar Alkohol?
Alles NEIN
Okay - dann hätten also (zumindest) einige der bisher
erfolglosen Maßnahmen jetzt Aussicht auf Erfolg?! Wobei man m.
E. Diäten, Weight Watchers udgl. bei derartiger Erkrankung
ausklammern sollte.
Ja - im nachhinein hast DU natürlich Recht - aber man wußte DAS ja alles nicht und hat also ALLE Methoden zum abnehmen ausprobiert die es auch nur irgendwie gab = extreme und weniger extreme und nichts führte zu einem wirklichen Erfolg…
sog. Multimodale Programme (z. B. Doc Weight
http://www.bdem.de/index.php?page=13).
Ja auch sowas hat er schon durch, wie gesagt auch in der Reha…
Auch so unter Aufsicht des Arztes usw.
Auch Ernährungsberatung.
Aufgrund des extremen Übergewichtes ist bei Deinem bekannten
m. E. das Risiko für Experimente viel zu hoch -
stimmt wohl…
was gemacht
wird, sollte unter ärztlicher Aufsicht und professioneller
Begleitung erfolgen.
Ja - DAS sehe ich auch unbedingt so!
Vielen lieben Dank für Deine tollen Bemühungen.
Grüße
Marie