Hallo, guten Tag,
im Rahmen meines Studiums muss ich mich mit einer Fragestellung innerhalb der Semantik auseinandersetzen. Ich habe 2 Fragen:
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Kann mir jemand sagen, was genau „die Sprachtheorie“ ist? Wer sind die wichtigsten Vertreter dieser Theorie? Chomsky? Karl Bühler?
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Welche Rolle spielt die Anzahl der generalisierten Rollen in der Semantik?
Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand von Euch weiterhelfen könnte! Ich kann wirklich jeden noch so kleinen Rat gebrauchen! Danke!!!
hi,
im Rahmen meines Studiums muss ich mich mit einer
Fragestellung innerhalb der Semantik auseinandersetzen. Ich
habe 2 Fragen:
- Kann mir jemand sagen, was genau „die Sprachtheorie“ ist?
Wer sind die wichtigsten Vertreter dieser Theorie? Chomsky?
Karl Bühler?
„die sprachtheorie“ gibt es nicht. es gibt innerhalb der sprachwissenschaft / linguistik zahlreiche, sich z.t. widersprechende ansätze.
chomsky und bühler sind sicher wichtige leute. de saussure, tesniere, sapir fallen mir spontan noch ein neben vielen aus der 2. reihe.
- Welche Rolle spielt die Anzahl der generalisierten Rollen
in der Semantik?
ich kann mit dem ausdruck „generalisierte rollen“ nix anfangen. meinst du „semantische rollen“ / „tiefenkasus“ oder dgl.?
m.
ich kann mit dem ausdruck „generalisierte rollen“ nix
anfangen. meinst du „semantische rollen“ / „tiefenkasus“ oder
dgl.?
Hallo,
erst mal vielen Dank für deine Hilfe! Mit „generalisierten Rollen“ meine ich semantische Rollen, wie z. B. Agens, Patiens etc.
Die Anzahl der Rollen muss irgendwie wichtig sein, denn zwei Rollen sollen aus sprachtheoretischer Sicht „besser“ sein als drei Rollen. Diese Tatsache soll ich untersuchen.
Ein Tipp, den ich noch bekommen habe: Ab drei Rollen beginnt „die Unendlichkeit“. - Weiß ich aber leider auch noch nichts mitanzufangen.
Viele Grüße
hi,
erst mal vielen Dank für deine Hilfe! Mit „generalisierten
Rollen“ meine ich semantische Rollen, wie z. B. Agens, Patiens
etc.
Die Anzahl der Rollen muss irgendwie wichtig sein, denn zwei
Rollen sollen aus sprachtheoretischer Sicht „besser“ sein als
drei Rollen. Diese Tatsache soll ich untersuchen.
Ein Tipp, den ich noch bekommen habe: Ab drei Rollen beginnt
„die Unendlichkeit“. - Weiß ich aber leider auch noch nichts
mitanzufangen.
naja …
die semantischen rollen sind nicht so klar und unumstritten definiert wie auf der syntaktischen seite die satzglieder (obwohls auch dort noch keineswegs einheitliche begriffsbildung gibt). das liegt daran, dass man mit semantischen elementen nicht so operationalisierbare verfahren gestalten kann wie mit syntaktischen elementen.
so allmählich kristallisiert sich aber schon eine relativ sichere liste semantischer rollen (und entsprechender definitionen) heraus; was z.b. in der wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Semantische_Rolle) steht, dürfte ziemlich unumstritten sein.
„Ab drei Rollen beginnt die Unendlichkeit“: gemeint sein dürfte, dass agens und patiens wahrscheinlich die beiden am besten beschriebenen und einheitlich definierten sind während aber der dritten rolle bereits die vielfalt der definitionen einsetzt … also die „unendlichkeit“. ist ein grammatisches bonmot, nicht mehr. nicht dumm, aber auch nicht wörtlich wahr.
hth
m.
Lieber Michael,
ich danke dir vielmals für deine Antwort! Ich werde nun versuchen, alles „in eine Reihenfolge“ zu bekommen… Kann sein, dass ich deine Hilfe in den kommenden Tagen noch einmal benötigen werde. 
Also, noch einmal DANKE!!!
die semantischen rollen sind nicht so klar und unumstritten
definiert wie auf der syntaktischen seite die satzglieder
(obwohls auch dort noch keineswegs einheitliche
begriffsbildung gibt). das liegt daran, dass man mit
semantischen elementen nicht so operationalisierbare verfahren
gestalten kann wie mit syntaktischen elementen.
Hallo,
was genau meinst du mit „operationalisierbaren Verfahren“ (innerhalb der Syntax)? Zum Beispiel die klare Einteilung in topologische Felder wie Mittelfeld etc oder eher die Bestimmung von Satzgliedern wie Subjekt, Objekt etc?
Was genau zählt zu diesen Verfahren?
Dankeschön für deine Antwort!