Fragen aus einem Intelligenztest

Hallo,

habe hier diesen Intelligenztest der SZ gemacht:
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/spiele/perste…

Bei 2 Fragen ist mir die Lösung nicht klar bzw. fällt mir ad hoc nicht ein.

Auf einer Party stößt jeder mit jedem an. Die Gläser klingen 28 Mal. Wie viele Gäste sind, einschließlich Gastgeber, anwesend?
Die richtige Antwort sind 8.
Ich bin allerdings auf 7 gekommen.
(1+2+3+4+5+6+7=28)
Kann mir bitte jemand erklären wie man auf 8 kommt?

Und nun die wirklich schwere Frage:

Monique kauft im Souvenir-Shop einen kleinen Eiffelturm, er wiegt 35 Gramm. Jacqueline kauft ein doppelt so hohes Modell, wie viel wiegt es?
Die richtige Antwort sind 280 Gramm.
Wie kommt man bitte darauf?

Ich bedanke mich für eure Hilfe.

Gruß

Thomas

Hallo,

Auf einer Party stößt jeder mit jedem an. Die Gläser klingen
28 Mal. Wie viele Gäste sind, einschließlich Gastgeber,
anwesend?
Die richtige Antwort sind 8.
Ich bin allerdings auf 7 gekommen.
(1+2+3+4+5+6+7=28)
Kann mir bitte jemand erklären wie man auf 8 kommt?

Wer soll denn mit 7 Personen anstossen, wenn nur 7 anwesend sind?

Monique kauft im Souvenir-Shop einen kleinen Eiffelturm, er
wiegt 35 Gramm. Jacqueline kauft ein doppelt so hohes Modell,
wie viel wiegt es?
Die richtige Antwort sind 280 Gramm.
Wie kommt man bitte darauf?

Die Masse ist Dichte mal Volumen. Die Dichte bleibt konstant, und das Volumen skaliert wie Länge hoch drei. Wenn das Modell maßstabsgetreu bleiben soll, verdoppelt sich nicht nur Höhe, sondern auch Breite und Länge => um einen Faktor 8 schwerer.

Grüße,
Moritz

Hallo Moritz,

danke für deine Antwort.

Was genau meinst du damit?

Wer soll denn mit 7 Personen anstossen, wenn nur 7 anwesend sind?

Und könntest du mir bitte bei der anderen Aufgabe mal vorrechnen, wie man auf den Faktor 8 kommt?
Finde das sehr abstrakt.

Vielen Dank!

Gruß

Thomas

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Was genau meinst du damit?

Wer soll denn mit 7 Personen anstossen, wenn nur 7 anwesend sind?

wenn 8 leute anwesend sind, dann kann jeder von ihnen mit höchstens 7 anstoßen, weil man mit sich selbst ja nicht anstößt.

Und könntest du mir bitte bei der anderen Aufgabe mal
vorrechnen, wie man auf den Faktor 8 kommt?
Finde das sehr abstrakt.

wir haben ein modell mit 35 gramm sowie ein doppelt so hohes modell.

das doppelt so hohe modell ist allerdings auch doppelt so breit und doppelt so tief. damit ist es insgesamt 35*2*2*2=280g schwer.

Hi,

man kann zwar auch mit sich selbst anstoßen, aber das könnte komische Blicke auf einen ziehen…

Mal dir am besten mal acht Punkte nebeneinander auf. Jeder Punkt steht dabei natürlich für einen Gast. Und für jedes Anstoßen verbindest du jetzt jeden Punkt mit jedem anderen.
Fang beim ersten Gast an:
Damit er mit jedem anstößt, brauchst du 7 Striche.
Weiter zum zweiten:
Mit dem ersten hat er schon angestoßen (der Verbindungsstrich ist ja schon da), also brauchst du nur noch 6 Striche.
Zum Dritten:
Hier brauchst du nur noch 5 Striche…

Wenn du jetzt eine Regelmäßigkeit erkennst nenn ich dich Meister :smile:

Addiert sollten es natürlich 28 Striche sein.

Eine geschlossene Formel für dieses Problem ist glaube ich (n²-n)/2
wenn n die Anzahl der Gäste ist!

