Fragen beim Bewerbungsgespräch

Worauf sollte der Bewerber beim Bewerbungsgespräch achten?
Was sollte er von sich erzählen, was sollte er nachfragen?
Stelle mir den Verlauf wie folgt vor:

Persönliche Vorstellung, entweder erzählt erst der Personaler über`s Unternehmen, dann erzählt der Bewerber von seinen Werdegang.
Dann sollte der Bewerber jedoch Fragen zum Job stellen (wie direkt?),
z.B. was werden die Aufgaben sein, wie sieht das Tagesgeschäft aus, was ist Schwerpunkt der Tätigkeit, was sind Sonderprojekte …
Sollte er dann schon über Konditionen sprechen?(Art der Anstellung, Gehalt, Sonderzahlungen, Überstunden, Urlaub, Probezeit, Kündigungsfrist … Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen)?

hi nic,

wenn du erwartest, daß der GF übers unternehmen erzählt, haste schon verloren.
das musst du vorher wissen und entsprechende fragen ausarbeiten, die dich interessieren.
du solltest, um fragen zu entgehen, auch soviel wie möglich selbst fragen.
denn wer fragt, führt.
marktstellung, umsatzentwicklung, ziele, deine genaue aufgabe, hernagehensweise, konkurrenz usw.
konditionen erst ganz nebenbei am schluss.

strubbel
K:open_mouth:)

Hi Nic,

ich fang einfach mal an mit nem Brainstormig :wink:

Worauf sollte der Bewerber beim Bewerbungsgespräch achten?

Erste Regel: versuch Dich um Himmels willen nicht zu verstellen! Sei einfach Du selber, erzähl was Du kannst, was Du gerne machen würdest und auch was Du nicht so gerne machen würdest. Ganz ehrlich, eben :wink:
Ansonsten bereite Dich auf das Gespräch vor: sprich, Du solltest irgendwie rausfinden, wer alles dabei sein wird (das routinierte Unternehmen schreibt oder sagt Dir das vorher, sonst fragen) und lern die Namen und Positionen. So dass Du unter Stress weisst, dass Herr Schnurzel der Personaler ist, Herr Purzel der Abeteilungsleiter und Fräulen Schnurzelpurzel Deine Scheffin in Spe. Dann bereitest Du Dich auf das Unternehmen vor, um auf die Frage „Was glauben Sie denn, was wir hier so machen?“ was kluges sagen zu können. Idealerweise ergibt sich daraus für den späteren Teil des Gesprächs ne Frage: „Ich habe auf Ihrer Internetseite gelesen, dass Sie im xxx-Markt tätig sind. Planen Sie eine Erweiterung in den yyy-Markt?“ Oder „Ist Produkt A spezifisch auf Anwendung B ausgelegt oder könnte man auch an C oder D denken?“

Was sollte er von sich erzählen, was sollte er nachfragen?

Tja, von sich selber wohl eher weniger *fg* üblich ist aber, dass er sein Unternehmen vorstellt. Auch hier isses natürlich hilfreich, wenn Du über die Zahlen bzw. Übernahme anderer Firmen vorher schon informiert bist :wink: Das macht meistens der Personaler. Frag ruhig auch nach Plänen für weitere Zahlen.
Dann kommt oft der Abteilungsleiter und erzählt Dir über seine Abteilung und Deinen Job. Da musst Du natürlich noch viel hellhöriger werden und einhaken. Sagt er also „Dabei müssten Sie auch xxx machen.“ Idealerweise kannst Du dann da gleich einhaken und fragen, ob sie denn das yyy-Programm dafür verwenden (bitte nicht missverstehen: nicht fragen „Ach? Textverarbeitung machen Sie wohl in Word.“ Sondern schon auf die fachspezifische Software abgestimmt *fg*). Ich persönlich finde es einfacher, meine Fragen gleich während der Erzählung loszuwerden aber das ist Geschmackssache, denn natürlich kannst Du auch hinterher sagen „Sie erwähnten vorhin Software xxx, dazu wollte ich fragen…“.

