Fragen zu Codecs

Hallo,
ich verwende sehr oft den Xvid-Codec.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass gewisse Bereich in Bildern oft matschig dargestellt werden. Das sieht man z.B. besonders an Rasenflächen, die etwas weiter weg sind, d.h. eher im Hintergrund zu sehen sind. Solche feinen Einzelheiten sind nur bei Nahaufnahme nicht matschig.

Gibts da nen Codec, der das besser kann?
Der H.264 soll sehr gut sein, wie ich mitbekommen hab…

Andi

Hallo,
ich verwende sehr oft den Xvid-Codec.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass gewisse Bereich in
Bildern oft matschig dargestellt werden. Das sieht man z.B.
besonders an Rasenflächen, die etwas weiter weg sind, d.h.
eher im Hintergrund zu sehen sind. Solche feinen Einzelheiten
sind nur bei Nahaufnahme nicht matschig.

Das liegt nicht am Codec, sondern an der verwendeten Bitrate.
Irgendwas muss der Codec halt glattbügeln, um mit der von dir vorgegebenen Bitrate irgendwie auszukommen, und meist geht das auf die Details des Hintergrundes.

Auf die oft benutzte (krumme) Verringerung der Auflösung lässt einiges an Details verschwinden.

Codier mal ein kurzes Stück in der gleichen Auflösung wie die Vorlage und mit der dreifachen Bitrate anstelle derer, die du normalerweise benutzt . . . und du wirst sehen, das du die Grashalme einzeln zählen kannst.

Gibts da nen Codec, der das besser kann?
Der H.264 soll sehr gut sein, wie ich mitbekommen hab…

Es gibt immer was besseres . . . aber das hat auch immer seinen Preis.
Der für die HD-DVD vorgesehene Codec VC-1 soll zur Zeit der Effizienteste sein.
Problem: beim Abspielen kommt selbst ein 3-GHz-Pentium ins Schleudern und gelegentlich ins Ruckeln - wohlgemerkt, beim Abspielen! An die Codierungszeit mag ich gar nicht erst denken . . .

XviD dürfte für das meiste völlig ausreichend sein, man darf es halt mit der Kompression nicht übertreiben . . .

Hallo Andi

ich verwende sehr oft den Xvid-Codec.
Allerdings ist mir aufgefallen, dass gewisse Bereich in
Bildern oft matschig dargestellt werden. Das sieht man z.B.
besonders an Rasenflächen, die etwas weiter weg sind, d.h.
eher im Hintergrund zu sehen sind. Solche feinen Einzelheiten
sind nur bei Nahaufnahme nicht matschig.

Benutze AutoGK von http://www.autogk.me.uk/ als Oberfläche für DivX 5.2 + XviD 1.2 und stelle es so ein, das 1 Stunde MPEG2 etwa 700-800 MByte benötigen. Das geht ganz einfach und ergibt eine optimale Qualität. Das aktuelle XviD wird mitgeliefert und das letzte freie DivX 5.2.1 bekommst du hier: http://www.free-codecs.com/download/DivX_Free.htm

der hinterwäldler

Benutze AutoGK

jup, schon seit etwa 3 Jahren :smile:

Hi

Benutze AutoGK

jup, schon seit etwa 3 Jahren :smile:

Dann wirds ja Zeit den Kindergarten zu verlassen oder? :wink:
GordianKnot *hust* http://sourceforge.net/projects/gordianknot
Der nutzt auch die freie Variante vom H.264 Codec (x264).

Nun ja, ich blieb nach allen Tests trotzdem beim DivX :wink:

Aber dein Problem mit der Komprimierung wird das verwenden anderer Oberflächen nicht lösen.
Eher das spielen mit Bitrate und Codeceinstellungen. Bei XviD gibt es da ja einige -.-

Wie hoch stellst du deine Bitrate ein?

MfG
Lilly

Hallo Lillian

Dann wirds ja Zeit den Kindergarten zu verlassen oder? :wink:
GordianKnot *hust* http://sourceforge.net/projects/gordianknot
Der nutzt auch die freie Variante vom H.264 Codec (x264).