Grüße
VAST

Hallo Thomas,

Und könntest du mir bitte bei der anderen Aufgabe mal
vorrechnen, wie man auf den Faktor 8 kommt?

es wurde eigentlich schon alles richtig gesagt.
VAST hat Dir sogar die Formel genannt.
Wie kommt diese zustande ? (fragst Du Dich vielleicht)
Es sind n Personen.
Jede stößt mit (n-1) Personen an.
Da aber an einem Anstoß 2 Personen beteiligt sind
erledigt sich so „eine“ Aktion für 2 Personen.
Aus dieser verbalen Erläuterung dann die Formel:
Anzahl Anstöße=n*(n-1)/2 oder auch (n^2-n)/2.
Gruß VIKTOR

Hallo VAST,

danke für deine Antwort!

Jetzt ist mir das klar!
Bei 8 Leuten kann man nur mit 7 Leuten anstossen.
Dann mit 6, dann mit 5 usw.
Mein Fehler war, dass ich mit 1 angefangen habe und nicht bei n-1.
Somit war die Reihenfolge verkehrt.
Die Formel ist auch richtig.
Wenn man jetzt die Leute haben will, dann braucht man die Formel nur umzustellen:

Wurzel aus 28 + (0,5 * Wurzel aus 28)

Gruß

Thomas

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Hallo gyuri,

jetzt ist mir das klar.

wir haben ein modell mit 35 gramm sowie ein doppelt so hohes
modell.

das doppelt so hohe modell ist allerdings auch doppelt so
breit und doppelt so tief. damit ist es insgesamt
35*2*2*2=280g schwer.

Einfach Gewicht mit Länge, Breite und Höhe multiplizieren.
Da das neue Model den Faktor 2 größer hat, nimmt man Länge, Breite und Höhe mit 2 mal.
1*2*2*2=8
Somit erklärt sich für mich auch, wie man auf den Faktor 8 kommt.

Danke für deine Hilfe!

Gruß

Thomas

Hallo VIKTOR,

danke auch für deine Antwort.

Mir ist jetzt alles klar.
War nur auf dem Schlauch gestanden.

Gruß

Thomas

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Hallo Thomas,

Wenn man jetzt die Leute haben will, dann braucht man die
Formel nur umzustellen:

Wurzel aus 28 + (0,5 * Wurzel aus 28)

umstellen ja, aber richtig (bei Dir wären es 7,94 Gäste, da ist also einer schon bei Beginn der Party ein wenig weggetreten) . Wenn g die Anzahl der Gläserberührungen ist und n die Anzahl der Personen, dann lautet VASTs Formel

x = (n²-n)/2

oder umgestellt

n² - n - 2g = 0

was offensichtlich eine quadratische Gleichung der Form

x² + px + q = 0

mit p = (-1) und q= (-2g) ist, die wir wiederum per Formel auflösen:

 \_\_\_\_\_\_\_\_\_
 1 \_ / 1 
n = --- ± \ / --- + 2g
 2 V 4

somit ist bei g = 28: n = 8 oder n = (-7), wobei negative Gäste natürlich weniger sinnvoll sind.

Gruß
Martin

Wenn g die Anzahl der Gläserberührungen ist und

n die Anzahl der Personen, dann lautet VASTs Formel

x = (n²-n)/2

oder umgestellt

n² - n - 2g = 0

was offensichtlich eine quadratische Gleichung der Form

x² + px + q = 0

mit p = (-1) und q= (-2g) ist, die wir wiederum per Formel
auflösen:

_________
1 _ / 1
n = — ± \ / — + 2g
2 V 4

somit ist bei g = 28: n = 8 oder n = (-7), wobei negative
Gäste natürlich weniger sinnvoll sind.

Gruß
Martin

??? Ich verzweifel gerade an dieser Aufgabe??? Ich hab alles raus nur nicht 8 (von 2 bis 770)
Ich beherrsche die pq Formel, wie es sein sollte im schlaf, aber ich wäre nie auf die idee gekommen diese hierrauf anzuwenden, jetzt kenne ich den lösungsweg klappt trozdem nicht.

Könnte ich eine Erklärung (für extrem dumme) bekommen. Ich will das nämlich verstehen.