Und dann solltest Du seelisch und moralisch darauf vorbereitet sein, Deinen Lebenslauf zu erzählen. Notfalls Jahreszahlen lernen (Nicht: „im Jahre 1875 habe ich…“ sondern „vor 2 Jahren bin ich dann zur Firma xxx gegangen, dort habe ich…“). Das solltest Du einigermassen flüssig hinkriegen - kannst Du eh gut vor dem Spiegel daheim üben. Naja, wenn Du nun „Makel“ im Lebenslauf hast (erstes Studium nach 3 Semestern abgebrochen, in der Schule 3 mal durchgefallen, den ersten Job nach 3 Tagen verlassen etc.) solltest Du dafür eine Erklärung parat haben die nicht lautet „alle doof ausser ich“.

Gerne werden auch immer Stärken und Schwächen gefragt, Sachen die Dir im Leben gelungen sind, Sachen die volle Kanne schief gegangen sind. Auch da ist’s hilfreich wenn Du da nicht mehr gross überlegen musst.

Ach ja - wenn Du überdurchschnittliche Fremdsprachenkenntnisse behauptest zu haben solltest Du darauf gefasst sein, ein bis 50 Sätze in dieser Sprache von Dir zu geben :wink:

Fragen stellen ist immer ein wenig doof. Ich frage meistens nach fachlichen Details (hab schon ein Gespräch gehabt, wo wir uns 20 min über Formalitäten und dann 2 Stunden über die Neuentwicklung unterhalten haben *fg*), Programmen, Schwerpunkten etc. Ansonsten noch Hierarchie, Firmenstruktur, Teamgrösse und so Kram.
Gehalt sollte eigentlich von der Firmenseite zur Sprache kommen, zumindest hatte ich nie den Fall wo ich selber fragen musste :smile: Andere Konditionen hab ich nie gefragt, meist kommen auch hier die Firmen von selbst bzw. das Thema taucht dann im zweiten Gespräch auf (so ist das eventuell auch Verhandlungssache: „Für DIESES Gehalt brauchen wir Sie aber 40 Stunden in der Woche“)

Weiterbildungsmöglichkeiten,

Das frage ich schon immer :smile: Weniger wegen dem Inhalt als weil es viel über ne Firma aussagt ob „wir schulen Sie, wenn wir feststellen, dass Sie das brauchen aber nicht können“ oder ob „Schulung? Da müssen Sie sich erstmal hochdienen, junger Mann/junge Frau!“.

Ähm, das mal fürs erste - viel Erfolg übrigens :smile:

*wink*

Petzi

hi nic,

wenn du erwartest, daß der GF übers unternehmen erzählt, haste
schon verloren.

das kann ich nur bestätigen…

das insgesamt ätzendste Vorstellungsgespräch in den letzten Monaten verlief folgendermaßen:

GF: Guten Tag Frau Demenzia

Demenzia: Guten Tag Herr Oberboss

GF: „Haribo“ (Name des Unternehmens ist ersetzt…)
(es folgt dezentes SChweigen…)
was wissen Sie über uns???

Ich hab mich da immer sehr genau vorbereitet auf solche Gespräche… und wie schon gesagt, erwarte nicht, dass man dir was erzählt… so was wird von dir erwartet!

Gruß
Gerry

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Tach zusammen,

das insgesamt ätzendste Vorstellungsgespräch in den letzten
Monaten verlief folgendermaßen:

GF: Guten Tag Frau Demenzia

Demenzia: Guten Tag Herr Oberboss

GF: „Haribo“ (Name des Unternehmens ist ersetzt…)
(es folgt dezentes SChweigen…)
was wissen Sie über uns???

Kurze Ergänzung: Um an solche Infos zu kommen, macht es sich gut den Geschäftbericht des Unternehmens zu studieren. Geht natürlich nur, wenn ein solcher vorhanden ist.

Ansonsten die einschlägigen Wirtschaftmagazine durchforsten und sich im Internet über das Unternehmen an sich und seine Marktstellung und Entwicklung der letzten Jahre ansehen.

