Hallo,
um es mir einfacher zu machen, schreib ich meinen Kram einfach in Deinen Text (::…Dein Text):
Meines Wissens ist doch der CPU-Takt mit dem Speichertakt
synchron, d.h. wenn der Speicher nur mit maximal 400 Mhz
arbeitet (DDR PC400), bremst er das System doch aus oder?
ähm…
es gibt 3 Frequenzen: FSB, CPU-core, Speicher.
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Das ist falsch!
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CPU-Core oder auch Core-Spannung genannt wird in Volt angegeben, hat also primär nichts mit der Frequenzeinstellung zu tun. Diese Spannung muß in einem bestimmten Teil der CPU ständig anliegen, um ihre Funktion aufrecht zu erhalten.
Die erforderlichen Cpu-Spannungen sind in den entsprechenden Datenblättern nachlesbar.
So hat z.B. der PIV(3000Mhz) eine CPU_Spannung von 1,55Volt, sie wurde um 0,05Volt, gegenüber den PIV unter 3000Mhz, erhöht.
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Speicher (Ram) hat eine Frequenz ist aber keine.
Dabei gilt:
FSB * Multiplikator = CPU-core
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Ram-Frequenz x eingestellter Multiplikator = CPU-Frequenz
Den einzustellenden Multiplikator errechnet man aus CPU-Frequenz : geteilt durch Ram-Frequenz.
z.B.: Ram-Freq. 133 Mhz, Athlon 1333Mhz
1333 : 133 = 10
Also die CPU läuft 10mal schneller als der externe Ram
3.) Dual Channel & Twin Bank DDR
Gibt es einen Unterschied zwischen Dual
Channel (nur Intel?)
und der TwinBank (AMD?) Architektur?
Nicht wirklich
Wie funktionieren beide
Systeme?
Die machen 2-fach bank-interleave. Das heisst alle
Speicherzellen mit geraden Addressen liegen in dem einen
Block, der Rest (die ungeraden) liegen in dem anderen Block
(in welchem Baustein im Block wird separat geregelt). Da nie
nur eine einzelne Speicherzelle gebraucht wird werden immer
beide Blöcke benutzt. Stells dir vor wie ein Reissverschluss.
Beim zuziehen kommt die eine Hälfte von links, die andere von
rechts.
Da die Addressen einfach nur um ein Bit (LSB) gekürzt werden
geht das ganze realtiv flott. Auch das zusammensetzen ist kein
Thema, da der FSB bei Transfer aus dem RAM eh im Burst-mode
ist. Man muss nur abwechselnd den einen und den anderen Kanal
weiterleiten, ohne nochmal die Addressen über den FSB zu
jagen.
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Der Dual-Channel-Betrieb eines Computer wir durch die Fähigkeit eines Chip-Satzes (z.B.: nforce2, KT400, Intel i865PE), es der CPU zu ermögliche nicht „nur“ mit „64Bytes“ (Single-Channel-Betrieb), sondern mit „128Bytes“ (Dual-Channel-Betrieb) auf den RAM zuzugreifen.
Twin-Bank-DDR: Es gibt z.B. 512Mb-DDR-Riegel bei denen die einzelnen Speicherchips in einer „Bank“ zusammengeschaltet sind oder eben in zwei „Bänke“. Eine solche Bänke kannst Du mit 8 Zimmern vergleichen, jedes dieser Zimmer hat 64.000 Lampen und jeweils 8 Türen. Du bist jetzt die CPU und Deine Aufgabe ist es meinetwegen 12.800 Lampen aus- und 48.000 Lampen anzuschalten. Du hast 64 Leute, jeder kann sich nur eine Aufgabe merken (also Lampe an oder aus), sie sind doof aber dafür schnell, sie schaffen es 200.000.000mal pro Sekunde (200Mhz Bustakt/Frontzeitbus) in die Zimmer zu flitzen. Naja so reibungslos geht das nicht einige Leute kommen auch unerledigter Dinge zurück, die Zimmer in denen sie eine Lampe ausschalten wollten war schon stockeduster oder die Tür war wegen Renovierung verschlossen. Schade besser wäre ja ein Haus (Speicherriegel) mit 2x8 Zimmern jeweils 32.000 Lampen (DB= Dual-Bank) sowie je 8 Türen und vieleicht trifft man ja unterwegs einen Typ (Chipsatz) der einem sagt, welche Türen offen sind.
Dual-Channel-Betrieb: 128 „Leute“ 2 Speicherriegel (2Häuser) mit möglichst vielen Zimmern und somit auch offenen Türen. 2 Speicherriegel müssen sein weil nur maximal 64 Wege nach einem Riegel führt uns jeder deiner Leute einen Weg für sich allein beansprucht.
MfG
WRC