Hallo, ich beantworte deine Fragen gerne.
1.Wie sieht die Ernährung nach dem Klinikaufenthalt aus?
Die Patienten werden mit der Kost stufenweise aufgebaut, dieser Verlauf gestlatet sich jedoch miest individuell. Begonnen wird mit Suppe am 1.postoperativen Tag, sodass eben die Anastomose, also die beiden Darmenden die zusammengenäht wurden, noch entlastet werden.
Weiter geht es dann im Verlauf mit Brei und weichen Sachen, wie Kartoffelpüree.
Ab dem 3. postoperativen Tag kann es oft schon so sein, dass unsere Patienten beispielsweise Weißbrot mit Konfitüre zum Frühstuck erhalten und die Kost auch Mittags und Abend gesteigert wird.
2.Wie fühlt man sich nach so einer OP ?
Die meisten Patienten verkraften diese OP sehr gut, insbesondere durch die minimal-invasive Technik gestaltet sich der Verlauf als recht problemfrei. Mobilisation vor das Bett ist meist am 1 postop. Tag ohne weiteres Möglich.
3.Folgen noch Nachuntersuchungen in Form von Sono oder
Darmspiegelungen?
Eine Coloskopie ist nicht notwendig im nahen Verlauf, meist passiert das ja schon im Vorraus zur genauen Diagnsotik. Ein Sono kann schon mal vorkommen, gerade bei laparoskopischen Eingriffen dient dies zur Kontrolle. ( Freie Flüssigkeit…etc. ) Ansonsten wird weiter nicht viel kommen in dem Krankenhausaufenthalt. Zeitnahe Laborkontrollen sind klar.
4.Wie lange darf nicht schwer gehoben werden?
Der Pat. sollte sich in jedem Fall eine ganze Weile körperlich schonen, 6 Wochen sollten es schon sein. Allerdings erweist sich das auch immer als individuell. 6 Wochen empfehlen unsere Chirurgen jedoch in den meisten Fällen als Mindestzeit.
5.Mit welcher Zeit der Arbeitsunfähigkeit post OP muss man bei
körperlich anspruchsvoller Arbeit rechnen?
Naja 4 Wochen werden es schon sein.
6.Welche Auswirkungen hat es, wenn ein Teil des Dickdarms
entfernt wird?
So gut wie keine in den meisten Fällen, sobald alles reizlos abgeheilt ist.
Viele Grüße,
Marc