Gruß SpukieMulder

Ich erwarte das
Wenn ich meine Arbeitskraft anbiete will ich erst etwas über den Erwerber erfahren. Von ihm selbst.
Dann stelle ich mich vor, oder er die Anforderungen der stelle.
Was sich in der Riehenfolge ergibt, meistens er die anforderungen.
Dann schmeisst man nicht alle Karten auf den Tisch sondern sagt nur was man kann was zu der Stelle passt.
Die anderen Qualifikationen kann er aus dem Lebenslauf entnehmen.
Diese anforderungen werden später auch klar im Vertrag geregelt und mein Teil wird es sein se zu 100% zu erfüllen. Nicht mehr, nicht weniger. Alles was Darüber hinaus geht wird neu verhandelt.
Dann plauscht man meist über erfahrungen, tratscht über Projekte, lässt sich den Personaler etwas selbst loben und darstellen (Die armen Personaler haben meist den ganzen Tag nicht zuviel zu tun udn wenn sie mal viel zu tun haben ist es Stress pur, deswegen tratschen die meist ehr gerne)
Dann, nachdem klar ist das man den Qualifikationen entspricht, wird erst einmal der Arbeitsplatz angesehen und die Firma.
Sprich auch ruig einmal mit deinen künftigen Kolegen. Schaue was sie gerade arbeiten und frage nur kurz fachlich nach. Er Personaler hat dann den Eindruck das du zu 100% Ahnung von er Materie hast.
Über grobe Rahmenbedingungen des Vertrages wird geredet, Geld, stunden, Einsatzorte etc.
Dann sagt der PErsonaler meist er muss er hat noch andere Bewerber.
Sagt er er meldet sich in 2 Tagen oder Freitag telefonisch dann hast du schon fast den Vertrag.
Sagt er es dauert noch 2 Wochen ist es heikel.
Bei einer langen Zeit räume kurz ein das du auch noch einige Bewerbungsgespräche hast udn das 2 Wochen ok sind.
(Hat der nun bei den nächsten 3-4 Bewerbern dann lauter vollpfeiffen wird der dich am nächsten Tag schon anrufen :smile:

Ich möchte behaupten das ich bei 80% meiner Bewerbungsgespräche bisher ein Vertragsangebot bekahm. bei 50% davon gute, bei 50% davon schlechte Verträge angeboten.

ächem…
Moin Zoomi,

in welchem Land lebst du? Oder in welchem Land stellst du dich bei Unternehmen vor?

Wenn ich meine Arbeitskraft anbiete will ich erst etwas über
den Erwerber erfahren. Von ihm selbst.

Dass du das möchtest, ist ja klar. Nur ist es schon seit Jahren nicht üblich, dass das Unternehmen dir im Gespräch was erzählt. Die Zeiten, dass Unternehmen den Arbeitnehmern hinterher rennen, sind lange vorbei. DU bewirbst dich auf ne Stelle - auf ne Ausschreibung, in der das Unternehmen schon genug von sich gesagt hat: nämlich seinen Namen. Es ist an DIR, dich zu informieren (DU willst ja schließlich n Job!!! Was anderes ist es sicher, wenn du von nem Headhunter angesprochen wirst und die ausgerechnet heiß auf DICH sind und nur DICH für den Job haben wollen…).

Diese anforderungen werden später auch klar im Vertrag
geregelt und mein Teil wird es sein se zu 100% zu erfüllen.
Nicht mehr, nicht weniger. Alles was Darüber hinaus geht wird
neu verhandelt.

Auch zu diesem Absatz frage ich mich: wo lebst du? Dir scheinen die Jobs ja nur so nach geschmissen zu werden… in den meisten Fällen/Jobs reicht ein Einsatz von 100% gerade mal dafür evtl. geduldet zu werden…

Sagt er er meldet sich in 2 Tagen oder Freitag telefonisch
dann hast du schon fast den Vertrag.