Grundlegendes Wissen zu MPEG-4 und seinen Deviraten vermittelt http://de.wikipedia.org/wiki/MPEG-4

Du hast eines völlig übersehen: Nach den Angaben in http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_i… wurde vor 1 1/2 Jahren GordianKnot das letzte Mal einem Update unterzogen. Seit dieser Zeit wird nur noch AutoGK gepflegt. Es geht nicht darum welcher Codec der bessere ist, es geht viel mehr um Kompatibilität zu möglichst vielen Standalone-Playern. Wenn Andi’s Player x264 versteht, dann muss es nicht der von Oma und Tante auch verstehen. Einfach mal NeroRecode benutzen.

Der Fehler welchen Andreas beschreibt, dürfte drei mögliche Ursachen haben:

  1. Die Artefakte des MPEG2-Videos haben sich durch mehrmalige Konvertierung verstärkt bzw. Aufzeichnungsgeschwindigkeit zu gering!
  2. Die Kompression wurde zu hoch gewählt und darum haben sich bei anscheinend schneller Bewegung entfernterer Objekte (Wackler) neue Artefakte gebildet.
  3. Digitaler Zoom und zu allem Überdruss noch einen Bildstabilisator verwendet.

Wurden alle drei Fehler gleichzeitig gemacht, ist das Movie unbrauchbarer Müll und kann entsorgt werden. Was kann man dagegen tun?

  1. Bei den Aufnahmen ein Stativ und keinen LongPlay-Modus verwenden!
  2. Keine Verwendung von digitalen Zoom. Optischer Zoom ist immer besser.
  3. Bildstabilisatoren orientieren sich stets am Vordergrundobjekt, nur in zwingenden Fällen benutzen.
  4. Physikalische Gesetze der Optik beachten und bewusst einsetzen. Man kann bei einem fokussiertem Objekt Vorder- und Hintergrund nicht gleichzeitig scharf abbilden. Selbst das menschliche Auge ist dazu nicht in der Lage!!!
  5. Last not least: So wenig wie nur möglich von einem ins andere oder gar ins gleiche Format konvertieren. Häufiger Fehler: Vor Bearbeitung des Movies und der Konvertierung nach MPEG-4 den (VOB, AVI etc)- Container strippen und nicht neu konvertieren! VOBtoMPG von http://www.svcd2dvd.com/downloads.aspx benutzen

Wird dies konsequent eingehalten, dürften mit der heutigen Technik die meisten Fehler gegenstandslos sein. x264 (in Nero+QT) bringt keine Abhilfe, auch hier wird nur mit Wasser gekocht und ist ein MPEG-4 (siehe Wiki).

Ich verwende sehr oft und besonders bei Landschaftsaufnahmen ein http://cache.nurtec.de/pics/large/38753.jpg und habe mir deswegen schon mehrmals ein mitleidiges Lächeln eingehandelt. Die Qualitätsunterschiede sind jedoch nicht zu übersehen, selbst mit älteren Hi8-Kameras. Ich habe es in meinem Bekanntenkreis schon bewiesen.

der hinterwäldler

Hi

Du hast eines völlig übersehen: Nach den Angaben in
http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_i…
wurde vor 1 1/2 Jahren GordianKnot das letzte Mal einem Update
unterzogen.

Nein hab ich nicht übersehen.
Es gab zwischenzeitlich ein Update wo auch zumindest 1 Tool ersetzt wurde. Aber das war unbequemer zu bedienen als das alte, drum wurd es wohl wieder runtergenommen.

Und GK ist nur eine Oberfläche diverser Tools. Steht jedem frei die Tools upzudaten. Glaub aber kaum das es nötig ist.

Wenn man statt DivX5 nun DivX6 mit GK verwendet muss man die Bitraten für beide Durchläufe nochmal in den divX Einstellungen per Hand eintragen. Bei DivX5 hat der Codec da die GK Einstellungen übernommen.

Das wäre das einzigste wo ich mir nen Update wünsche.

Seit dieser Zeit wird nur noch AutoGK gepflegt. Es
geht nicht darum welcher Codec der bessere ist, es geht viel
mehr um Kompatibilität zu möglichst vielen Standalone-Playern.

Na da sind alte Programme doch empfehlenswert :wink:

Flupp.
Hab auch keine Lust zum Rätselraten warum er nicht mit seinem Video zufrieden ist wenn er so sparsam enkodiert wie er Infos rausrückt kann es nicht anders kommen.
Nach 3 Jahren sollte man schon etwas Ahnung haben.

