im menschlichen Körper, egal welchen Geschlechts, befinden sich doch männliche und weibliche Hormone, oder? Wo wird Testosteron bei der Frau gebildet und wo Estrogen beim Mann? Kann der Körper nach Prostat- oder Hysterektomie den unausgewogenen Hormonhaushalt ausgleichen oder kompensieren? Was kann eine Frau nach einer Hysterektomie tun um ihre „Vermännlichung“ (herbere Gesichtszüge usw.) zu verhindern?
im menschlichen Körper, egal welchen Geschlechts, befinden
sich doch männliche und weibliche Hormone, oder?
Männliche oder weibliche Hormone
Wo wird
Testosteron bei der Frau gebildet
Gar nicht
und wo Estrogen beim Mann?
Auch hier: Gar nicht
Kann der Körper nach Prostat- oder Hysterektomie den
unausgewogenen Hormonhaushalt ausgleichen oder kompensieren?
Da gibt es keinen „unausgewogenen“ Hormonhaushalt. Östrogen stammt aus den Eierstöcken, denen ist eine Hysterektomie ziemlich egal, ganau wie den Hoden eine Prostataoperation.
Was kann eine Frau nach einer Hysterektomie tun um ihre
„Vermännlichung“ (herbere Gesichtszüge usw.) zu verhindern?
Das hat nichts mit der Hysterektomie zutun, sondern mit dem Älterwerden. Das müßte man verhindern.
oh man(n) und das von einem facharzt!
natürlich wird auch bei der frau testosteron gebildet (eierstock, nebennierenrinde)aber eben in einer geringen konzentration.
es gibt frauen die sehr darunter leiden weil sie sehr männlich wirken, abgesehen von bodybilderfrauen
eine quelle hab ich nicht, das ist für ein mediziner allgemeinwissen…einfach mal googeln!
oh man(n) und das von einem facharzt!
natürlich wird auch bei der frau testosteron gebildet
(eierstock, nebennierenrinde)aber eben in einer geringen
konzentration.
es gibt frauen die sehr darunter leiden weil sie sehr männlich
wirken, abgesehen von bodybilderfrauen
eine quelle hab ich nicht, das ist für ein mediziner
allgemeinwissen…einfach mal googeln!
Eine Quelle dürfte da auch schwer zu finden sein. Aber vielleicht belesen Sie Sich mal über die Enzymkaskade der NNR oder schnappen Sich ein gutes Lehrbuch der physiologischen Chemie.
Uff, jetzt habe ich gegen mein Prinzip verstoßen. Ich anworte nämlich grundsätzlich nicht auf durchgehende Kleinschreibung (§3.6 der Netiquette)
die testosteronsynthese bei der frau findet in den eierstöcken und der nebennierenrinde statt.
und zwar aus gestagenen, alternativ aus dhea, die wiederrum aus cholesterol synthetisiert werden.
hallo, unten habe ich beschrieben, wo die entsprechenden hormone gebildet werden.
werden bei einer hysterektomie die ovarien mit entnommen, bleibt der frau nur mehr das östrogen, das in ihren fettzellen gespeichert ist,und ein kleines bisschen aus der nebennierenrinde.
nachdem östrogene, grob gesagt, für vieles zuständig sind, was eine frau biologisch zur frau macht kommt die frau nach einer hysterektomie mit (!) entfernung der ovarien (die werden oft genug nicht mit entfernt!)in eine vorzeitige (?, das kommt auf´s alter an) menopause.
was ja nicht bedeutet, dass sie zum mann wird , bilder liefer ich gerne bei bedarf nach .
das einzige gegenmittel ist die gabe von östrogenen.
was bei einem alter unter 40 auch gegeben wird, denn das östrogen hat verschiedene physiologische schutzfunktionen, z.b. den schutz vor osteoporose, und vor herz-kreislauferkrankungen.
wobei estradiol hier das gesundheitlich unbedenklichste ist, und allen nicht körperidentischen estrogenen vorzuziehen wäre.
von einer klassischen hormonersatztheraopie mit nicht bioidentischen hormonen würde ich in jedem alter abraten, zumal es alternativen gibt.
kontraindiziert sind estrogengaben lediglich nach krebsbefunden der brust und der gebärmutter/eierstöcke.
ich hoffe, die frage in deinem sinne beantwortet zu haben.
Allerdings in wesentlich geringem Ausmaß. Referenzwerte sind da:
Männer (Gesamt-Testosteron): 1,93 - 8,36 ng/ml
Frauen: 0,03 - 0,48 ng/ml (Serum)
Bei der gesunden, nicht hirsuten Frau liegt nur etwa 1 % des Gesamt-Testosterons in freier Form vor, 99 % sind an SHBG und andere Plasmaproteine (Albumin) gebunden. Testosteron hat eine außerordentlich hohe Affinität zu SHBG. Da in der Schwangerschaft als Folge der chronischen und zunehmenden Estrogenwirkung auf die Leber die SHBG-Konzentrationen besonders hoch sind, steigt auch die Gesamt-Testosteronkonzentration bis zum Ende der Schwangerschaft auf Werte an, die durchschnittlich fünf- bis sechsmal höher sind als vor Beginn der Schwangerschaft.
Testosteron stammt zu ca. 25 % aus dem Ovar, zu 25 % aus der Nebennierenrinde; 50 % des im Serum gemessenen Testosterons entspringt der extraglandulären Konversion aus anderen Androgenvorstufen (z. B. Androstendion, DHEA). Periovulatorisch kann die Testosteronkonzentration durch die vermehrte ovarielle Bildung um ca. 20 - 30 % ansteigen.