Quatsch!! Einen Vertrag hast du VIELLEICHT, wenn er sich dann TATSÄCHLICH meldet…

Sagt er es dauert noch 2 Wochen ist es heikel.

Ebenso Quatsch! Kommt zum Einen darauf an, wie schnell die Position besetzt werden muss, zum anderen, wie das Unternehmen (und damit auch der Personaler) tickt…

Bei einer langen Zeit räume kurz ein das du auch noch einige
Bewerbungsgespräche hast udn das 2 Wochen ok sind.
(Hat der nun bei den nächsten 3-4 Bewerbern dann lauter
vollpfeiffen wird der dich am nächsten Tag schon anrufen :smile:

Für wie blöd hältst du HR Leute???

Ich möchte behaupten das ich bei 80% meiner
Bewerbungsgespräche bisher ein Vertragsangebot bekahm.

Wundert mich ein wenig… aber kommt sicherlich auch auf die Spezialisierung an. Hat man BWL studiert, ist das meist nicht so von Erfolg gekrönt… aber wer studiert schon BWL…

Gruß
Demenzia

So, kann nun aus Erfahrung sagen: Man muß sich sehr über das Unternehmen etc. informieren. Das ist das was sie wollen.
Wurde gemacht. Das kam sehr gut an und zeugte von Fachkompetenz. Über 2 Stunden.
Es wurde nur kurz die geforderte Summe angesprochen und abgenickt. Konditionen werden dann in der 2. Runde besprochen, sofern der Bewerber drin ist.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Demenzia,

in welchem Land lebst du? Oder in welchem Land stellst du dich
bei Unternehmen vor?

ich misch mich einfach mal ein :wink: Denn auch bei meinen Vorstellungsgesprächen (und das waren nicht wenige *seufz*) hat sich immer auch die Firma vorgestellt. Je nach Temperament nach der Frage, was ich denn glaube, das sie täten und auch mehr oder weniger ausführlich. Aber immer so dass man nen groben Überblick bekommen hat auch ohne dass man sich vorher grossartig informiert hätte.

genug von sich gesagt hat: nämlich seinen Namen. Es ist an
DIR, dich zu informieren (DU willst ja schließlich n Job!!!
Was anderes ist es sicher, wenn du von nem Headhunter
angesprochen wirst und die ausgerechnet heiß auf DICH sind und
nur DICH für den Job haben wollen…).

Da hast Du natürlich einerseits recht. Andererseits will auch die Firma, dass ihre Arbeitnehmer genauer als über „allgemein zugängliche“ Informationen über ihren zukünftigen Brötchengeber informiert sind. Und zumindest die Läden, wo ich mich so vorgestellt habe, haben mir durchaus mit Stolz über ihre Firma („weltweit die Nummer 3“ oder was halt auch) erzählt.

Sagt er es dauert noch 2 Wochen ist es heikel.

Ebenso Quatsch! Kommt zum Einen darauf an, wie schnell die
Position besetzt werden muss, zum anderen, wie das Unternehmen
(und damit auch der Personaler) tickt…

Da geb ich Dir recht. Je nachdem die Nummer wieviel man in der chronologischen Bewerber-Reihenfolge ist kann das schon sehr unterschiedlich lange dauern. Allerdings ist in Extremfällen (passt überhaupt nicht bzw. passt volle Kanne) auch die Regel nicht gültig.

Ich möchte behaupten das ich bei 80% meiner
Bewerbungsgespräche bisher ein Vertragsangebot bekahm.

Wundert mich ein wenig…

Mich auch - zumindest wenn von heutzutage die Rede ist. Vor 4 Jahren hatte ich auch mal 100% Quote und hab mich bei einem schon im Vorstellungsgespräch mit Händen und Füssen gegen diesen Job gewehrt *fg* Aber heutzutage ist 80% echt ne reife Leistung :wink:

*wink*

Petzi

Naja
Hi!

Wenn ich meine Arbeitskraft anbiete will ich erst etwas über
den Erwerber erfahren. Von ihm selbst.

