Frage zur Unfallversicherung

Hallo liebe Wissende,

just zum Jahresende habe ich da mal eine Frage zu einer Unfallversicherung:
Angenommen jemand hat da schon ewig eine Unfallversicherung laufen und hat jetzt zum Jahresende eine „Dynamisierung“ bekommen - der Beitrag steigt um 5%, so wie das schon seit Ewigkeiten jedes Jahr abläuft.
Dieser jemand hat wenig Ahnung vom Versicherungsgeschäft, bekommt aber mehr ein ungutes Gefühl, da er gehört hat, daß es Versicherungen mit gleichen Leistungen schon ab einem Drittel seines Betrages gibt.

Angenommen er möchte aus diesem Vertrag raus. Kann er das ab heute noch bis Jahresende, trotz 3monatiger Kündigungsfrist?
Und was müsste er tun damit die Beiträge der gesamten Laufzeit am besten genutzt werden und nicht verloren gehen?
Übertragung des Vertrages?
Er sorgt sich nähmlich darum, weil nach einer Anfrage beim Versicherer nach einer „Aktualisierung“ dieses alten Vertrages eigentlich nur eine Beitragserhöhung mit gesunkenen Leistungen dabei herauskam.

Danke für Eure Hilfe im Voraus.

Beste Grüsse
Christoph

Hallo

Dieser jemand hat wenig Ahnung vom Versicherungsgeschäft,
bekommt aber mehr ein ungutes Gefühl, da er gehört hat, :daß es
Versicherungen mit gleichen Leistungen schon ab einem :smiley:rittel
seines Betrages gibt.

Von wem hat er das gehört? Hat er die Leistungen verglichen?

Angenommen er möchte aus diesem Vertrag raus. Kann er das :ab
heute noch bis Jahresende, trotz 3monatiger :Kündigungsfrist?

Nein!

Und was müsste er tun damit die Beiträge der gesamten :Laufzeit
am besten genutzt werden und nicht verloren gehen?

Mit einer „normalen“ Unfallversicherung kann man da nix tun. Die UV ist eine Risikoversicherung bei der es keine Rückvergütung gibt. In Einzelfällen ist das natürlich anders (Beispiel UPR)

Übertragung des Vertrages?

Geht nicht bei einer Unfallversicherung, auch nicht wenn es eine „kapitalbildende“ ist.

Er sorgt sich nähmlich darum, weil nach einer Anfrage beim
Versicherer nach einer „Aktualisierung“ dieses alten :Vertrages
eigentlich nur eine Beitragserhöhung mit gesunkenen :Leistungen
dabei herauskam.

Versteh ich nicht… Wieso soll bei gleicher oder weniger Leistung der Beitrag steigen?

Versicherungen sind definitiv Vertrauenssache. Wenn kein Vertrauen in den Versicherer mehr existier (oder noch nie existiert hat) sollte man sich fragen, wieso man damals den Abschluss gemacht hat.

Wenn meine Kunden bei mir anfragen finden wir meist eine Lösung die für beide Seiten zufriedenstellend ist. Oft sogar mit weniger Beitrag für mehr Leistung!

Bei weiteren Fragen einfach fragen.

Grüße

Lars

Grundsätzliches

Eine Unfallversicherung ist keine Versicherung alle erster Priorität. Viel wichtiger ist eine Berufsunfähigkeitsversicerung, die zahlt bei Berufsunfähigkei /Invalidität in jedem Fall und nicht nur bei Unfällen.

Experten meinen bei der Unfallversicherung sind die meisten Zusätze wie Rente u.ä. überflüssig. Eine Hohe Einmalsumme in Höhe von 6 Jahresgehältern ist ausreichend und wird empfohlen. Ohne unnötige Zusätze ist die Unfallversicherung sehr günstig zu haben, schon ab ca. 50 € im Jahr p.P. …

Also Unfallversicherung absprecken und ggf. günhstigen Anbiete suchen. — Und sich über eine Berufsunfähigkeisversicherung informieren… http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test…

'Gruß

Eine Hohe Einmalsumme in
Höhe von 6 Jahresgehältern ist ausreichend und wird empfohlen.
Ohne unnötige Zusätze ist die Unfallversicherung sehr günstig
zu haben, schon ab ca. 50 € im Jahr p.P. …

Hallo,

schon geil, wie du bei diesen Vorgaben zu einem Ergebnis kommst!

Gruß
tycoon

… das Ergebnis ist so genau wie die Vorgaben… was sonst…

Nehmen wir mal ein Beispiel an: !!!Progression-Staffelungen mal weggelassen!!!

!.
Vollinv. 500.000€ / ohne Unfall-Rente /
würde bei 100% Invalidität Gesamt= 500.000 € bekommen

Vollinv. 300.000 / mit Unfall-Rente 600 € ; ab 90% Invalidität 1200 € /

würde bei 100% Invalidität 300.000 € und (vielleicht) 20 Jahre
Unfall-Rente = 288.000 € bekommen
Gesamt= 588.000 € !!

Da lohnt sich eine angenehme Grundsumme mit Unfall-Rente und ist die bessere Lösung ! Ist aber natürlich alles abhängig vom Kunden :wink:

tja das stimmt schon…

es gibt immer Umstände, unter denen ein bestimmter Schutz besser wäre. So ist das mit den Versicherungen, wenn nix passiert praucht man die nicht und wenn man vom Blitz getroffen wurde hätte man dies besser vorher versichert.

Deshalb ist es Sinnvoll mal zu schauen, was statistisch gesehen so am häufigsten passiert, man kann ja nicht alles absichern…

Nur 3 % aller Invaliditätsfalle haben die Ursache in Unfällen
und im Schnitt werden Invaliditätsrenten auf Grund von nur 3 Jahre bezahlt. … dafür meine ich, ist die Rente etwas teuer.

Hallo,

erstmal danke für die Antwort. Zu den Fragen…

Von wem hat er das gehört? Hat er die Leistungen verglichen?

von mehreren Seiten gehört. Im Internet gelesen, ein Versicherungsmakler hat das zu den konkreten Zahlen gesagt, auch hier im Thread …Ruhestandsplaner sagt es auch.
Ja, die Vergleiche fanden mit konkreten Zahlen statt. (ausser hier)

Kurze Zwischenfrage:
Was bedeutet „(Beispiel UPR)“?

Versteh ich nicht… Wieso soll bei gleicher oder weniger Leistung der Beitrag steigen?

Mir wurde ein neuer Vertrag angeboten, der den alten ersetzen sollte.

Zum Vertrauen: Abgeschlossen hat diesen Vertrag ursprünglich ein Elternteil.

Grüsse
Christoph