habe heute mal wieder klassischen SPAM in Form eines Briefs von einer Bank bekommen. Nun soll dieser Unsinn an die Bank zurück, zusammen mit einer Aufforderung (gemäß Bundesdatenschutzgesetz) meine Daten zu löschen und mir mitzuteilen, woher sie meine Daten haben.
Nun die Fragen:
Kann ich als Privatperson einfach „Porto zahlt Empfänger“ auf den Umschlag drucken und den in den Briefkasten werfen?
Muss eine Absenderadresse auf dem Umschlag angegeben sein?
Was würde passieren, wenn die Bank den Brief nicht annehmen will, aber kein Absender auf dem Umschlag sichtbar ist?
Zusätzlich, falls eine Absenderadresse notwendig ist: Müsste ich sowas wie Strafporto zahlen, wenn der Brief zu mir zurückkommt?
wenn kein Rückumschlag (mit „Antwort“-Vermerk) dabei ist, dann ist es wohl nicht möglich den Müll bzw. Unsinn zurückzusenden.
zurück, zusammen mit einer Aufforderung (gemäß
Bundesdatenschutzgesetz) meine Daten zu löschen und mir
mitzuteilen, woher sie meine Daten haben.
Nun die Fragen:
Kann ich als Privatperson einfach „Porto zahlt Empfänger“
auf den Umschlag drucken und den in den Briefkasten werfen?
wenn Du den Druckversuch machen möchtest, dann nur mit dem „Antwort“-Vermerk über die Empfänger-Adresse!
Muss eine Absenderadresse auf dem Umschlag angegeben sein?
würde ich in dem Fall nicht machen…
Was würde passieren, wenn die Bank den Brief nicht annehmen
will, aber kein Absender auf dem Umschlag sichtbar ist?
Ich hoffe die Post schmeisst den Brief in den Müll.
Zusätzlich, falls eine Absenderadresse notwendig ist: Müsste
ich sowas wie Strafporto zahlen, wenn der Brief zu mir
zurückkommt?
Klaro. Wenn Du den „Antwort“-Vermerk drauf hast, dann hast Du die Chance nur 7 Cent für den Rückversand plus das entgangene Porto zu zahlen.
Ich würde die ganze Anfrage über e-mail mit Empfangsbestätigung-Aufforderung machen.
Hat bisher immer funktioniert und Strafporto brauchte ich auch nicht zu zahlen.
Und wenn Du die „nur“ ärgern möchtest, dann schicke alles nur zurück. -Ohne Adressdaten natürlich im und auf den Brief-
Eine Karte lag bei, die man zurücksenden konnte.
Aber ich versuche es einfach.
Ich würde dann die Karte einfach auf den Brief kleben…
Wenn die Adresse vorgedruckt ist und das Briefmarkenfeld nicht mit dem Spruch „bitte (mit [Porto]) freimachen“ beschriftet ist.
„Falls Marke zur Hand“ ist ja eh nur freiwillig.
wenn Du den Druckversuch machen möchtest, dann nur mit dem
„Antwort“-Vermerk über die Empfänger-Adresse!
Danke für den Tipp, sofort erledigt.
Klaro. Wenn Du den „Antwort“-Vermerk drauf hast, dann hast Du
die Chance nur 7 Cent für den Rückversand plus das entgangene
Porto zu zahlen.
Ohne Einsatz kein Gewinn, der Versuch wird es zeigen.
Ohne „Antwort“ bzw. „Rückantwort“ wären dann natürlich das doppelte Porto fällig.
Der Vermerk „Antwort“ bzw. „Rückantwort“ heisst im Postdeutsch „Vorausverfügung“
Noch was…
Wenn man sich angewöhnt die Adresse verschieden zu schreiben, dann kann man manche Überraschungen erleben, welchen Weg da so ein Adressdatensatz geht.
habe heute mal wieder klassischen SPAM in Form eines Briefs
von einer Bank bekommen. Nun soll dieser Unsinn an die Bank
zurück, zusammen mit einer Aufforderung (gemäß
Bundesdatenschutzgesetz) meine Daten zu löschen und mir
mitzuteilen, woher sie meine Daten haben.
Nun die Fragen:
Kann ich als Privatperson einfach „Porto zahlt Empfänger“
auf den Umschlag drucken und den in den Briefkasten werfen?
Ich schicke jede Werbung (auch Wurfsendungen) mit einem selbst ausgedruckten „Porto zahlt Empfänger“ an den Verursacher zurück. Im Brief habe ich dann ein eindeutiges Anschreiben mit Hinweis auf die Rechtslage und der Aufforderung, mich in Zukunft nicht mehr zu belästigen.
Muss eine Absenderadresse auf dem Umschlag angegeben sein?
Das verkneif ich mir natürlich.
Was würde passieren, wenn die Bank den Brief nicht annehmen
will, aber kein Absender auf dem Umschlag sichtbar ist?
Keine Ahnung. Entweder schmeißt die Post ihn weg oder sie versuchen, das Strafporto von Dir zu erhalten.
Zusätzlich, falls eine Absenderadresse notwendig ist: Müsste
ich sowas wie Strafporto zahlen, wenn der Brief zu mir
zurückkommt?
Ist bei mir schon ewig lange nicht mehr vorgekommen. Und in dem Fall habe ich dann die Annahme verweigert - damit hat sich das Strafporto dann auch erledigt.
Dir muss es aber sauber langweilig sein.
Nimm das Ding, zerreisse es, schmeiss es in den Mülleimer und alles ist wieder gut.
Alles andere ist den Aufwand nicht wert.
Gruß
4-season
Heute kam die Antwort!
Hab’s eingescannt: http://zeitgrund.de/hvb_antwort.gif
Ganz zufrieden bin ich zwar nicht, aber ein kleiner Erfolg ist es.
Und jetzt steht auch fest, wohin, natürlich ohne Porto, der nächste böse Brief geht.
Das Problem dürfte wohl eher sein, dass die meisten die sich über solche Werbebriefe aufregen
a) gar nicht wissen, dass sie eventuell ein Einverständnis zur Nutzung gegeben haben und
b) sich mit der Materie „Einkauf über Adressbroker zur Verwendung von Fremdmailing“ absolut nicht auskennen.
Ich würde dir noch vorschlagen, dich kostenlos auf die Robinson-Liste zu setzen. Seriöse Adressbroker und Unternehmen gleichen alle Adressen vor Aussand mit den aktuellen Bestand ab.
Ich würde dir noch vorschlagen, dich kostenlos auf die
Robinson-Liste zu setzen. Seriöse Adressbroker und Unternehmen
gleichen alle Adressen vor Aussand mit den aktuellen Bestand
„…BITTE BEACHTEN: Natürlich schützt Sie diese Einrichtung nur
vor Werbemails von Versendern in Deutschland, welche die
Mailschutzliste berücksichtigen. Gegen Spam-Mails aus dem
Ausland sollten Sie evtl. Filter in Ihrem Mail-Account setzen
oder sich ein spamfreies Mailkonto zulegen…“
das heisst: die restlichen 99% englischsprachigen Nonsens erwischt man damit nicht
das heisst: die restlichen 99% englischsprachigen Nonsens
erwischt man damit nicht
Hier scheinst du etwas verwechselt zu haben. Hier geht es vorrangig ja auch nicht um eMail sondern um schriftliche Werbepost. Die eMail-Sperrliste kam erst sehr sehr viel später hinzu und dürfte - wie du schon erwähnt hast - den Spam-Input nicht sonderlich beeinflussen.