Hallo Jonny,
können schadprogramme (tojaner) die in exeldateien abgelegten
passwörter auslesen?
ich gehe davon aus. Wenn die wie hier offen in einem Tabellenblatt stehen so muß da der Trojaner ja nur unbemerkt die Exceldatei öffnen, auslesen und genauso unbemerkt die daten an eine emailadresse senden.
hintergrund: ein sachbearbeiter im einkauf muss von anderen
sachbearbeitern produkte und lieferanten übernehmen. da die pw
und die adressen der portale für ihn neu und unübersichtlich
sind möchte er in einer exceltabelle hinter den produkten und
den lieferanten, die zugehörigen portale als hyperlink und den
jw. usernamen nebst passwort speichern.
ungefähr so:
Produkt__________Portal_________username______PaWo
Kopierpapier A4_ htt*://Viking.com_ klauspeter_
98fc76byern55muenchen
können trojaner derartige einträge ausspionoieren, wenn die
datei etwa 250 tabellen enthält, mit jeweils fast 1000
Einträgen?
Die Anzahl der Daten spielt keine Rolle. Wenn der Trojaner clever ist
schickt er immer in kleinen Mengen Daten aus dem PC an eine mailadresse und das nur wenn an dem PC grad nix los ist.
Also der Benutzer merkt davon nix.
Aber keine Panik. Mal von dem wohl auszuschließenden Sonderfall daß ein Insider bei euch da die PW mopsen will so werden ja Trojaner programmiert um bestimmte Dinge auszuspionieren.
Das von Leuten die eure Firma gar nicht kennen.
Und ja, diese Trojaner suchen schon nach Passwörtern aber rechnen natürlich nicht damit daß die einfach so in einer XL-tabelle stehen.
Mein Tipp ist, um deine Sicherheit enorm zu erhöhen.
Arbeite mit Dummy-Spalten und benenne die Spaltentitel um.
Anstatt username dann BeNa für BenutzerName oder noch besser
Bemerkung1 oder so
Mit Dummyspalten meine ich füge noch zig andere Spalten dazu, ggfs.
verteile da diese 4 Spalten irgendwo dazwischen so das sie nicht mehr als Block erscheinen.
Jetzt stell dir mal vor daß da jmd. Trojaner ausgesandt hat und von deinem Kollegen kriegt er dann ggfs. 100 XL-Mappen geliefert.
Ein Haufen Holz, von anderen Opfern auch noch zigtausend mappen.
Der hat doch gar nicht die Zeit sich die Tabellen genauer anzuschauen.
Denn nur so, mit menschlichen leistungen KÖNNTE man eine Spalte mit Passwörtern „entdecken“
Also wird er wohl die erhaltenen daten „filtern“, z.B. nach „username“, „Benutzername“, „passwort“, password", „PW“ u.ä.
Das hast du durch die o.g. Umbenennung blockiert.
Ich hoffe ich konnte dich/ihn beruhigen. Anders sieht es natürlich aus wenn wie gesagt ein Insider „angreift“.
Denn der schickt einen Trojaner gezielt zu deinem Kollegen.
Und weiß anhand der dateinamen genauer wodrin er was suchen soll(will.
Gruß
Reinhard