Dass du das möchtest, ist ja klar. Nur ist es schon seit
Jahren nicht üblich, dass das Unternehmen dir im Gespräch was
erzählt.

Ganz ehrlich: In einem Unternehmen, dass sich so gar nicht vorstellt, würde ich nicht arbeiten wollen!
Klar kommt die Frage: Was wissen Sie von uns? (oder ähnlich)

Und genauso klar sollte man darauf nicht ins Schweigen fallen!
Aber es ist unmöglich, GENAUE Firmenkenntnisse über ein Unternehmen zu besitzen, zu dem man vorher keinen engen Bezug hatte (mit „eng“ meine ich Interna, die man nur als Mitarbeiter erfahren kann, oder aber, wenn man mit dem Unternhemen schon mal „zu tun“ hatte).

Die Zeiten, dass Unternehmen den Arbeitnehmern
hinterher rennen, sind lange vorbei.

Das, denke ich, ist völlig abhängig von der Stelle!

DU bewirbst dich auf ne
Stelle - auf ne Ausschreibung, in der das Unternehmen schon
genug von sich gesagt hat: nämlich seinen Namen.

Das reicht bestenfalls zur Bewerbung und dafür, sich ein paar Infos zu beschaffen (DIESE muss man sich aber beschaffen!!!)!

Was anderes ist es sicher, wenn du von nem Headhunter
angesprochen wirst und die ausgerechnet heiß auf DICH sind und
nur DICH für den Job haben wollen…).

Dann bekommt man die Infos eh vom Headhunter (spätestens, wenn es konkret wird)

Auch zu diesem Absatz frage ich mich: wo lebst du? Dir
scheinen die Jobs ja nur so nach geschmissen zu werden… in
den meisten Fällen/Jobs reicht ein Einsatz von 100% gerade mal
dafür evtl. geduldet zu werden…

Das ist mathematisch das Maximum!

Sagt er er meldet sich in 2 Tagen oder Freitag telefonisch
dann hast du schon fast den Vertrag.

Quatsch!! Einen Vertrag hast du VIELLEICHT, wenn er sich dann
TATSÄCHLICH meldet…

Naja - aber zumindest kann man MEIST davon ausgehen, dass man in der sehr engen Auswahl ist! 3 Bewerber sind halt eher schneller „sortiert“ als 30…

Bei einer langen Zeit räume kurz ein das du auch noch einige
Bewerbungsgespräche hast udn das 2 Wochen ok sind.
(Hat der nun bei den nächsten 3-4 Bewerbern dann lauter
vollpfeiffen wird der dich am nächsten Tag schon anrufen :smile:

Für wie blöd hältst du HR Leute???

Zustimmung!

LG
Guido

Moin Zoomi,

in welchem Land lebst du? Oder in welchem Land stellst du dich
bei Unternehmen vor?

Wenn ich meine Arbeitskraft anbiete will ich erst etwas über
den Erwerber erfahren. Von ihm selbst.

Dass du das möchtest, ist ja klar. Nur ist es schon seit
Jahren nicht üblich, dass das Unternehmen dir im Gespräch was
erzählt. Die Zeiten, dass Unternehmen den Arbeitnehmern
hinterher rennen, sind lange vorbei. DU bewirbst dich auf ne
Stelle - auf ne Ausschreibung, in der das Unternehmen schon
genug von sich gesagt hat: nämlich seinen Namen. Es ist an
DIR, dich zu informieren (DU willst ja schließlich n Job!!!
Was anderes ist es sicher, wenn du von nem Headhunter
angesprochen wirst und die ausgerechnet heiß auf DICH sind und
nur DICH für den Job haben wollen…).