Hat hier jemand Aufgaben die so ähnlich sind (zum Üben mit Textaufgaben hab ich es nicht so…)

LG

Hallo, Moritz,

Deine Voraussetzung gilt nur, wenn die Dicke und Dimension der einzelnen Bauteile dieses Modells ebenso maßstabsgerecht wachsen. Das aber kann man bei einer solchen Angabe nicht unbedingt voraussetzen. Insofern ist diese Denksportaufgabe etwas „schicki- micki“, weil gar nicht klar ist, ob die strengen Voraussetzungen zur Richtigkeit einer Rechnung überhaupt gegeben sind.
Solche Aufgaben werden oft von Leuten gestellt, die stringenten Anforderungen an die Logik überhaupt nicht gewachsen sind.
Für Zeitschriften wie das „Grüne Blatt“ oder „Der Gartenfreund“ usw. usw. paßt das allerdings in die Abteilung „Unterhaltung“. In der SZ hat so etwas m. E. nichts zu suchen.
Gruß:
Manni

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Hallo Unio mystica,

Wenn g die Anzahl der Gläserberührungen ist und

n die Anzahl der Personen, dann lautet VASTs Formel

x = (n²-n)/2

Hier war mir übrigens ein kleiner Fehler unterlaufen (ich hatte ursprünglich überall statt „g“ ein „x“, hielt das dann aber für verwirrend, weil in der „pq-Formel“ auch ein - anderes - x vorkommt).

Ich beherrsche die pq Formel, wie es sein sollte im schlaf,
aber ich wäre nie auf die idee gekommen diese hierrauf
anzuwenden, jetzt kenne ich den lösungsweg klappt trozdem
nicht.

Sehen wir uns die ursprüngliche Formel von VAST noch einmal an (diesmal richtig):

g = (n²-n)/2

Die „pq-Formel“, wie Du sie schon schönn nennst, bietet eine Lösung für Gleichungen der folgenden Form:

x² + px + q = 0

Spätestens jetzt sollte auffallen, dass die beiden Gleichungen sich doch recht ähnlich sehen: in der einen gibt’s ein (unbekanntes) n² und ein n, in der anderen ein (unbekanntes) x² und ein x. In der ersten kommt ein (bekanntes) g vor, in der zweiten ein (ebenso bekanntes) q.
Nachdem wir das wissen, probieren wir einfach, die Gleichung entsprechend umzustellen. Im Prinzip müssen wir dazu einmal alles auf eine Seite bringen, also ziehen wir auf beiden Seiten g ab:

g - g = (n²-n)/2 - g



0 = (n²-n)/2 - g

Den Bruch löse ich mal der Übersichtlichkeit auf zwei Einzelbrüche auf:

0 = n²/2 - n/2 - g

Weil bei der Lösungsformel das x² (hier n²) aber alleine, also ohne Bruch, stehen muss, multiplizieren wir noch die ganze Gleichung mit 2:

2 x 0 = 2(n²/2 - n/2 - g)



 0 = 2n²/2 - 2n/2 - 2g

noch kürzen:

 0 = n² - n - 2g

nochmal zur Verdeutlichung:

 0 = x² + px + q

Damit sollte klar sein, dass q = -2g ist (auf das Vorzeichen achten!) und p = -1 (auch hier wieder: Vorzeichen!). Und dann wären wir auch schon hier gelandet:

mit p = (-1) und q= (-2g) ist, die wir wiederum per Formel
auflösen:

_________
1 _ / 1
n = — ± \ / — + 2g
2 V 4

somit ist bei g = 28: n = 8 oder n = (-7), wobei negative
Gäste natürlich weniger sinnvoll sind.

??? Ich verzweifel gerade an dieser Aufgabe??? Ich hab alles
raus nur nicht 8 (von 2 bis 770)

Ich hoffe jetzt ist es klarer.

Hat hier jemand Aufgaben die so ähnlich sind (zum Üben mit
Textaufgaben hab ich es nicht so…)

Die Formel anzuwenden ist im Allgemeinen nicht so schwer, herauszufinden, welche Formel anzuwenden ist, ist viel öfter das Problem.

Diesbezüglich kann ich Dir aber leider auch nicht so richtig weiterhelfen; im Prinzip geht es um die Erkennung von Mustern. In dem Fall: Wenn ein n² und ein n vorkommen, dann schreit das ganz laut „quadratische Gleichung“ - und die Formel kennst Du ja.

Ganz nebenbei: Wenn Du mal aus der Schule raus bist, dann kannst Du bei jeder Gelegenheit eine Formelsammlung benutzen, aber leider kommt bei Problemen dann niemend mehr und sagt, „das steht im Buch im Kapitel 17, also wird’s wohl eine quadratische Gleichung sein“.

Hoffe das hilft; liebe Grüße
Martin

LG