MfG
Lilly

Hi Lillian

Wenn man statt DivX5 nun DivX6 mit GK verwendet muss man die
Bitraten für beide Durchläufe nochmal in den divX
Einstellungen per Hand eintragen. Bei DivX5 hat der Codec da
die GK Einstellungen übernommen.

Stop, es gibt zwei verschiedene Codecs. Da ist zum einen der DivX Community Codec 6.4 , welcher dem Player bzw WebPlayer mitgeliefert wird und ohne dem die Dingse nicht funktionieren. Mit ihm lassen sich so wie bisher mit dem 5.2.1 auch einfache Aufgaben des Konvertierens erledigen.

Und dann gibt es noch den DivX Pro Codec 6.4 , er ist Bestandteil von Convert. Den Unterschied erkennst du vor allem an den Optionen im Dr.DivX. Einige sind nicht zugänglich oder überhaupt nicht sichtbar.

Deine oben beschriebenen Einstellungen musste/konnte/brauchte ich noch nie verändern. Auch in den AutoGK Hidden Optionen [Ctrl]+[F9] kann ich nichts zwingendes finden. Zumindst müsste dann auch auf der Tut-Page http://www.autogk.me.uk/modules.php?name=TutorialEN irgendwo ein Hinweis zu finden sein.

Machst du etwas falsch? Die Bitrate ist doch abhängig vom Kompressionsfaktor. Diese kann ich zwar nicht auf dem Hauptformular bestimmen, aber ich kann festlegen, wie groß die AVI sein soll. Selbstverständlich kommt es bei vorgegebener Grösse der AVI zB 702MByte und unterschiedlichen Filmlänge zu Qualitätsunterschieden. Diese werden aber vermieten, wenn man die Größe des Produktes von der Laufzeit des Filmes abhängig macht.

Da es keine verlustlose Kompression gibt (von DVDRat mal abgesehen), ist das Quetschen eines 2h-Movies im 4/3-Format auf eine CD eh absurd. Was da raus kommt wird von jeder ordentlichen VCD übertroffen.

Hab auch keine Lust zum Rätselraten warum er nicht mit seinem
Video zufrieden ist wenn er so sparsam enkodiert wie er Infos
rausrückt kann es nicht anders kommen.

Ehrlich gesagt, ich auch nicht. Mich interessiert viel mehr, woher du die obigen Angaben hast bzw. wo ich das nachlesen kann.

Ich habe übrigens gleich heute Morgen den brandneuen DivX-Author http://www.divx.com/divx/windows/author/ ausprobiert. Er versteht erstens nicht, das eine DVD größer als eine CD ist und wundert sich darüber, das ich ihm ca. 4GByte angeboten habe und zweitens ist er nur für DivX-Ultra zertifizierte Player brauchbar. Selbst mein nagelneuer HR734 von Samsung ist es nicht und besitzt eine eigene Menüführung.

Wem es nur um ein Menü geht und Ultra-zertfiziert ist, dürfte mit Convert bestens bedient sein und braucht die 40$ nicht ausgeben. Ansonsten wurde in Doom9 http://forum.gleitz.info/showthread.php?t=20032 eine brauchbare Lösung für Bastler mit sehr viel Zeit angeboten :smile:)) Will irgendwer nicht auf die bunten Bildchen verzichten, kann er auch NeroVision nehmen.

der hinterwäldler

Dann wirds ja Zeit den Kindergarten zu verlassen oder? :wink:
GordianKnot *hust* http://sourceforge.net/projects/gordianknot

Nunja, zu Beginn hatte ich auch mit GK gearbeitet, aber die vielen Einstellungen und Vorbereitungen, die man von Hand machen muss, haben mich weniger überzeugt. Im Kindergarten (AGK) kann ich die nötigen Einstellungen fast an einer Hand abzählen, der Rest wird von AGK gemacht.

Wie hoch stellst du deine Bitrate ein?

nich ich. AGK. Ich mach aber die Dateigröße von der Laufzeit (Lz) in Minuten abhängig:
Lz * 10 = Mimimum-Größe in MB.
Also 80 Min. Material bekommt mind. 800 MB. Nach Gefühl geb ich noch ein paar MB dazu, hier runde ich auf 1000 MB auf.