Falls sich das Unternehmen nicht vorstellt und mir keine detalierten Angaben macht ist es für mich unseriös, muss ich davon ausgehen Sie möchten mir etwas verschweigen. Für ein Unternehmen mit dem ich mich nicht identifizieren kann ist es schwer vertragliche Leistung zu bringen. Informationen über Auftragsvolumen, Margen und Kunden sind einfach wichtig. Den einen oder anderen Kunden kennt man ja auch, manchmal sogar persönlich. Das Anlagen und Maschinenbaufeld um München, da kennt sich irgendwie jeder (Firma) irgendwo

Diese anforderungen werden später auch klar im Vertrag
geregelt und mein Teil wird es sein se zu 100% zu erfüllen.
Nicht mehr, nicht weniger. Alles was Darüber hinaus geht wird
neu verhandelt.

Auch zu diesem Absatz frage ich mich: wo lebst du? Dir
scheinen die Jobs ja nur so nach geschmissen zu werden… in
den meisten Fällen/Jobs reicht ein Einsatz von 100% gerade mal
dafür evtl. geduldet zu werden…

Ich bin Meister und habe einen Ak. Abschluss als Steuerungs- udn Automatisierungstechniker mit 1.0.
Wenn ich arbeite dann Meisterlich und versuche meine vorher vertraglich definierten Aufgaben zu 100% gerecht zu werden.
Nicht mehr und nicht weniger.
Wollen sie mehr, kann man darüber verhandeln.
Aha also ich gebe mal zu ich schaffe manche Aufgaben nicht zu 100%, bemühe mich aber ständig besser zu werden. Oft ist es ganricht möglich es zu schaffen oder auch nicht erforderlich. Wie willst du den mehr als 100% schaffen? Ich vermute dir ist nicht klar was 100% Qualität bedeutet.

Sagt er er meldet sich in 2 Tagen oder Freitag telefonisch
dann hast du schon fast den Vertrag.

Quatsch!! Einen Vertrag hast du VIELLEICHT, wenn er sich dann
TATSÄCHLICH meldet…

Wenn er sagt er meldet sich telefonisch in einer so kurzen Zeit dann will er Dich haben. Dann muss er nur noch abklären ob er sich Dich auch leisten kann, bzw. für welchen Zeitraum.

Sagt er es dauert noch 2 Wochen ist es heikel.

Ebenso Quatsch! Kommt zum Einen darauf an, wie schnell die
Position besetzt werden muss, zum anderen, wie das Unternehmen
(und damit auch der Personaler) tickt…

In 2 Wochen bin ich ja vielleicht schon wo anders oder habe kein Interesse mehr an der Stelle. Warmhalten ist nicht drin, währe Ich ja auch blöde.

Bei einer langen Zeit räume kurz ein das du auch noch einige
Bewerbungsgespräche hast udn das 2 Wochen ok sind.
(Hat der nun bei den nächsten 3-4 Bewerbern dann lauter
vollpfeiffen wird der dich am nächsten Tag schon anrufen :smile:

Für wie blöd hältst du HR Leute???

Währe er nicht Dumm wenn er nicht anrufen würde?

Ich möchte behaupten das ich bei 80% meiner
Bewerbungsgespräche bisher ein Vertragsangebot bekahm.

Wundert mich ein wenig… aber kommt sicherlich auch auf die
Spezialisierung an. Hat man BWL studiert, ist das meist nicht
so von Erfolg gekrönt… aber wer studiert schon BWL…

Naja BWL ist ja auch bischen herbe, die sitzen in der mittleren Position in einer Firma und sind schnell ersetzbar und entbehrlich. Motivierte junge BWL Absolventen kann man sich schon bald im 5 er Pack holen.
Bei uns ist es so das der AG genau weiss wen er sich zum Einstellungsgespräch in das Haus holt. Welche Qualifikationen und welches Nivoe der Bewerber ihm mitbringt und er weiss natürlich ob dies seinen Anforderungen entspricht, ob es zu wenig oder zuviel ist.
Hinzu kommt das ich sehr gut reden kann wie Lafontaine, man vertraut mir und hört zu (Auch wenn man das von meiner Schriebweise nicht glauben mag, ich weiss). Dazu halt noch ein 187, 110kg Mensch bin den man einfach sovort Aufmerksamkeit schenkt.

Gruß
Demenzia

Servus, Zoomi